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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Anhörung zur Gesundheitsreform: Viel Expertenkritik an geplanten Neuregelungen
BERLIN (ks). Die öffentlichen Anhörungen zur Gesundheitsreform sind am vergangenen Dienstag zu Ende gegangen.26 Stunden lang befragten die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Bundestages Verbände und Einzelsachverständige zu den geplanten Neuregelungen im GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG). Am 13. November stand die medizinische Versorgung auf der Tagesordnung. Die Große Koalition bekam nur selten ein Lob für ihre Vorhaben zu hören. Kritik hagelte es hingegen von allen Seiten.
Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Aktion: Apotheker beraten auf der Straße
DÜSSELDORF (ak/daz). Einen ungewöhnlichen Service boten am 10. November 2006 die Mitarbeiter der 2536 Apotheken in Nordrhein. Sie verlegten unter dem Motto "5 vor 12" ihren Arbeitsplatz vor die Apotheke, um Gesundheitstipps zur kalten Jahreszeit zu geben.Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Generikamarkt: Teva will Aktien zurückkaufen
JERUSALEM (tmb). Der israelische Pharmakonzern Teva hat im dritten Quartal einen Nettogewinn von 606 Millionen US-Dollar erwirtschaftet und damit den Vergleichswert aus dem Vorjahresquartal von 267 Millionen US-Dollar weit übertroffen. Das Unternehmen kündigte ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 600 Millionen US-Dollar an.Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Medikamentenabhängigkeit – weit verbreitet, aber wenig beachtet
BERLIN (ks). Medikamentenabhängigkeit ist in Deutschland mittlerweile ähnlich weit verbreitet wie Alkoholabhängigkeit. Nach einer aktuellen Studie der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sind schätzungsweise 1,4 bis 1,9 Millionen Bundesbürger betroffen. Rund eine Million von ihnen ist abhängig von Benzodiazepinen. Für die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), sind dies alarmierende Zahlen: "Es muss mehr dafür getan werden, um die Betroffenen zu erreichen und ein öffentliches Bewusstsein für die Problematik zu schaffen", forderte sie anlässlich einer DHS-Tagung am 13. November in Dresden.Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Psychologie: So riecht das Glück
Ob Sandelholz, Vanille oder Bergamotte Ų zahlreiche Düfte durchziehen unseren Alltag und lösen in jedem Einzelnen oft unterschiedliche Emotionen aus. Bestimmte Gerüche jedoch scheinen bei allen Nasen gleichermaßen ein Gefühl von Entspannung und Glück hervorzurufen.Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Protestkundgebungen: Gegen das Apothekenvernichtungsgesetz
(diz). Die Welle der Apotheker-Protestkundgebungen läuft auf vollen Touren. Nach Leipzig, München und in dieser Woche Düsseldorf findet in der nächsten Woche die vierte und vorerst letzte Demonstration gegen das "GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz" in Hamburg statt. Knapp 30.000 Apotheker und Apothekenangestellte sind bis jetzt auf die Straße gegangen, um ihren Unmut dagegen lautstark kundzutun.Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Schmerzstudie: Unvermeidbares akzeptieren
Viele Schmerzpatienten leiden weniger unter den Empfindungen selbst als an der Ohnmacht, nichts gegen die Schmerzen ausrichten zu können. Dabei scheint für den Grad der gefühlten Pein das persönliche Kontrollbedürfnis eine wichtige Rolle zu spielen, erklären britische Wissenschaftler in einer Studie.Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Regierung: eGK günstiger als vermutet: In Sachsen soll im Dezember 10.000er-Tes
BERLIN (ks). Die Bundesregierung hält die Schätzung, die Kosten der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) würden sich auf mindestens 3,9 Mrd. Euro belaufen, für zu hoch angesetzt. Dies geht aus der Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor. Show more06.11.2006, 17:15 Uhr
Vorsicht bei unklaren Verordnungsmengen: Bundessozialgericht sieht Rahmenvertrag
KASSEL (ks). Bei ungenauen Mengenangaben auf Arzneimittelverordnungen ist ein klärender Anruf beim Arzt ratsam: Ein Apotheker, der ohne eine solche Rücksprache mehrere Arzneimittelpackungen an einen Patienten abgegeben hatte, um die verordnete Menge zu erreichen, blieb nun auf einem Teil seiner Kosten Ų rund 8900 Euro Ų sitzen. Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel gab der beklagten Krankenkasse Recht, die sich nur zur Bezahlung der größten abgegebenen Einzelpackungen verpflichtet sah. Daran änderte auch der Umstand nichts, dass sich die Abgabe nachträglich als sachgerecht erwiesen hat. (Urteil des BSG vom 3. August, Az.: B 3 KR 7/05 R) Show more06.11.2006, 17:15 Uhr
Kassen erwarten Beitragssprung von 0,8 Prozentpunkten: Keine Entlastung durch Ar
BERLIN (ks). Der GKV-Beitragssatz könnte schon im kommenden Jahr stärker steigen, als von der Bundesregierung erwartet. Die Kassen gehen derzeit von einer möglichen Steigerung um bis zu 0,8 Prozentpunkte aus. Der durchschnittliche Satz würde damit auf über 15 Prozent steigen. Die Bundesregierung veranschlagt den Zuwachs bisher auf rund 0,5 Prozentpunkte. Show more06.11.2006, 17:15 Uhr
Gesetzliche Kassen: Neuer Spitzenverband Bund verfassungswidrig: BKK- und IKK-Bu
BERLIN (ks). Nach den privaten Krankenversicherungen machen nun auch die gesetzlichen Krankenkassen verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Gesundheitsreform geltend. Die Bundesverbände der Betriebs- und der Innungskrankenkassen sind der Auffassung, dass der geplante einheitliche Spitzenverband mit dem Grundgesetz nicht zu vereinen ist. Dabei berufen sie sich auf ein Gutachten des Verwaltungsrechtlers und ehemaligen Bundesministers Rupert Scholz (CDU). Show more06.11.2006, 17:15 Uhr
Immunologie: Warum wird Hydra nicht krank?
Wasserpolypen (Hydra spp.) besitzen ein besonders leistungs–fähiges Immunsystem, mit dem sie Infektionen abwehren. Die wesentlich daran beteiligten Defensine könnten als Leitstrukturen zur Entwicklung neuartiger Antibiotika ohne Resistenzpotenzial führen.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Universität Münster: Akademische Abschlussfeier
Am 28. Oktober 2006 hat die Universität Münster 44 Absolventinnen und Absolventen des Zweiten Abschnittes der pharmazeutischen Prüfung im Rahmen einer Feier mit über 300 Freunden, Verwanden, Dozenten und Mitarbeitern verabschiedet.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Volksmedizin: Das Sachranger Rezeptbuch
Vor 200 Jahren erlebte Mitteleuropa nicht nur eine territoriale und politische Neuordnung, sondern auch einen Umbruch in den Wissenschaften und der Medizin. Manches Relikt der alten Zeit überdauerte allerdings den Strukturwandel mit einer gewissen Schonfrist. So hat ein akademisch ungebildeter Müller in Oberbayern noch lange im Widerspruch zur damaligen Medizinalordnung als Laienheiler praktiziert und eine private Apotheke unterhalten. Das handschriftliche Rezeptbuch aus seinem Besitz ist nun ediert worden.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Universität Freiburg: Das allergene Potenzial von Arnika
Die Arnika gehört vor allem wegen ihrer entzündungshemmen–den Wirkung zu den altbewährten Arzneipflanzen. Zugleich gilt sie als allergen, was ihre Anwendung bei empfindlichen Perso–nen einschränkt. Neuesten Forschungen zufolge ist das allergene Potenzial jedoch sehr viel geringer als bisher angenommen. Für diese Forschungen erhielt Priv.-Doz. Dr. Stefan Martin, Universität Freiburg, am 3. November den Sebastian-Kneipp-Preis.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Pharma + Partner
Rund 10.000 Demonstranten marschierten am 1. November vom Leipziger Hauptbahnhof zum Nikolaikirchhof, um gegen den Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform zu protestieren: ApothekerInnen, PI, PTA, PKA und andere ApothekenmitarbeiterInnen sowie weitere Sympathisanten der öffentlichen Apotheke. Sie kamen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin und Brandenburg und machten ihrem Unmut lautstark Luft.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
M. Pfannkuche, G. GlaeskeEinzelimport von Arzneimitt
Fertigarzneimittel dürfen in der Bundesrepublik Deutschland Ų von Ausnahmen abgesehen Ų nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie hier zugelassen oder registriert worden sind (§ 21 Abs. 1 und § 38 Abs. 1 Arzneimittelgesetz, AMG) [1]. Neben der nationalen Zulassung ist seit 1995 auch die EU-weite Zulassung möglich [2]. Derzeit stehen in Deutschland ca. 52.000 verschiedene Arzneimittel zur Verfügung [3]. Weil dennoch Versorgungslücken auftreten können, dürfen Apotheken in geringen Mengen und auf Bestellung einzelner Personen auch solche ausländischen Arzneimittel in Verkehr bringen, die hier nicht zugelassen sind. Bei diesen Einzelimporten müssen allerdings einige rechtliche Vorgaben beachtet werden.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Zulassungserweiterung: Hoffnung für Kinder mit Morbus Fabry
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA hat die Zulassung für Agalsidase alfa (Replagal®) geändert, wie Shire mitteilte. Diese schließt jetzt auch Kinder ab sieben Jahren ein, die an Morbus Fabry leiden. Dadurch ist Agalsidase alfa die einzige Enzymersatztherapie, die Daten für diese Altersgruppe im offiziellen Zulassungstext enthält, was neue Hoffnung für diese Kinder und deren Angehörige bedeutet. Denn zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann der Morbus Fabry nicht geheilt werden Ų die Behandlung verläuft im Allgemeinen symptomatisch.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Pharmaziestudium: Lehrveranstaltungen im Fach Klinische Pharmazie
Seit Einführung des Studienfachs Klinische Pharmazie hat die Fachgruppe Klinische Pharmazie in der DPhG mehrere Workshops veranstaltet, um zur Etablierung von einheitlichen Ausbildungsstandards beizutragen. Die schon früher geforderte interdisziplinäre Zusammenarbeit war auch Schwerpunkt des diesjährigen Workshops unter dem Titel "Gemeinsame Lehrveranstaltungen von Pharmakologie und Klinischer Pharmazie", der am 22. und 23. September in Kiel stattfand.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Kopf-Hals-Tumoren: Docetaxel verlängert das Überleben
Nach Zulassungen beim Mamma-, Bronchial-, Prostata- und Magenkarzinom kann Docetaxel (Taxotere®) jetzt auch zur Behandlung inoperabler, lokal fortgeschrittener Plattenepithelkarzinome des Kopf-Hals-Bereichs eingesetzt werden, wie die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH mitteilte. Die Zulassung bezieht sich auf den Einsatz von Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-FU (TPF-Regime) als Induktionschemotherapie, die einer Strahlentherapie bzw. einem potenziellen operativen Eingriff vorausgeht.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
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