ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Länger leben mit Docetaxel
Patienten, die eine Chemotherapie auf Basis von Docetaxel (Taxotere®) in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil erhalten, weisen im Vergleich zu Patienten mit einer Standardtherapie (Cisplatin und 5-Fluorouracil) eine deutlich verbesserte Gesamt-Überlebenszeit auf. Das ergab nach einer Mitteilung der Firma Sanofi Aventis eine große internationalen Phase-III-Studie zur Behandlung von fortgeschrittenem Magenkrebs.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Lungenkrebs vierthäufigste Todesursache
WIESBADEN (sb/daz). Wie das Statistische Bundesamt zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2005 mitteilte, starben im Jahr 2003 in Deutschland 40.865 Personen an Erkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Dem Gedankenlesen auf der Spur
Jemandem nur bis vor die Stirn schauen zu können, war bisher der umgangssprachliche Ausdruck dafür, die Gedanken des jeweils anderen lediglich aus einem Gespräch heraus erfahren zu können. Japanischen Wissenschaftlern gelang es nun jedoch, aus Hirnaktivitätsmustern von Probanden auf deren Denkvorgänge zu schließen.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Tigecyclin: neues Antibiotikum gegen resistente Keime
Der Zulassungsantrag für das neue Glycylcyclin-Antibiotikum Tigecyclin (vorgesehener Handelsname Tygacil®) wird derzeit von der FDA in einem beschleunigten Verfahren überprüft. Tigecyclin weist ein sehr breites Wirkspektrum auf und kann so Krankenhausärzten eine neue empirische Monotherapieoption eröffnen, wenn bei Infektionen mit resistenten Keimen zu rechnen ist.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Neuartige Antibiotika vom Frosch
Aus der Haut eines im Amazonas ansässigen Frosches könnte italienischen Wissenschaftlern zufolge eine neue Generation von Antibiotika gewonnen werden. Wie sie in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Science" schreiben, weist die Haut des Sao Paulo Makifrosches eine breite Palette vielversprechender Verbindungen auf.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Pegaptanib soll Neovaskularisation stoppen
Die Neovaskularisation bei alterbedingter Makuladegeneration kann durch die Freisetzung von Wachstumsfaktoren verursacht werden. Durch Verminderung des Wachstumsfaktors VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) soll Pegaptanib die schädigende Neubildung von Blutgefäßen und die Unterhaltung von Entzündungsreaktionen in der Makula verhindern. Die Ergebnisse zweier randomisierter, doppelblinder Multicenter-Studien stützen diese These.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Orales Dimethylfumarat in Phase III
Erste Phase-III-Studiendaten zu Panaclar™ (BG-12), einer neuen Fumarsäureester-Zubereitung, fallen nach Angaben der Firma Biogen viel versprechend aus. Nach 16 Wochen erreichten 39 Prozent der Behandelten eine deutliche Verbesserung ihrer Symptome – in der Plazebogruppe war dies nur bei einem Prozent der Patienten der Fall.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Mehr Koordination im Gesundheitswesen gefordert
BERLIN (ks) Der Sachverständigenrat zur Beurteilung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt am 30. Mai in Berlin sein aktuelles Gutachten übergeben. Auf rund 750 Seiten analysieren die Sachverständigen das deutsche Gesundheitswesen und machen Vorschläge, wie es weiter entwickelt werden könnte. Ihre Erkenntnis: Es gibt noch immer ein beachtliches Potenzial, um Effizienz und Effektivität zu erhöhen. Schwerpunktthemen des diesjährigen Gutachtens sind die korporativen Strukturen, Strategien der Primärprävention, die Pflege sowie die Versorgung mit Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Nanopartikel als Arzneistoffträger
Unter den neuen Arzneistoffen finden sich immer häufiger Peptide, Proteine und Nucleinsäurederivate, welche oft eine geringe Bioverfügbarkeit aufweisen, weil sie biologische Barrieren nur schwer durchdringen und rasch metabolisiert werden. Doch die Nanotechnologie stellt Mittel bereit, um eine geringe Bioverfügbarkeit solcher Arzneistoffe zu verbessern. Dazu zählen nanostrukturierte Oberflächen und nanopartikuläre Carrier-Systeme.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Anpassung des Kassenrabatts: Das schnelle Ende eines langen Streits
