ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Wie hoch ist das Gebärmutterkrebsrisiko?
Große Studien haben in den letzten Jahren gezeigt, dass Brust- und Gebärmutterkrebsrisiko unter einer Hormonersatztherapie ansteigen. Hängt nun das erhöhte Tumorrisiko für ein Endometriumkarzinom mit der Art der Hormontherapie zusammen und gibt es bestimmte Risikogruppen? Neue Ergebnisse der Million Women Study zeigen unterschiedliche Risiken auf.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Brustkrebs und Herzinfarkt: Unterschätzte Gefahren?
Die Hormonersatztherapie in und nach den Wechseljahren schien sich für viele Indikationen zu eignen. Da war zunächst die gute Wirkung der Hormone auf die unangenehmen Wechseljahresbeschwerden, die Knochen und die Haut. Seit einigen Jahren wird jedoch über den Nutzen dieser Therapie heftig diskutiert. Der früher angenommene Schutz vor der koronaren Herzkrankheit ist fraglich, und außerdem scheinen die Hormone das Risiko für Brustkrebs zu erhöhen. Heute wird die Hormonersatztherapie von den nationalen und internationalen Behörden der Arzneimittelsicherheit wegen ihrer Risiken nur noch zur Behandlung gravierender klimakterischer Beschwerden empfohlen.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Ein Naturwissenschaftler malt (Ausstellung)
In historischen Räumen des Oberpfälzer Volkskundemuseums in Burglengenfeld/Opf. wird bis 9. Oktober eine Ausstellung mit Bildern von Prof. Dr. Gerhard Franz, Regensburg, gezeigt: "Oberpfälzer Landschaften zu allen vier Jahreszeiten".Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Schwangerschaftsdiabetes: Mehr gesunde Babys durch Screening?
Ein in der Schwangerschaft auftretender Diabetes mellitus stellt nicht nur einen Risikofaktor für eine späteren Diabetes der Mutter dar, sondern kann auch beim Kind zu schwerwiegenden Problemen, hauptsächlich während der Geburt, führen. Bisher ist noch nicht systematisch untersucht worden, ob ein Screening und eine intensive Betreuung der Schwangeren mit erhöhten Blutzuckerspiegeln diese Risiken vermindern kann. Aus einer kürzlich veröffentlichten großen australischen Studie stehen nun erstmalig Daten zu dieser Problematik zur Verfügung.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Hormontherapie – was sagen die klinischen Studien?
Klinische Studien gelten als notwendige Voraussetzung, um eine valide Beurteilung der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit eines Arzneimittels vornehmen zu können. Jede Studie muss vor Beginn ein zuvor erarbeitetes Design vorlegen, ein Schema, nach dem Probanden oder Patienten das jeweilige Arzneimittel erhalten und die an ihnen sichtbar werdenden Effekte dokumentiert werden. Wenn eine Studie abgeschlossen ist, wird sie mit statistischen Methoden ausgewertet. Was wissenschaftlich und objektiv anmutet, wird jedoch immer wieder kritisiert.Da heißt es dann zum Beispiel, eine Studie sei nicht aussagekräftig, weil sie wenig relevante Aspekte der Medikation geprüft habe oder weil die Teilnehmer nicht repräsentativ gewesen seien. Auch die Studien zur Hormontherapie von postmenopausalen Frauen gerieten in die Kritik.
Wir sprachen mit der Expertin Dr. Judith Günther von der pharmafacts GmbH in Freiburg über diese Problematik.
Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Schützen postmenopausal supplementierte Hormone vor KHK?
Zahlreiche Beobachtungsstudien zeigten übereinstimmend, dass eine postmenopausale Hormontherapie vor koronarer Herzkrankheit (KHK) schützt. Doch randomisierte kontrollierte Studien ergaben genau das Gegenteil – ein erhöhtes Risiko. Wer hat Recht? Die amerikanische Epidemiologin Julie Buring fand eine Erklärung für den vermeintlichen Widerspruch.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Umgang mit Drogenausgangsstoffen (EG-Verordnungen)
Am 18. August 2005 traten die Verordnungen (EG) Nr. 273/2004 (ABl. L 47 vom 18. 02. 2004, S. 1) (innergemeinschaftlicher Grundstoffverkehr) und (EG) Nr. 111/2005 (ABl. L 22 vom 26. 01. 2005, S. 1) (Drittlandshandel) in Kraft. Sie ersetzen das bis dahin geltende europäische Grundstoffrecht1. Die beiden Verordnungen gelten in den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft unmittelbar. Daraus folgt, dass dem nationalen Grundstoffrecht zukünftig nur noch eine ergänzende Funktion zukommt. Angestrebtes Ziel ist die Verbesserung und Vereinheitlichung der Kontrolle des Verkehrs mit Drogenausgangsstoffen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Statt Alkopops jetzt Biermischgetränke?
Im August 2004 wurden Alkopops mit einer Sondersteuer belegt. Damit sollte der Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen eingeschränkt werden. Zumindest teilweise wurde dieses Ziel erreicht. Gleichzeitig stieg jedoch der Absatz an bier- und weinhaltigen Mixturen deutlich an.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Gamma-Linolensäure für eine starke Hautbarriere
Eine intakte Hautbarriere ist Grundvoraussetzung für eine gesunde Haut. Ist sie gestört, wird die Haut trocken und rissig und somit anfällig für Entzündungen. Schützen kann man die Hautbarriere durch Pflege von außen und durch ausreichende Versorgung mit Nährstoffen von innen. Insbesondere mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie die Gamma-Linolensäure spielen für die Hauternährung eine Rolle. Dass sie die Haut positiv beeinflussen können, hat eine Untersuchung gezeigt, in der mit systemisch zugeführtem Nachtkerzenöl eine gezielte Gamma-Linolensäure-Supplementation durchgeführt wurde.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Optimierung des Artischocken-Anbaus (Forschungsprojekt)
Auf dem Gelände des Instituts für Pharmazeutische Biologie und Phytochemie der Westf.-Wilhelms-Universität/Münster entsteht derzeit die größte Sammlung von Artischockenkultivaren in Europa. Gemeinsam mit dem Institut für Arzneipflanzenforschung und Phytotherapie/Havixbeck und der Fakultät für Agrarbiologie der Universität Pisa sollen die unterschiedlichen Rassen im Hinblick auf ihre Eignung für den feldmäßigen Anbau in einjährigen Blattkulturen und in Bezug auf Gehalt und Zusammensetzung ihrer Wirkstoffe untersucht werden. Ziel ist die weitere Optimierung der Qualität von Artischockenarzneimitteln.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Umweltchemikalien mit Hormonwirkung
Zur Abschätzung der Toxizität von Chemikalien wurden früher nur ihre unmittelbar giftigen und gesundheitsschädlichen Wirkungen beurteilt. Später flossen auch krebserzeugende, erbgutverändernde und reproduktionstoxische Wirkungen in die Beurteilung der Chemikalien mit ein. Zudem wird heute ihre potenzielle Umweltgefährlichkeit erfasst [1]. Auch Chemikalien mit Hormonwirkung oder Einfluss auf das Hormonsystem können die Umwelt gefährden [2, 3]. Entsprechend dem englischen Terminus endocrine-disrupting chemicals (EDC), heißen sie endokrine Disruptoren. Sie werden auch als Falschspieler im Hormonhaushalt bezeichnet.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
C. Ritzi, B. RallStehen die Politiker hinter den Apo
In zweieinhalb Wochen sind Bundestagswahlen. Wir haben gesundheitspolitischen Vertretern der verschiedenen Parteien Fragen gestellt, die den Apothekenmarkt bzw. -beruf betreffen.Es antworteten: Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), Andreas Storm (CDU/CSU), Detlef Parr (FDP), Biggi Bender (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) und Monika Knoche (Linkspartei/PDS).
Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Adalimumab bei rheumatoider und Psoriasis-Arthritis
Die European Medicines Agency (EMEA) hat Adalimumab (Humira®) zur Behandlung der aktiven und progressiven Psoriasis-Arthritis sowie zur Behandlung der schweren, aktiven und progressiven rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen, die zuvor nicht mit Methotrexat behandelt worden sind, zugelassen.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Entsorgung von Elektro-Altgeräten trifft auch Apotheken
(lak/vdgh). Im März 2005 wurde vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates das Elektro- und Elektrogerätegesetz beschlossen und verkündet. Mit diesem Gesetz wurde eine Richtlinie des Europäischen Parlamentes über Elektro- und Elektronikaltgeräte umgesetzt. Das neue Gesetz bezweckt vorrangig die Vermeidung von Abfällen von Elektro- und Elektronikgeräten sowie die Wiederverwendung und Verwertung solcher Abfälle. Für den Apothekenalltag ist es beachtlich, da Medizinprodukte ausdrücklich in den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Wege aus dem Teufelskreis
Durch akute Hypoglykämien sind Typ-1-Diabetiker gefährdet, aber auch viele ältere und intensiviert mit Insulin behandelte Typ-2-Diabetiker. Gefahr besteht nicht nur akut durch Verlust von Konzentration oder Bewusstsein und sich ergebende Selbst- und Fremdgefährdung. Mit jeder Hypoglykämie verschlechtern sich die Wahrnehmung und die Gegenregulation der nächsten.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Wahlprüfsteine Teil III: Gesundheitspolitik - Solidarisch oder pauschal?
Die künftige Marschrichtung in der Gesundheitspolitik war bislang noch kein wahrnehmbares Thema im Wahlkampf. Weder die Regierungsparteien noch die Opposition haben sich in dieser Frage lautstark positioniert. Auf die konkrete Nachfrage von ADEXA gab es aber mehr oder weniger detaillierte Aussagen, die hier vorgestellt werden sollen:Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Hormone als Arzneimittel für Frauen
Sehr viele Frauen verhüten mit oralen Kontrazeptiva oder wenden in der Postmenopause eine Hormonersatztherapie an. Zur Notfallverhütung kommt hin und wieder die "Pille danach" zur Anwendung. Nutzen und Risiken der "Hormone im Leben einer Frau" waren das Thema des 2. Pharmazeutischen Kollegs 2005, das die Landesapothekerkammer Sachsen gemeinsam mit dem Institut für Pharmazie der Universität Leipzig veranstaltete.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Unterfinanzierung begünstigt Ärztemangel
BERLIN (kbv/ks). Der Ärztemangel in den neuen Bundesländern wird nach Einschätzung der Kassenärztlichen Vereinigungen in den nächsten Jahren dramatische Ausmaße annehmen. Eine wesentliche Ursache dafür sei die dortige chronische Unterfinanzierung der ambulanten Versorgung.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Klinische Forschung und Biotechnologie stärker fördern
BERLIN (ks). Bessere Rahmenbedingungen für die klinische Forschung und die Biotechnologie sollen den Standort Deutschland für Pharmaunternehmen künftig attraktiver machen. Darauf haben sich die Mitglieder der von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt geleiteten Task Force "Pharma" verständigt. Die entsprechenden Handlungsempfehlungen für Regierung, Behörden und Industrie finden sich im zweiten Bericht und Aktionsplan der Task Force, den Schmidt, Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn und Vertreter der pharmazeutischen Industrie am 22. August in Berlin vorgestellt haben.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
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