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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreDeutschland könnte wieder Pharmaland Nr. 1 werden
BERLIN (ks). Die Zeiten, da Deutschland als "Apotheke der Welt" galt, sind lange vorbei. Dabei sind die Voraussetzungen für eine florierende deutsche Pharmaindustrie im Grunde nicht schlecht: Es gibt qualifizierte Fachkräfte, es mangelt nicht an innovativen Ideen und auch um die Infrastruktur ist es bestens bestellt. Dennoch klagen die Unternehmen über schwierige Rahmenbedingungen. Für den Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) ist es wenig verständlich, dass die Potenziale dieses Industriezweiges so wenig ausgeschöpft werden. Am 8. März präsentierte der Verband zwei aktuelle Studien, die beide zu dem Ergebnis kommen, dass in der Pharmabranche schon mit relativ wenigen Maßnahmen rund 25.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.Show moreOmega-3-Fettsäuren: Kein Beweis für krebsschützende Wirkung
Eine systematische Literaturrecherche ergab weder für das Krebsrisiko im Allgemeinen noch für das Risiko einzelner Krebsarten einen Zusammenhang zur Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren. Demnach schützt viel frischer Fisch oder eine entsprechende Nahrungsergänzung wahrscheinlich nicht vor Krebs.Show moreR. MohrDas Arzneibuch – Teil II: Von der Stadt
Die ersten amtlichen Arzneibücher hatten nur einen sehr begrenzten Geltungsbereich. Die besten unter ihnen fanden auch darüber hinaus breitere Annerkennung und konkurrierten miteinander. Sie hatten ihr eigenes Profil, da sie sich sowohl formal Ų z. B. bezüglich Stil, Sprache oder Gliederung einer Vorschrift Ų, aber auch inhaltlich Ų z. B. in den analytischen Anforderungen oder verwendeten Maßen und Gewichten Ų unterschieden. Die politische Einigung Deutschlands im 19. Jahrhundert beendete diese Arzneibuch-Vielfalt durch Einführung des Deutschen Arzneibuchs. Entsprechend ersetzt seit 1969 in einem noch andauernden Prozess das Europäische Arzneibuch die nationalen Arzneibücher.Show moreMerck und Schering: Mögliche Übernahme unter Traditionsfirmen
FRANKFURT (tmb). Zwei große Namen der deutschen Pharmaindustrie könnten demnächst zusammengehören. Die Darmstädter Merck KGaA hat für Ende März ein Übernahmeangebot für die Berliner Schering AG angekündigt. Merck will demnach 77 Euro pro Aktie und damit 14,6 Milliarden Euro für den Schering-Konzern bieten.Show moreKommunikationshilfen aus dem Internet
Verbale und nonverbale Kommunikation praktizieren wir im täglichen Leben - sowohl im Privatbereich als auch im Apothekenalltag. Doch wie wenig wissen wir darüber und wie gut wäre es oft, auf diesem Gebiet ein bisschen Hilfestellung von Fachleuten zu bekommen. Im Internet bietet derartige Hilfe www.schulz-von-thun.de, die Homepage von Friedemann Schulz von Thun, Hochschullehrer am Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg.Show moreDefizit der Pflegekassen wird kleiner
BERLIN (ks). Das Defizit der sozialen Pflegeversicherung ist im vergangenen Jahr deutlich geschrumpft. Wie das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) am 9. März bekannt gab, lag das Minus Ende 2005 bei 360 Mio. Euro. Im Vorjahr war es mit 820 Mio. Euro noch mehr als doppelt so hoch. Die Union bekräftigte, dass das vergleichsweise gute Finanzergebnis nicht über die Notwendigkeit einer Reform dieses Sozialversicherungszweiges hinwegtäuschen dürfe.Show moreHIV-Therapie: Brisante Resistenzlage
Am Erfolgsnimbus der antiretroviralen Kombinationstherapie nagen seit längerem die üblichen Plagen antiinfektiöser Therapie: Mutationen, Resistenzen, schlechte Therapietreue...Dringend benötigt werden in der antiretroviralen Pipeline Substanzen mit besserer Verträglichkeit und neuem Resistenzprofil, sagte Prof. Jürgen Rockstroh, Bonn, auf den Münchner Aids-Tagen. Ein jüngeres Beispiel ist der Proteaseinhibitor Tipranavir (Aptivus®), der bei vorbehandelten Patienten mit Mehrfachresistenzen zum Einsatz kommt.
