Was tun mit den Auswüchsen des Versandhandels?
Aus dem Sitzungsprotokoll des Bundestages
Das Thema Versandhandel und seine Auswüchse, insbesondere die Pick-up-Stellen in Drogeriemärkten, stand am 26. Juni im Deutschen Bundestag zur Beratung an. Aufgrund des vollen Tagungsprogramms und der fortgeschrittenen Zeit konnten die Reden nur zu Protokoll gegeben werden. Sie wurden dann an die entsprechenden Ausschüsse (Gesundheit, Wirtschaft und Technologie, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) überwiesen. Reden hatten Dr. Wolf Bauer (CDU), Dr. Marlies Volkmer (SPD), Daniel Bahr (FDP) Dr. Martina Bunge (Die Linke), Birgitt Bender (Bündnis 90/ Die Grünen) und Rolf Schwanitz, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Gesundheit, vorbereitet. Während sich CDU, SPD, FDP und Die Linke deutlich gegen die Ausfransungen des Versandhandels aussprechen und sich zum Teil auch für eine Herausnahme von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln einsetzen, glauben die Grünen nicht, dass der Abholservice die Arzneimittelsicherheit unmittelbar gefährdet. Auch das Bundesgesundheitsministerium sieht keine Gründe, die Regelung des Versandhandels zu ändern. Hier die Kernaussagen aus den Protokollen (die vollständigen Redemanuskripte finden Sie im Downloadbereich bei DAZonline unter www.deutsche-apotheker-zeitung.de).