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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Dorithricin bei akuter Pharyngitis
Ziel dieser Studie war es, genaueren Aufschluss über die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Dorithricin zu gewinnen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Symptome gelegt, die den Grad der Entzündung widerspiegeln. Die Daten dieser Studie zeigen, dass Dorithricin eine sichere und effektive Behandlung bei akuter Pharyngitis darstellt, die entzündungsrelevanten Symptome schnell abklingen und der Patient somit schnell beschwerdefrei ist.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Candesartan zur Therapie der Herzinsuffizienz
Der therapeutische Nutzen des AT1-Rezeptorblockers Candesartan (Blopress®) bei Patienten mit Herzinsuffizienz wurde in der CHARM-Studie belegt. Der Wirkstoff hat nun im Rahmen eines gegenseitigen Anerkennungsverfahrens die europäische Zulassung für die Indikation der Herzinsuffizienz bei eingeschränkter linksventrikulärer Funktion erhalten, wie Takeda Pharma mitteilte. Damit ist Candesartan der einzige Wirkstoff dieser Substanzklasse mit einer breiten Zulassung zur Therapie der Herzinsuffizienz.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
BfArM empfiehlt Anwendungsbeschränkungen
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist darüber informiert worden, dass in einer klinischen Studie mit dem Wirkstoff Celecoxib (Celebrex®) ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von kardiovaskulären Komplikationen (Herzinfarkt oder Schlaganfall) beobachtet wurde. Auf Empfehlung eines unabhängigen Gremiums zur regelmäßigen Überprüfung der erhobenen Studiendaten hat das nationale Krebsinstitut (National Cancer Institute, NCI) in den USA die Studie vorzeitig beendet.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Zulassung für Infliximab erweitert
Der TNFα-Blocker Infliximab (Remicade®), der bereits zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Morbus Crohn und Morbus Bechterew eingesetzt wird, ist seit September 2004 auch – in Kombination mit Methotrexat – europaweit als Kurzinfusion für die aktive und fortschreitende Psoriasis-Arthritis zugelassen. Damit steht Patienten, die bislang unzureichend auf Basistherapeutika angesprochen haben, eine neue Therapieoption zur Verfügung.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
BfArM weist auf Produktinformationen hin
In den USA ist eine plazebokontrollierte Studie mit den Wirkstoffen Naproxen und Celecoxib vorzeitig beendet worden. Nach einer aktuell veranlassten Zwischenauswertung ist in dieser Studie das Herz-Kreislauf-Risiko für die Naproxen-Anwender gegenüber den Vergleichsgruppen erhöht. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hält zum jetzigen Zeitpunkt sofortige risikomindernde Maßnahmen, die über bereits jetzt gültige Anwendungsbeschränkungen oder Warnhinweise für Naproxen hinausgehen, nicht für begründet.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Arabinogalaktan-Proteine als Immunstimulanzien
Phytopharmaka zur Immunstimulation besitzen eine große Bedeutung in der Selbstmedikation von Erkältungskrankheiten. Im Rahmen der rationalen Phytotherapie beschäftigt sich die Wissenschaft seit vielen Jahren mit den potenziellen Wirkstoffen solcher Zubereitungen. Für Echinacea-haltige Präparate scheinen vier Stoffgruppen als Wirkprinzipien in Frage zu kommen: niedermolekulare Kaffeesäurederivate und Alkamide sowie höhermolekulare Polysaccharide und Glykoproteine [1]. Als Zuckerbestandteile der höhermolekularen Wirkstoffe dominieren Arabinose und Galaktose. Der folgende Beitrag befasst sich mit Arabinogalaktan-Proteinen (AGPs) aus Echinacea purpurea und Echinacea pallida, aus dem nahverwandten rauhen Sonnenhut Rudbeckia hirta und aus der Färberhülse Baptisia tinctoria.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Kassen streiten über „Morbi-RSA“
BERLIN (ks). Der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) und die Techniker Krankenkasse (TK) warnen vor den Folgen des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA). Die zum 1. Januar 2007 geplante Umstellung auf den Morbi-RSA führe lediglich zu mehr Umverteilung und höheren Gesamtkosten – nicht aber zu mehr Gerechtigkeit, kritisieren die traditionellen Zahler-Kassen. Der AOK-Bundesverband sieht zum Morbi-RSA hingegen keine Alternative.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Pilgerreisende sollten sich gegen Grippe impfen lassen
Das Centrum für Reisemedizin empfiehlt allen, die Anfang 2005 eine Pilgerreise zum Hajj nach Mekka planen, sich möglichst rasch gegen Grippe impfen zu lassen. Der nächste Hajj beginnt am 12. Januar und endet am 9. Februar.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
BfArM bietet Online-Infos zu Medizinprodukten
BONN (im). Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte(BfArM) mitteilte, besteht seit Anfang Dezember 2004 die Möglichkeit, Informationen über Risiken durch Medizinprodukte auf der Webseite der Zulassungsbehörde (www.bfarm.de) abzurufen.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
2004 kamen 33 neue Wirkstoffe auf den Markt
BERLIN (ks). Die forschenden Arzneimittelhersteller haben im vergangenen Jahr 33 neue Wirkstoffe eingeführt. Dies gab der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) am 27. Dezember 2004 in Berlin bekannt. "Das ist die beste Bilanz für therapeutischen Fortschritt, die wir seit 1998 ziehen können!" kommentierte VFA-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer die Zahlen. 2003 waren lediglich 17 neue Präparate auf den Markt gekommen.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
OTC-Ausnahmeliste wird erweitert
BERLIN (ks). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 21. Dezember 2004 im Rahmen seiner Sitzung in Siegburg eine Erweiterung und Konkretisierung der OTC-Liste beschlossen. Vor allem für seltene Erkrankungen wurden weitere Ausnahmen bestimmt. Zudem hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) weitere Aufträge vom G-BA erhalten. Verschoben wurde allerdings die Beschlussfassung zur Verfahrensordnung des Instituts.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Zöller für „echten Preiswettbewerb“ im Arzneisektor
BERLIN (ks). Dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Zöller schwebt ein neuer Ansatz vor, um die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen im Zaum zu halten: Die vielen Vorschriften, die den Markt regulieren, müssen reduziert und ein "echter Preiswettbewerb" geschaffen werden, sagte der CSU-Politiker der "Süddeutschen Zeitung" (Ausgabe vom 27. Dezember 2004).Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
VFA kritisiert Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit
BERLIN (ks). Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) fordert, dass die geplante Nutzenbewertung von Arzneimitteln durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auf hohem und international akzeptierten Standard erfolgt. Das Bewertungsverfahren müsse zudem transparent sein und Hersteller und Patienten frühzeitig in die Entscheidung einbinden. Diesen Anforderungen genügt der derzeit vorliegende Entwurf einer Verfahrensordnung des IQWiG nach Auffassung des VFA nicht.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Glaeske greift „Rabatteure“ an
(diz). Prof. Dr. Gerd Glaeske, Leiter der Arbeitsgruppe "Arzneimittelanwendungsforschung", Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Universität Bremen, und Mitglied des Sachverständigenrats für die Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, greift in einem Beitrag, veröffentlicht im Infoblatt Gesundheitspolitik der Gmünder Ersatzkasse, die Arzneimittelrabatte an.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Seehofer will CSU-Vize bleiben
BERLIN (ks). Horst Seehofer will seinen Posten als Vize-Vorsitzender der CSU nicht aufgeben. Ende November letzten Jahres war er wegen des parteiinternen Streits um den gesundheitspolitischen Kurs der Union als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zurück getreten - doch der Gesundheitsexperte will sich keinesfalls aus der Politik zurückziehen.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Arzneimittelausgaben 2004 um 2,4 Milliarden Euro gesunken
BERLIN (bkk/ks). Das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) hat im vergangenen Jahr zu einem deutlichen Rückgang der Arzneimittelausgaben bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geführt. Gaben die Kassen 2003 noch 22,8 Milliarden Euro für Arzneimittel aus, waren es 2004 nur noch rund 20,4 Milliarden (–10,5 Prozent). Dies geht aus einer am 27. Dezember 2004 veröffentlichten Prognose des BKK-Bundesverbands hervor.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
BKK für Heilberufe verklagt Apobank
BERLIN (ks). Die finanziell stark angeschlagene BKK für Heilberufe verklagt die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) auf Schadensersatz in Höhe von 391 Mio. Euro. Die Apobank gab am 3. Januar bekannt, dass die BKK am 31. Dezember 2004 ihre Absicht per Fax mitgeteilt habe. Die Kasse begründet ihren Anspruch damit, dass die Bank ihr rechtswidrig langfristige Darlehen von insgesamt 113 Mio. Euro gewährt habe.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Immer weniger Jugendliche rauchen
BERLIN (ks). Es ist die Zeit der guten Vorsätze – zum Jahreswechsel werden sich wieder viele Menschen vorgenommen haben, das Rauchen aufzugeben. Wer es schafft, wird damit Teil einer wachsenden Gemeinschaft: Zwei Drittel der Bevölkerung Deutschlands sind bereits Nichtraucher. Insbesondere greifen immer weniger Jugendliche zur Zigarette. Nach einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist die Zahl der 12- bis 17-jährigen Raucher seit 1997 von 28 auf 23 Prozent zurückgegangen.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Generika-Hersteller fördern werbefreie Praxissoftware
BERLIN (ks). Von Pharmaunternehmen gesponserte Software für Arztpraxen ist in den vergangenen Wochen wiederholt ins Blickfeld der Medien geraten. Den Sponsor-Firmen – zumeist große Generika-Hersteller und Importeure – wird vorgeworfen, das Verordnungsverhalten der Ärzte zu ihren Gunsten zu manipulieren. Der von kleineren Generika-Unternehmen geförderte Verein für werbefreie Praxissoftware e.V. (VFWPS) will diesen Praktiken auf den Grund gehen und die Öffentlichkeit weiter für das Thema sensibilisieren.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Wenn Stammzellen sterben, werden Haare grau
Grau werdende Haare sind ein ungeliebter und leider unvermeidlicher Aspekt des Älterwerdens. Doch woran liegt es eigentlich, dass Haare ihre natürliche Färbung verlieren? Das haben amerikanische Wissenschaftler nun näher untersucht und sterbende Stammzellen als Ursache für graues Haar identifiziert.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Doktoranden-Betreuer sollen mehr motivieren
BERLIN (th/duz/daz). Fast zwei Drittel der deutschen Doktoranden fühlen sich während ihrer Dissertation im Allgemeinen gut betreut und bereuen ihre Entscheidung nicht, nach Magister- oder Diplomabschluss der wissenschaftlichen Arbeit treu geblieben zu sein. Dies ergab eine bundesweite Umfrage von Doktoranden, die Thesis, das interdisziplinäre Netzwerk für Promovierende und Promovierte, im Sommer 2004 unter knapp 10.000 Promovierenden durchführte.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Schmidt lobt Barmer Hausarzt- und Hausapothekenvertrag
BERLIN (ks). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ist hocherfreut über den ersten bundesweiten Hausarzt- und Hausapothekenvertrag zwischen der Barmer Ersatzkasse, der hausärztlichen Vertragsgemeinschaft und der Marketinggesellschaft Deutscher Apotheker (MGDA), der auf Initiative des Deutschen Hausärzteverbands und des Deutschen Apothekerverbands (DAV) geschlossen wurde. "Solchen Modellen, die Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit verbinden, gehört die Zukunft", sagte sie am 22. Dezember 2004 in Berlin. Auch Regierungsberater Karl Lauterbach lobte den Vertrag. Kritik kam hingegen vom NAV-Virchow-Bund, der das Modell als "größten Bluff des Jahres" titulierte.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
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