BERLIN (ks). Es war eine turbulente Woche im Apothekerhaus. Über die Pfingstfeiertage hatten die Medien die Apotheker ins Visier genommen: Es sei ein "Skandal", dass diese gegenüber den Krankenkassen Nachforderungen geltend machten, weil sie 2004 weniger Packungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegeben hatten als noch 2002. Es folgten Appelle an die Apotheker, auf ihre Forderungen zu verzichten. Am 20. Mai erzielten Kassen und Apotheker tatsächlich eine Einigung. Show more23.05.2005, 16:06 Uhr
Kontroverse geht weiter: Trotz Klage: Werbeverbot für Tabakwaren beschlossen
BERLIN (ks). Das Bundeskabinett hat am 18. Mai den Gesetzentwurf für ein grundsätzliches Tabakwerbeverbot auf den Weg gebracht. Sie folgt damit den Vorgaben einer EU-Richtlinie. Zugleich führt die Bundesregierung ihre Klage gegen eben diese Richtlinie vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) fort. Zur Vermeidung einer Vertragsstrafe sei es jedoch nötig, die Richtlinie bis zum 31. Juli umzusetzen, erklärte ein Regierungssprecher.Show more23.05.2005, 16:06 Uhr
Auch Inkassostreit beendet: Streit um „Nachforderungen“ beigelegt
BONN (im). Zwei Streitpunkte zwischen Apothekern und Krankenkassen sind am Freitag durch ein Schnellverfahren beigelegt worden: Der Clinch um die Nachzahlungen der Kassen an die Apotheker, aber überraschend auch der um das Inkasso des Herstellerabschlags. Die Apotheken erhalten 37 Millionen Euro durch einen ab Juli abgesenkten Kassenrabatt, für die Mehrwertsteuer auf Herstellerabschläge wird es eine Klarstellung im Gesetz geben. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hatte im Endspurt des nordrhein-westfälischen Wahlkampfs Kassen und Apotheker am 20. Mai nach Bonn beordert.Show more23.05.2005, 16:06 Uhr
Drogen- und Suchtbericht: Alkohol- und Zigarettenkonsum sinkt - doch Cannabis wi
BERLIN (ks). Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marion Caspers-Merk sieht die rot-grüne Drogen- und Suchtpolitik auf einem "guten Weg". Im vergangenen Jahr zeigten sich "einige erfreuliche Trends", erklärte sie bei der Vorstellung des jüngsten Drogen- und Suchtberichts am 18. Mai in Berlin. So sank die Zahl der Todesfälle infolge des Konsums illegaler Drogen erneut. Bei Kindern und Jugendlichen verlieren Alkohol und Zigaretten zudem an Attraktivität. Als "beunruhigend" bezeichnete die Drogenbeauftragte allerdings den steigenden Konsum von Cannabis und synthetischen Drogen. Show more23.05.2005, 16:06 Uhr
Neid bringt Quoten
Kaum eine Nachrichtensendung verging in den letzten Tagen, ohne dass die Apotheker darin erwähnt wurden, aber nicht etwa wegen ihrer Leistungen für die Patienten oder ihrer Hausapothekenangebote im Rahmen neuer Verträge, sondern wegen ihrer angeblich unangemessenen "Nachforderungen" für verschreibungspflichtige Arzneimittel. Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Nachzahlung: Sonderbonus
"Apothekenleiter, die für 2004 eine Nachzahlung von den Krankenkassen nach § 130 a Sozialgesetzbuch V erhalten, sollten ihren Angestellten einen Sonderbonus auszahlen", fordert Jutta Nörenberg, Tarifexpertin bei ADEXA. "Die meisten Arbeitgeber haben ihr gutes wirtschaftliches Ergebnis im letzten Jahr – fast 4 Prozent mehr Gewinn vor Steuern als 2003 – in erster Linie durch erhebliche Einsparungen bei den Personalkosten erreicht. Stellenabbau, Stundenkürzungen, Streichung von Sonderzahlungen: Aus Angst vor Gewinneinbußen wurde bei den Angestellten drastisch gekürzt. Es ist daher nur gerecht, wenn auch die Ausgleichszahlung weitgehend an das Personal weitergereicht wird."Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Mehr Begeisterung erwünscht
Die Freunde und Förderer des Deutschen Apotheken-Museums trafen sich am Wochenende 22. – 24. April 2005 in der ehemaligen Residenzstadt Bayreuth zu ihrer diesjährigen Jahrestagung. Mit einem Programm, das die Glanzlichter der Stadtgeschichte leuchten ließ, hatte die Geschäftsführerin der Gesellschaft, Rotraud Mörschner, die Mitglieder nach Oberfranken locken können. Zu Besichtigungen öffneten das markgräfliche Opernhaus, das einzige erhaltene hochbarocke Theater weltweit, und das für Richard Wagners Opern konzipierte Festspielhaus auf dem Grünen Hügel ihre Tore.Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Werbung mit Rabatt „für OTC-Produkt Ihrer Wahl“ zulässig
Eine Anzeigen-Werbung mit "Joker-Coupons", bei deren Vorlage Apothekenkunden "auf ein OTC-Produkt (= rezeptfreies Medikament) Ihrer Wahl 10 Prozent Sonderrabatt" erhalten, ist rechtlich nicht zu beanstanden. Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf greifen die Regelungen des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) zu Zuwendungen und Werbegaben (§ 7 HWG) in diesem Fall nicht ein. Dies könnte nur dann der Fall sein, wenn der Rabatt für ein bestimmtes Arzneimittel angekündigt wird. Bleibt dem Kunden jedoch die Entscheidung überlassen, welches Produkt er wählt, sind die Werbe-Coupons nicht zu beanstanden. (Urteil des OLG Düsseldorf vom 19. Oktober 2004, Az.: I-20 U 91/04 – rechtskräftig)Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Rheumatoide Arthritis – diätetisch beeinflussbar
In den vorangegangenen beiden Teilen der Beitragsserie wurde die Bedeutung der Ernährung in Prävention und Therapie der Osteoporose beleuchtet. Mit der rheumatoiden Arthritis steht nun eine weitere volkswirtschaftlich bedeutende und diätetisch beeinflussbare Erkrankung im Mittelpunkt. In den westlichen Industrienationen sind etwa ein Prozent der Bevölkerung davon betroffen. Damit bildet die rheumatoide Arthritis die mit Abstand häufigste Form der entzündlichen Gelenkerkrankungen, wobei Frauen im Schnitt dreimal häufiger betroffen sind als Männer. Da bislang keine kurativen Therapien zur Verfügung stehen, beschränkt sich die Behandlung auf symptomatische Maßnahmen. Dabei kommen insbesondere nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) und Glucocortikoide zum Einsatz. Die dauerhafte Einnahme dieser Medikamentengruppen ist mit zum Teil erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Vor diesem Hintergrund wird das Bedürfnis vieler Patienten nach adjuvanten Therapieverfahren verständlich. Eine in diesem Hinblick immer wieder kontrovers diskutierte Frage lautet, inwieweit ein modifiziertes Ernährungsverhalten bzw. die gezielte Supplementierung einzelner Nährstoffe dazu beitragen kann, das Krankheitsgeschehen positiv zu beeinflussen. Ausgehend von den pathophysiologischen Grundlagen der Krankheitsentstehung soll dieser Fragenkomplex im Folgenden näher beleuchtet werden.Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Gefährdungsbeurteilung
Am 1. Januar 2005 ist eine Neufassung der Gefahrstoffverordnung (kurz: GefStoffV) in Kraft getreten [1]. Kernstück dieser novellierten Verordnung ist das Schutzstufenkonzept. Danach werden die Tätigkeiten mit Gefahrstoffen je nach Gefährdungsgrad für die Beschäftigten in vier Schutzstufen eingeteilt und entsprechende Schutzmaßnahmen vorgeschrieben. Voraussetzung für die Anwendung des Schutzstufenkonzepts ist eine Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber (Tab. 1). Denn "der Arbeitgeber darf eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen erst aufnehmen lassen, nachdem eine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen wurde und die erforderlichen Schutzmaßnahmen getroffen wurden" (§ 7 Abs. 1 GefStoffV).Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Patienten wollen aktiv mitentscheiden
BERLIN (ks). Patienten wollen zunehmend selbst darüber entscheiden, welche medizinische Behandlung ihnen zuteil wird. Dazu wollen sie ausführlich über Diagnose, Behandlung, Risiken und Prognosen informiert werden. Zu diesem Ergebnis kommen die Projekte, die das Bundesgesundheitsministerium (BMGS) im Rahmen seines Förderschwerpunkts "Der Patient als Partner im medizinischen Entscheidungsprozess" unterstützt hat. Danach verbessert eine partnerschaftliche Entscheidung zwischen Arzt und Patient zudem die Behandlungsergebnisse.Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
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