ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Kolorektales Karzinom: Erster Angiogenesehemmer zugelassen
Mit der Zulassung des monoklonalen Antikörpers Bevacizumab (Avastin®) hat der erste Angiogenesehemmer Einzug in die onkologische Therapie erhalten. Sein innovatives Wirkprinzip beruht darauf, dass er die Vaskularisierung von Tumoren verhindert und damit deren Wachstum und Metastasierung bremst. Bevacizumab ist in Deutschland zur kombinierten Behandlung des metastasierten kolorektalen Karzinoms in der First-line-Therapie zugelassen.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Wie gefährlich ist Ezetimib?
Berichte über Rhabdomyolyse und weitere neue Nebenwirkungen unter Ezetimib lassen aufhorchen. Ist Ezetimib, der erste selektive Cholesterinresorptionshemmer, doch nicht so gut verträglich und sicher, wie bei der Markteinführung im November 2002 angenommen wurde? Wie ist die Diskussion um neue Nebenwirkungen von Ezetimib einzustufen? Wir sprachen mit Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Walter Schunack, Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin, und baten ihn um eine Bewertung.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Barmer will bei Arzneimitteln Millionen sparen
BERLIN (ks). Die Barmer Ersatzkasse hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von 600 Mio. Euro erzielt. "Ein wirtschaftlich sehr erfreuliches Ergebnis", sagte der Barmer-Vorstandsvorsitzende Eckart Fiedler am 25. Februar in Berlin. 2003 musste die Kasse noch ein Defizit von 280 Mio. Euro hinnehmen. Doch in diesem Jahr werden wieder steigende Ausgaben erwartet – insbesondere im Arzneimittelbereich. Dieser Entwicklung soll unter anderem der am 1. März angelaufene Barmer-Hausarzt- und Hausapothekenvertrag entgegenwirken.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Sawicki-Institut nimmt Gestalt an
KÖLN (hb). Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat als neuer "Player" in der Arzneimittelversorgung in Deutschland Einzug gehalten. Verständlich, dass die ersten Schritte des Instituts von allen Beteiligten mit Argusaugen verfolgt werden. Langsam kristallisieren sich die Eckpunkte seiner Arbeitsweise heraus, wie bei Forum-Veranstaltung am 21. Februar 2005 in Köln deutlich wurde.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Fixkombination aus Tenofovir und Emtricitabin zugelassen
Seit dem 28. Februar 2005 ist das HIV-Therapeutikum Truvada™ auch in Deutschland verfügbar, wie Gilead Sciences mitteilte. Die Fixkombination der beiden Nukleosid-/bzw. Nukleotid-Reverse-Transkriptase-Inhibitoren Emtricitabin (FTC) und Tenofovir Disoproxilfumarat (TDF) ist zugelassen für die Behandlung von HIV-infizierten Erwachsenen in Kombination mit anderen antiviral wirksamen Substanzen.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Diskussion um neue Ezetimib-Nebenwirkungen
Die kanadische Gesundheitsbehörde hat in einem "Dear Health Care Professional"-Schreiben zusammen mit Merck Frosst/Schering (Kanada) am 1. Februar dieses Jahres medizinische Fachkreise in Kanada über neue, im Zusammenhang mit einer Ezetimib-Einnahme aufgetretene Nebenwirkungen informiert. Wie wird die Situation in Deutschland eingeschätzt? Fehlt hier, wie das Arzneitelegramm in seiner Ausgabe 2/2005 und einem Blitz-at vom 9. Februar 2005 kritisiert, ein Rote-Hand-Brief?Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Gesundheitsversorgung und Apothekenwesen i
Mit rund 2,4 Millionen Einwohnern ist Lettland die zweitgrößte der drei baltischen Republiken, die nach der Erlangung der Unabhängigkeit von der ehemaligen Sowjetunion im Rahmen des EU-Beitritts mit ähnlich gelagerten Problemen zu kämpfen haben. Auch hier ist das Gesundheitssystem bei weitem noch nicht stabil. Seine finanzielle Ausstattung ist dünn und der Erstattungsumfang bei Arzneimitteln demzufolge gering. Bemerkenswert sind die Erfahrungen der Letten mit dem Fremd- und Mehrbesitz. Nach einem recht kurzen "Ketten-Intermezzo" haben die Gesundheitspolitiker umgehend die Kehrtwendung eingeleitet, zurück zum "Apotheker in seiner Apotheke".Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Für ein gutes Image der Apotheker
STUTTGART (lak/daz). Dass Apotheker durchaus positiv auf sich aufmerksam machen können, zeigt die Aktion "Leichter Leben in Deutschland" (LLID), die durch die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg (LAK) im "Ländle" unterstützt wird. Die Aktion findet ein gutes Echo in der regionalen Presse.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Früherkennung kann viele Leben retten