Show moreGroßbritannien: Ruf nach dem Apotheker
LONDON (jr). Im Bemühen, die Kosten des Gesundheitswesens zu senken, übertrug das britische Gesundheitsministerium die Versorgung von Patienten mit Medizinalsauerstoff von Apotheken auf Anbieter der freien Wirtschaft. Nach landesweiten Engpässen, die bereits Tote forderten, verlangen Patienten nun den Service aus der Apotheke zurück.Show moreDAZ-RedaktionDer Erfolgskongress
Rund 4000 Apothekerinnen, Apotheker und PTA besuchten am vergangenen Wochenende (10. bis 12. März) die Interpharm in Frankfurt am Main und nahmen an über 50 Fortbildungsvorträgen, Seminaren und Diskussionsveranstaltungen teil. Das Congress Center Messe Frankfurt wurde ein Wochenende lang zum pharmazeutischen Mittelpunkt in Deutschland.Show moreWelche Produkte wirken auf Marker für oxidativen Stress?
Das ADEXA-Netzwerk Patientenkompetenz unter der Leitung der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Patientenkompetenz e. V., Freiburg (WGP e. V.) ist ein Zusammenschluss von rund 450 Apotheken, die die Kundenberatung zu komplementärmedizinischen Mitteln verbessern möchten. Damit Evidenz-basierte Empfehlungen zu Antioxidanzienpräparaten gegeben werden können, messen Netzwerk-Apotheken bei ihren Kunden mit einem Schnelltest den Hydroperoxidspiegel im Kapillarblut als Marker für oxidativen Stress (d-ROMs-Test), um die Wirksamkeit einer Supplementierung zu kontrollieren.Show moreAnzag: Spargesetze bremsen Wachstumsmöglichkeiten
Bereits das Beitragssatzsicherungsgesetz und das GKV-Modernisierungsgesetz haben das Wachstum des deutschen Arzneimittelmarktes deutlich verlangsamt, das Arzneimittelversorgungswirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) wird erneut als Bremse wirken, während die Rationalisierungspotenziale im Pharmagroßhandel weitgehend ausgeschöpft sind. Diese Sichtweise des Marktes präsentierte die Geschäftsführung der Andreae-Noris Zahn AG (Anzag) in ihrer Presseerklärung zur Hauptversammlung am 8. März in Frankfurt.Show moreHeilfasten: Herausforderung für Körper, Geist und Seele
Fasten ist eine ganz besondere Herausforderung für Körper, Geist und Seele. Die Unabhängigkeit von äußerer fester Nahrungszufuhr macht stark, man erfährt eine neue Freiheit. Auch hilft Fasten, den Stress des Alltags hinter sich zu lassen, man kommt sich selbst wieder ein bisschen näher. Wir sprachen mit Dr. Burgi v. Mengershausen, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, die Fastenkuren im Sanatorium Tannerhof in Bayrischzell ärztlich begleitet.Show moreInfluenza: Wie viele Kinder sterben an Grippe?
Eine amerikanische Untersuchung befasste sich mit den letal ausgehenden Influenzaerkrankungen bei Kindern während der Grippesaison 2003/2004. Das Ergebnis Ų über 150 Todesfälle vor allem bei jüngeren Kindern Ų rückt die Diskussion um eine flächendeckende Prävention durch Impfung in den Vordergrund.Show moreSystemische Mykosen: Welche Therapie bei einer Candidainfektion?
