ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft: Droht eine Influenza-Pandemie?
Eine kritische Bilanz der Diskussion um die drohende Influenza-Pandemie zog Prof. Dr. Theo Dingermann in seinem Vortrag am 25. Oktober 2005 im Biozentrum der Universität Frankfurt. Die Vortragsveranstaltung, die mit mehr als 400 Besuchern bestens besucht war, fand zu Ehren von Prof. em. Georg Schneider statt. Die hessische DPhG-Landesgruppe und die LAK Hessen hatten eingeladen, um dem früheren Ordinarius für Pharmazeutische Biologie nachträglich zu seinem 80. Geburtstag zu gratulieren.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Abwehr von Arzneimittelrisiken: Pharmakovigilanz und Verbraucherschutz
Die 5. Jahrestagung "Consumer Health Care" in Berlin stand unter der Thematik "Pharmakovigilanz und Verbraucherschutz". Namhafte Experten der Bundesregierung, aus Zulassungsbehörden, der pharmazeutischen Industrie, der Klinik, der Krankenhausapotheke und der öffentlichen Apotheke diskutierten Anliegen und Methoden der Pharmakovigilanz und des Verbraucherschutzes aus Sicht ihrer Arbeitsbereiche.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Antiretrovirale Therapie: Betreuung von HIV-Patienten in der Apotheke
Mehr als 20 antiretrovirale Wirkstoffe aus vier Substanzklassen sind zurzeit zur Therapie der HIV-Infektion zugelassen. Durch die Vielzahl der möglichen Kombinationen ist eine sehr individuelle Therapie möglich. Eine kompetente Beratung in der Apotheke kann diese wirkungsvoll unterstützen.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Schnupfenbehandlung bei Babys und Kleinkindern
In einer prospektiven, strukturierten, multizentrischen Beobachtungsstudie wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit des Nasivin® sanft Dosiertropfers für Babys (0,01% Oxymetazolin ohne Konservierungsstoff) an 638 Babys und Kleinkindern (mittl. Alter: 6 Monate) mit Rhinitis, Tubenkatarrh und Otitis media untersucht. Die durchschnittliche Anwendungsdauer erstreckte sich bei überwiegend dreimaliger Anwendung pro Tag über 6,1 Tage. Eine spürbare Wirkung trat im Mittel nach 10 Minuten (Median) ein. Die Besserungsrate der Schnupfensymptomatik betrug 92,3%, die der Nasenatmung 96,9% und die der Schleimhautbeschaffenheit 80,5%. Deutlich verbesserten sich auch die Symptome Trinkbeschwerden (90,6%) und Unruhe/Schlafstörungen (90,4%). Die globale Wirksamkeit des Nasivin sanft Dosiertropfers für Babys (Arzturteil) wurde zu 48,9% als sehr gut und zu 43,9% als gut bewertet. Bei keinem der behandelten Patienten wurden Nebenwirkungen (UAW) registriert. Entsprechend positiv wurde auch die Verträglichkeit beurteilt: bei 63,4% der Babys und Kleinkinder mit sehr gut und bei 36,1% mit gut.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Diäten unter der Lupe (Teil 15): Die KFZ-Diät und Lagerfelds 3D-Diät
In dieser Folge unserer Serie "Diäten unter der Lupe" nehmen wir zwei weitere aktuell auf dem Markt befindliche Diätprogramme etwas näher unter die Lupe, einfach um noch einmal die Vielfalt der Angebote zu demonstrieren. Eines gleich vorweg: Nicht jede Diät, die einen "großen" Namen trägt, ist auch wirklich "großartig" ...Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Diabetes mellitus: Inhalatives Insulin kurz vor der Zulassung
hel | Das neue inhalative Insulin (vorgesehener Handelsname: Exubera®) ist gut verträglich und weist bei Patienten mit Typ-1-Diabetes eine mit kurz wirksamen, subkutan applizierten Insulinanaloga vergleichbare Wirksamkeit auf. In den USA wurde das neue Insulin zur Zulassung empfohlen, auch die europäische Zulassung wird in Kürze erwartet.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Multiple Sklerose: Betaferon kann Ausbruch verzögern
hel | Eine frühzeitige Behandlung mit Interferon-beta-1b (Betaferon®) nach einem ersten klinischen auf multiple Sklerose (MS) hinweisenden Ereignis kann das Risiko für eine klinisch gesicherte MS um 50 Prozent verringern. Das zeigen die Ergebnisse der BENEFIT-Studie (Betaferon®/Betaseron® in Newly Emerging MS For Initial Treatment), welche die Schering AG jetzt bekannt gab.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Humanes Papillomavirus: Impfstoff schützt vor Zervixkarzinom
hel | GardasilTM ist ein Impfstoff gegen humane Papillomaviren (HPV) der Typen 6, 11, 16 und 18, der sich derzeit in der klinischen Prüfung befindet. Nach den Ergebnissen einer neuen Phase-III-Studie kann der Impfstoff Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs und Frühformen des Zervixkarzinoms, die mit humanen Papillomaviren (HPV) der Typen 16 und 18 assoziiert sind, vollständig verhindern. Der Impfstoff wird von Sanofi Pasteur MSD/Merck & Co. entwickelt.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Zulassungserweiterung: Adalimumab für Morbus Bechterew
hel | Abbott hat bei der European Medicines Agency (EMEA) und der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung von Adalimumab (Humira®) zur Behandlung des Morbus Bechterew beantragt. Bei einer positiven Entscheidung wäre diese entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule die dritte Indikation, bei welcher der TNF-α-Inhibitor eingesetzt werden kann.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Adjuvierter Impfstoff: Alte Menschen vor Influenza schützen
Die Pädiater werden bereits zehn Tage früher als andere Mediziner mit der Influenzagrippe konfrontiert, denn als erste Bevölkerungsgruppe erkranken Kinder. Weit größer ist das Problem allerdings bei Älteren und chronisch Kranken, bei denen weitreichende Komplikationen auftreten können. Ein adjuvierter Impfstoff schützt alte Menschen besser.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie: Wasser in der Medizin und Pharmazie
Welche Bedeutung hat Wasser, der Stoff, aus dem wir Menschen zu 70% bestehen, den wir dringender brauchen als das tägliche Brot und den der französische Dichter A. de Saint-Exupéry als den "köstlichsten Besitz unserer Erde" bezeichnete, in der Medizin und Pharmazie? Die Referenten, die im Rahmen der diesjährigen Herbstveranstaltung der Landesgruppen Baden und Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie (DGGP) am 15. Oktober in Bad Dürrheim sprachen, gingen dieser Frage von verschiedenen Seiten her nach.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Nahrungsergänzungsmittel: Rotklee gegen Wechseljahresbeschwerden
Obwohl die Wechseljahre keine Krankheit, sondern ein natürlicher Lebensabschnitt sind, fühlen sich viele Frauen in dieser Zeit durch Symptome wie Müdigkeit, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen oder Herzjagen stark belastet. Als Alternative zur Hormon- ersatztherapie werden in jüngster Zeit zunehmend Pflanzenextrakte mit einem hohen Gehalt an Phytoöstrogenen empfohlen, da sich bei ihrer Anwendung teilweise eine positive Wirkung auf Wechseljahresbeschwerden gezeigt hat.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Amalgam, ein Problem? – Das gesundheitliche Risiko von Amalgamplomben
Kaum ein anderes zahnärztliches Medizinprodukt oder Arzneimittel wurde und wird in der Öffentlichkeit so kontrovers und teilweise polemisch diskutiert wie das Zahnfüllungsmaterial Amalgam. Amalgamplomben sollen die Gesundheit gefährden, weil sie den Organismus mit Quecksilber belasten. Sind diese Warnungen berechtigt? Der folgende Beitrag fasst den gegenwärtigen Wissensstand zum Thema "Zahnamalgam" zusammen.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Ginkgo-Produkte aus dem Internethandel?
In Deutschland sind zahlreiche Fertigarzneimittel mit dem Wirkstoff Ginkgo-biloba-Extrakt als Antidementiva zugelassen. Weitere Indikationen sind vor allem Vertigo und Tinnitus vaskulärer Genese, ebenso Claudicatio intermittens. Außerhalb des Arzneimittelbereichs werden speziell über das Internet "Ginkgo-Produkte" als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) hat vor diesem Hintergrund "Ginkgo" enthaltende Nahrungsergänzungsmittel über den Internethandel bezogen und stichprobenweise drei Präparate analysiert.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Proteinkinase-C-Hemmer: Gegen hyperglykämische Gefäßschäden
Nicht nur makrovaskuläre Ereignisse, sondern auch mikrovaskuläre Komplikationen wie die Retinopathie, die Neuropathie und die Nephropathie gefährden den Diabetiker. Sie sind für Erblindungen, Amputationen und Dialysenotwendigkeit verantwortlich. Mit dem Proteinkinase-C-Hemmer Ruboxistaurin könnte bald ein Wirkstoff zur Verfügung stehen, der diese Gefahren abwendet.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Frisch von der Leber – Bericht von einer Fortbildungstagung der AK Westfalen-Lippe
Wer bei Leberproblemen nur an Alkohol denkt, macht es sich zu einfach. Auch Überernährung, Viruserkrankungen und Arzneistoffe können die Leber schädigen. Leberkrankheiten, ihre Prophylaxe und Behandlung standen im Mittelpunkt der zentralen wissenschaftlichen Vortrags- und Fortbildungstagung der Apothekerkammer Westfalen-Lippe am 23. Oktober 2005 in Münster. So nebenbei erfuhren die Teilnehmer auch, wie man sein Gedächtnis für Beratungsinhalte trainiert und wie man es schafft, Interferon-Patienten therapietreu zu halten.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
LDL, HDL, TG: Welches Statin gegen die atherogene Triade?