In diesem März werden, ähnlich wie im Vorjahr, wieder Millionen Flyer und Plakate über Apotheken und Arztpraxen die Menschen erreichen, um die Vorsorge gegen Darmkrebs stärker publik zu machen. Der "Darmkrebsmonat März" steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Primärprävention. Ihre Eckpfeiler sind: Gesunde Ernährung, mehr Bewegung, präventive Tests und die kostenlose Vorsorgeuntersuchung – die nur zwei von 100 Berechtigten nutzen! Bei optimaler Vorsorge könnten neun von zehn Darmkrebstoten leben. Da die verschiedenen Darmkrebs-Vorsorgetests aus der Apotheke eine intensive Beratung erfordern, sind die Apotheken eine der wichtigsten Säulen der Aktion.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Mit Anthroposophie gegen Beschwerden
Das ganzheitliche Therapiekonzept der anthroposophischen Medizin versucht, durch Kunst- und Bewegungstherapie, rhythmische Massagen und spezielle Arzneimittel die Selbstheilungskräfte des Patienten anzuregen. Bisher beschränkt sich die wissenschaftliche Dokumentation der mit dieser Therapierichtung erzielten Erfolge auf kleine Studien und Einzelfallberichte. 1998 wurde von mehreren deutschen Krankenkassen eine groß angelegte Kohorten-Studie bei unabhängigen wissenschaftlichen Instituten in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der von 1998 bis 2003 durchgeführten AMOS-Studie (Anthroposophic Medicine Outcomes Study) liegen nunmehr vor.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Ökonomische Kompetenz für Apotheker
Mit dem GKV-Modernisierungsgesetz sind Themen wie "Strukturveränderung" und "Wettbewerbserhöhung" im Gesundheitswesen zur Sprache gekommen. Viele Apotheker befürchten, dies sei der Anfang vom Ende der Arzneimittelversorgung über die öffentlichen Apotheken. Die Apotheke wird in Zukunft keine unumstößliche Größe mehr sein, sondern ihren Nutzen für die Gesellschaft belegen müssen. Dieser Nutzen wird sowohl therapeutisch als auch ökonomisch hinterfragt werden. Apotheker sollten sich deshalb unbedingt auch gesundheitsökonomische und pharmakoökonomische Kenntnisse aneignen.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Nahrungsergänzungsmittel und bilanzierte Diäten
Ernährung soll nicht nur das Überleben sichern, sondern den Menschen langfristig gesund erhalten. Gesundheitsprodukte aus dem Lebensmittelbereich überschwemmen die Apotheken. In diesem Bereich kommen neben unsinnigen auch sinnvolle Produkte vor. Die Unterscheidung, ob es sich um ein Arznei- oder Lebensmittel handelt, ist im Einzelfall oft schwer. Der Beratungsbedarf ist enorm.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Änderung der Apothekerordnung „überfällig“
BERLIN (ks). Die Bundesregierung will die Bundes-Apothekerordnung dem EU-Recht anpassen. Am 23. Februar befasste sich der Gesundheitsausschuss des Bundestags mit dem Gesetzentwurf. Regierung und Opposition zeigten sich einig, dass das Gesetzgebungsverfahren zügig durchgeführt werden soll.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Zwei Wochen Heilfasten – ein Selbstversuch
Dr. Otto Buchinger schaut mich so streng an, dass ich schuldbewusst jeden Gedanken an Käseplatten, Lachshäppchen, Bratensoßen und Vanillecreme verdränge und schnell an seinem Porträt vorbeigehe. Der Arzt (1878 – 1966) gründete vor 50 Jahren die Klinik Buchinger in Überlingen am Bodensee, in der ich in den kommenden zwei Wochen fasten möchte. Otto Buchinger entwickelte ein multidisziplinäres Konzept für eine ärztlich betreute, stationäre Fastentherapie, in der Physio-, Bewegungs- und Ernährungstherapie mit einem gesundheitspädagogischen Programm verbunden sind.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Todesursachenstatistik 2003 – Zahlen ohne Sensationen
Die jedes Jahr vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Ergebnisse der Todesursachenstatitik werden von den Medien regelmäßig und gerne zu sensationellen Schlagzeilen gemacht: "Herz-Kreislauf-Krankheiten: Killer Nr. 1" oder "Jeder vierte Deutsche stirbt an Krebs". Die Schlagzeilen lassen etwas Neues vermuten, in Wirklichkeit verbirgt sich hinter ihnen nur Uraltbekanntes. Denn die Mehrzahl der Menschen bei uns stirbt heute an den gleichen Krankheiten, an denen die Menschen schon vor ein paar Jahrzehnten starben und – wenn der Medizin nicht unerwartet etwas Bahnbrechendes gelingt – auch in den nächsten Jahrzehnten sterben werden.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Therapie von Alzheimer-Patienten
Gedächtnislücken, Orientierungslosigkeit und fehlende Alltagskompetenz sind typisch für Alzheimer-Patienten. Obwohl die medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapie Fortschritte gemacht hat, können die Patienten derzeit noch nicht geheilt werden. Besonders wichtig sind hier ein frühzeitiger Therapiebeginn sowie eine patientengerechte pharmazeutische Betreuung.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Union kritisiert Gesetzentwurf zur Telematik