In einer randomisierten und offenen Studie mit nicht neutropenischen Patienten wurden zwei Therapieregime Ų Amphotericin B/Fluconazol versus Voriconazol Ų bei einer systemischen Candidainfektion miteinander verglichen. Beide Therapien erwiesen sich als gleichwertig; für Voriconazol sprechen möglicherweise dessen geringfügigeres Nebenwirkungsspektrum und die Möglichkeit einer intravenösen oder oralen Darreichung.Show moreCSE-Hemmer: Das „IDEALe“ Statin
Der Nutzen einer Statintherapie zur Reduktion der Morbidität und Mortalität bei Patienten mit manifester Atherosklerose und koronarer Herzkrankheit ist durch zahlreiche Studien belegt. In der IDEAL-Studie, deren Ergebnisse kürzlich publiziert wurden, waren zwei Statine Ų hoch dosiertes Atorvastatin und Simvastatin Ų bezüglich ihres Benefits für Patienten mit Herzinfarkt in der Anamnese miteinander verglichen worden.Show moreChrom - Funktionen, Bioverfügbarkeit und Versorgung
Die Funktion des Chroms im menschlichen Organismus besteht vor allem in seinem Vorkommen im so genannten Glucosetoleranzfaktor (GTF). Im Hinblick auf die biologischen Wirkungen muss bei diesem Element zwischen zwei Oxidationstufen unterschieden werden Ų in der Oxidationsstufe +3 ist Chrom essenziell, im Chromat (+6) dagegen toxisch.Show moreParlamentarischer Abend: Apotheker übernehmen ökonomische Verantwortung
BERLIN (ks). Die Apotheker sind für die steigenden Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel nicht verantwortlich. Sie sind jedoch bereit, mehr ökonomische Verantwortung für eine wirtschaftliche Arzneimittelversorgung zu übernehmen. Diese Botschaft übermittelten die Präsidenten des Landesapothekerverbandes (LAV) und der Landesapothekerkammer (LAK) Baden-Württemberg den Bundestagsabgeordneten, die am 8. März zu einem parlamentarischen Abend in Berlin erschienen waren.Show moreNaturheilkunde: Zehn Tage auf Essen verzichten
Freiwilliges und bewusstes Fasten hat viele positive Auswirkungen auf den Organismus: Risikofaktoren wie erhöhte Cholesterin-, Harnsäure- und Blutfettwerte sinken und der Blutdruck kann sich normalisieren. Und kaum jemand hat wohl etwas gegen eine Gewichtsreduktion einzuwenden. Ab dem vierzigsten Lebensjahr kann eine regelmäßige Fastenkur als Prophylaxe für Gesunde empfohlen werden. Das Fasten wird aber auch therapeutisch bei zahlreichen Krankheiten eingesetzt.Show moreBMG weist Spekulationen um Reform-Eckpunkte zurück
BERLIN (ks). Im Bundesgesundheitsministerium (BMG) ist man verärgert: Seit dem vergangenen Wochenende berichten die Medien detailliert über ein Modell zur Reform der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).Danach sollen sich Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und ihre Berater auf ein Mischmodell aus Bürgerversicherung und Gesundheitsprämie verständigt haben. Es sieht vor, dass die Versicherten künftig zusätzlich zu den Beiträgen eine "kleine Kopfpauschale" zu entrichten haben. Ministeriumssprecher Klaus Vater bezeichnete die Presseberichte am 13. März als "Vermutungen" und "Herumgerätsel" Ų was zu lesen ist, sei "im Wesentlichen falsch".
Show moreGKV-Spitzenverbände schlagen neue Festbeträge vor
BERLIN (ks). Auch wenn das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) nicht planmäßig zum 1. April in Kraft treten kann: Die GKV-Spitzenverbände bereiten sich bereits aktiv auf seine Umsetzung vor. Am 13. März gaben sie bekannt, dass sie alle festgesetzten Festbeträge vor dem Hintergrund des Gesetzentwurfs überprüft haben. Die Spitzenverbände schlagen vor, bei 330 Festbetragsgruppen die Festbeträge anzupassen, um den neuen gesetzlichen Kriterien zur Festbetragshöhe zu genügen.Show moreImmer mehr Girls mit Kippe
Auch die vierte bundesweite Kampagne zum Ausstieg aus der Nicotinabhängigkeit "Rauchfrei 2006" will vor allem Jugendliche motivieren, künftig auf den Glimmstängel zu verzichten. Einer amerikanischen Untersuchung zufolge sollte sich diese Motivation vor allem an junge Mädchen richten. Sie greifen immer häufiger zur Zigarette.Show moreBundesrat bremst Arzneimittelspargesetz aus
BERLIN (ks). Der Bundesrat hat das Gesetz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung (AVWG) vorerst gestoppt: Am 10. März beschloss die Mehrheit der unionsgeführten Bundesländer, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Die Ländervertreter verlangen zum einen, die so genannte Bonus-Malus-Regelung zu streichen. Zum anderen widersprechen sie den Neuregelungen bei den Festbeträgen. Der Bundestag kann das Gesetz zwar auch ohne die Zustimmung des Bundesrats beschließen Ų ein planmäßiges Inkrafttreten zum 1. April ist jedoch nicht mehr möglich.Show moreEin leerer Bauch bringt das Gehirn auf Touren
Wenn der Magen knurrt, steigt unser Blutspiegel an Ghrelin, einem Hormon, das unter anderem das Hunger- und Sättigungsgefühl steuert. Die vermehrte Ausschüttung des Peptids bringt ganz nebenbei auch das Gehirn auf Trab, sagen Wissenschaftler von der Yale-Universität, New Haven.Show moreRechtliches
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