In der Sekundärprävention der koronaren Herzkrankheit, insbesondere bei Diabetikern, spielen Cholesterinsynthese-Inhibitoren eine Hauptrolle. LDL-Cholesterin ist jedoch nur ein Baustein der atherogenen Triade, die sich besonders eindrucksvoll beim Diabetiker manifestiert. Sein typischer, atherogener Lipoprotein-Phänotyp (ALP) wird markiert durch erhöhte Small-dense-LDL, erhöhte Triglyceride und erniedrigtes HDL. Das Zielprofil einzelner Statine ist hier durchaus unterschiedlich.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Arzneimittelfälschungen: Internet als größter Risikofaktor
BONN (hb). Das Thema "Arzneimittelfälschungen" scheint immer drängender zu werden. Der Lehrstuhl für Drug Regulatory Affairs (DRA) der Universität Bonn veranstaltete daher mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Drug Regulatory Affairs (DGRA), der Deutschen Gesellschaft für medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) sowie des Wissenschafts- und Wirtschaftsdienstes des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH) am 13. und 14. Oktober ein Symposium zu diesen Fragen.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Gesetzliche und private Kassen: Ärzte gegen Angleichung
BERLIN (ks). Die Bundesärztekammer (BÄK) hält nichts davon, die Systeme der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung einander anzugleichen. Auch die Versicherungspflichtgrenze will sie unangetastet lassen. Entsprechenden Überlegungen aus der SPD erteilte die Standesvertretung der Ärzteschaft damit eine Absage.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Candidosen: Die Schnittstelle vom Pilz zum Mensch beeinflussen
ral | Wird das Immunsystem geschwächt, können an sich harmlose Hefepilze zur tödlichen Bedrohung werden: Mithilfe verschiedener Proteine dringen sie in menschliches Gewebe vor. Wie sich eines davon in Pilzzellen verhält, war Thema einer Diplomarbeit. Sie könnte Ansatz für neue Therapiemöglichkeiten für Candidosen sein.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Fetuin-A: Ein Eiweiß kämpft gegen Verkalkung
ral | Eine häufige Komplikation bei Patienten mit Nierenversagen ist die Ablagerung von Calciumphosphat-Kristallen im Gewebe. Aachener Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass ein körpereigenes Protein – Fetuin-A – diesem Prozess entgegenwirkt und auch bereits bestehende Kristalle wieder auflösen kann.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Schmerztherapie: Rauchstopp kann chronische Schmerzen lindern
ral | Rauchen gilt als Risikofaktor für eine Vielzahl von Erkrankungen – so auch für die Entwicklung chronischer Schmerzkrankheiten. Wer als Schmerzpatient das Rauchen aufgibt, kann damit rechnen, dass sich sein Befinden verbessert – in einigen Fällen sogar ebenso gut wie durch Medikamente, berichteten Mediziner vor kurzem auf dem Deutschen Schmerzkongress.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Blutgerinnung: Blutstillung klappt auch ohne Faktor XII
ral | Mit einer in der Fachzeitschrift "Journal of Experimental Medicine" veröffentlichten Arbeit haben Forscher von der Uni Würzburg eine gängige Lehrmeinung zur Blutgerinnung in Frage gestellt und möglicherweise einen neuen Präventionsansatz für Schlaganfall gefunden.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Homöopathischer Wirkungsnachweis: „Wirkung ohne Molekül“
(chb/daz). Unter der Überschrift "Die Wunder" berichtet die Zeitschrift "Laborjournal" in ihrer Oktober-Ausgabe über eine bereits 2003 in Leipzig durchgeführte Arbeit, die einen Beitrag zum Wirkungsnachweis der Homöopathie leisten wollte. Die Arbeit wurde seinerzeit mit dem "Hans Heinrich Reckeweg-Preis" ausgezeichnet. Der Grund für den Bericht im Laborjournal: Unabhängige Experten stellten methodische Fehler in dieser Arbeit fest und brachten Anfang des Jahres den Vorgang beim Dekan der Uni Leipzig vor. Die Autoren der Arbeit räumen nun Fehler bei der Versuchsdurchführung und Auswertung ein.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung