ALTDATEN_DAZ/AZ

R. Berger, C. Kusnick, R. Schlenger, S. StuteVon der

Einen spannenden Streifzug durch die verschiedenen Lebensphasen konnten die Teilnehmer des 36. Fortbildungskongresses in Davos vom 12. bis 17. Februar unternehmen und sich dabei über die verschiedenen Erkrankungen und die Therapiemöglichkeiten in den einzelnen Lebensstadien informieren. Der Bogen reichte von der prädiktiven Gendiagnostik Ų die für die Apotheker durchaus ein Thema sein sollte Ų über die Beratung in Schwangerschaft und Stillzeit, die viel Fingerspitzengefühl erfordert, bis hin zu Problemen, die mit dem zunehmendem Alter auftreten. Dazwischen Kinder als Patienten: Sie benötigen häufig ganz andere Dosierungen und Arzneizubereitungen als Erwachsene, Atemwegserkrankungen und Adipositas im Kindesalter werden zu einem immer größeren Problem.

Je nach Lebensalter sollte die Arzneimitteltherapie aufgrund unterschiedlicher Pharmakokinetik und Pharmakodynamik individuell gestaltet werden. Zauberwort Anti-Aging: Wie können Alterungsprozesse aufgehalten und die Gesundheit erhalten werden? Kann man Erkrankungen des Alters wie Herzinsuffizienz, Schlaganfall und Herzinfarkt vorbeugen? Demenz und Altersdepressionen sind typisch für das fortgeschrittene Alter. Auch das Gehirn altert, aber wir können noch bis ins hohe Alter lernen, wie die Hirnforschung mit modernen bildgebenden Verfahren sichtbar macht.

Einen Rundblick über die interessanten und abwechslungsreichen Vorträge gibt Ihnen unser Sonderbericht.

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19.02.2006, 17:23 Uhr