BERLIN (ks). Anlässlich der ersten Lesung des Telematik-Gesetzes am 24. Februar im Bundestag hat die Union der Regierung vorgeworfen, Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung für Forschungsprojekte zur elektronischen Gesundheitskarte unnötig zu belasten. Der SPD-Abgeordnete Eike Hovermann rechtfertigte den Gesetzentwurf.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Kassen melden Milliarden-Überschuss für 2004
BERLIN (ks). Die gesetzlichen Krankenkassen haben das Jahr 2004 mit einem Überschuss von 3,8 Mrd. Euro abgeschlossen. Dies meldete das "Handelsblatt" am 1. März unter Berufung auf Abrechnungsdaten der Kassenverbände. Am Wochenende zuvor hatten führende Kassenfunktionäre das Plus auf drei bis 3,5 Mrd. Euro geschätzt.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Kava-Herstellerländer fordern Finanzausgleich
Den hierzulande als Sedativum eingesetzten Kavapräparaten wurde trotz unterschiedlicher Expertenmeinungen vor zwei Jahren aufgrund leberschädigender Wirkungen die Zulassung entzogen. Jetzt haben die zuständigen Herstellerländer eine Sammelklage bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingereicht.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Rotwein schützt Frauenherzen am besten
Weintrinker leben gesünder – dies belegen viele wissenschaftliche Untersuchungen. Vor allem Rotwein zeichnet sich durch seine antioxidativen, gefäßerweiternden und antithrombotischen Vorzüge aus. Das belegt nun auch eine Studie, in der der begünstigende Einfluss von Rotwein und anderen Alkoholika auf den Herzrhythmus von Frauen untersuchte wurde.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Die Ausgabenexplosion ist ausgeblieben
BERLIN (ks). Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat im Januar dieses Jahres 1,7 Milliarden Euro für Arzneimittel ausgegeben. Dies gab der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Hermann S. Keller, bei einer Pressekonferenz am 25. Februar in Berlin bekannt. Damit liegen die Januarausgaben knapp über den durchschnittlichen Monatsausgaben des vergangenen Jahres. Die von den Krankenkassen erwartete Ausgabenexplosion ist somit nicht eingetreten. ABDA-Geschäftsführer Frank Diener sprach von einer "alles andere als überraschenden" Entwicklung.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Linkshänder nehmen die Welt anders wahr
Wissenschaftler der University of Birmingham haben festgestellt, dass sich das Weltbild von Linkshändern von dem der Rechtshänder unterscheidet. Der Grund hierfür ist in unseren beiden Gehirnhälften zu suchen, die bei Linkshändern ein anderes Bild erzeugen, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift "Nature Neuroscience".Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Erleichterung, aber keine Entwarnung
BERLIN (ks). Die aktuellen Zahlen der ABDA zu den Arzneimittelausgaben im Januar 2005 wurden allseits mit Erleichterung aufgenommen. Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen, Wolfgang Schmeinck, sprach von einer "zur Zeit undramatischen" Ausgabenentwicklung. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt betonte jedoch, dass man auch weiterhin alles dafür tun müsse, dass Arzneimittel bezahlbar bleiben.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Neue Wege aus dem Schmerz
Die Suche nach verträglichen Substanzen zur Behandlung von Entzündungsschmerzen hat seit Bekanntwerden der kardiovaskulären Risiken von Coxiben erneut an Bedeutung gewonnen. Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg sind mit der Identifikation eines Prostaglandin-Rezeptorsubtyps nun möglicherweise einen Schritt weitergekommen.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Krankenhäuser: Verweildauer erstmals unter 9 Tagen
WIESBADEN (sb/az). Laut Statistischem Bundesamt ist die Verweildauer von Krankenhauspatienten weiter gesunken: von 9,2 Tagen im Jahr 2002 auf durchschnittlich 8,9 Tage in 2003 (-3,3%). Insgesamt gab es 17,3 Mio. Behandlungsfälle, rund 130.000 weniger als im Vorjahr.Show more21.02.2005, 17:07 Uhr
Ärzteschaft: Ärztefunktionäre mit Managergehalt
BERLIN (ks). Wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am 17. Februar in Berlin bekannt gab, erhalten ihre beiden Vorstandsvorsitzenden Andreas Köhler und Ulrich Weigeldt ein jährliches Bruttogehalt von 260.000 Euro. Nach dem GMG müssen KBV und Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) neuerdings die Bezüge ihrer Vorstände veröffentlichen.Show more21.02.2005, 17:07 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung