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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreDAX: Schonfrist ist abgelaufen
(hps). Der Ölpreis fällt tief, und schon scheinen alle Konjunktursorgen überwunden. Der DAX genehmigt sich einen "kräftigen Schluck aus der Pulle" und steigt über 6500 Punkte. Doch nicht nur, dass die alten Probleme dadurch nicht gelöst sind. So mancher Börsianer mag sich jetzt die Frage stellen: Steht es um die Weltwirtschaft so schlecht, dass der Ölpreis derart tief fallen muss?Show moreDGB für mehr Steuermittel
Berlin (ks). Um den erwarteten starken Beitragsanstieg in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu vermeiden hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) vorgeschlagen, die steuerfinanzierten Beiträge für Hartz IV-Empfänger anzuheben. Damit ließe sich der Beitragssatz um 0,5 Prozentpunkte senken, erklärte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am 3. September in Berlin. Show moreBKK: Einheitsbeitragssatz erst 2010
Berlin (ks). Der BKK-Bundesverband kritisiert, dass der Gesundheitsfonds für die Kassen mit erheblichen Planungsunsicherheiten verbunden sei. Lieber sähen es die BKKen, wenn der Fonds zunächst im Testlauf erprobt würde. Das Mindeste sei, den einheitlichen Beitragssatz erst 2010 einzuführen.Show moreGesprächspartner in Sekunden überzeugen
Ein Apotheker kommt immer wieder in Situationen, in denen er ein Anliegen in kürzester Zeit vortragen muss. Entscheidend ist, ob er es schafft, den Gesprächspartner in wenigen Sekunden zu überraschen und damit neugierig zu machen und zu überzeugen. Das Instrument dazu heißt "Elevator Pitch".Show moreFiat streckt Fühler nach China aus
(lk). Die europäischen Finanzmärkte wurden in der vergangenen Woche maßgeblich von der Entwicklung des Ölpreises und des Eurokurses beeinflusst. Nachdem der Tropensturm "Gustav" vor der amerikanischen Küste weniger Wirbel veranstaltet hatte als erwartet, ging der Preis für ein Barrel Öl zunächst zurück. Ebenso verlor auch die europäische Gemeinschaftswährung im Verhältnis zum Dollar an Wert. Allerdings währte die Freude über sinkende Ölpreise nicht allzu lange. Leicht anziehende Notierungen sorgten schon bald wieder für eine getrübtere Stimmung auf dem Börsenparkett.Show moreFrauen sind die Verliererinnen
Zwei aktuelle Studien und neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die Einkommenssituation von berufstätigen Frauen immer noch drastisch schlechter ist als die von Männern ("Gender Pay Gap"). Die Unterschiede zwischen niedrigen und hohen Löhnen und Gehältern werden generell immer größer – trotz des Konjunkturaufschwungs. Frauen gehören zu den Verliererinnen dieser Entwicklung – und die Apotheken bilden leider keine rühmlichen Ausnahmen. Forscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung haben zudem festgestellt, dass in ländlichen Gebieten das Gehaltsgefälle zwischen den Geschlechtern besonders groß ist.Show moreSteter Tropfen mit der Dosiertube
Einfache und sichere Einnahme oraler LösungenVon Jan Lüdemann, Helmut Möller und Gudrun Breuer
Lösungen zum Einnehmen (kurz: Tropfen) werden nicht nur schnell resorbiert, sie bieten gegenüber festen, einzeldosierten Darreichungsformen auch den großen Vorteil der individuellen Dosierung. Die Dosiervorrichtungen der Tropfenbehältnisse durchliefen im Laufe der Zeit mehrere Wandlungen und wurden im Hinblick auf die Tropfengröße zunehmend genauer. Die vor wenigen Jahren eingeführte und inzwischen millionenfach produzierte Dosiertube hat einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu mehr Dosiergenauigkeit und Arzneimittelsicherheit von Tropfen gesetzt. Aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften wurde sie mit dem Deutschen Verpackungspreis 2002 ausgezeichnet.
Show moreBVDVA wirft ABDA Mythenbildung vor
BERLIN (ks). Am 3. September standen im Gesundheitsausschuss des Bundesrates die Anträge Bayerns und Sachsens, die die Einschränkung des Arzneimittelversandhandels auf rezeptfreie Präparate zum Ziel haben, zur Beratung. Tags zuvor ging in Berlin der Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) vor die Presse, um mit den "Mythen" aufzuräumen, die diesen Anträgen aus Sicht der Versandapotheker zugrunde liegen.Show moreHautärzte entwickeln mit Apothekern Rezepturen weiter
BERLIN (ks). Jährlich verschreiben die deutschen Hautärzte etwa fünf Millionen Rezepturen. Nun haben Dermatologen und Apotheker in Koblenz ein gemeinsames Modellprojekt zur Erarbeitung von Vorschriften für individuell angefertigte Rezepturarzneimittel gestartet. Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen e. V. (BVDD) und die Bundesapothekerkammer (BAK) haben sich zum Ziel gesetzt, regionale Strukturen der qualitätsgesicherten Zusammenarbeit zu schaffen.Show moreProtonenpumpenhemmer und Vitamin B12
Arzneimittel und Mikronährstoffe benutzen im menschlichen Organismus bei der Resorption, Verteilung, Metabolisierung und Elimination die gleichen Transport- und Stoffwechselwege. Werden ein oder mehrere Arzneimittel eingenommen, besteht daher immer das Risiko für Interaktionen mit dem Stoffwechsel essenzieller Mikronährstoffe (Abb. 1). Hierdurch kann sowohl die Wirkung eines Arzneimittels (z. B. Wirksamkeitsverlust von Tetracyclinen) als auch die physiologische Funktion eines Vitamins oder Mineralstoffs (z. B. Folsäure-Antagonismus von Methotrexat) gestört werden.Show moreWas ist eigentlich eine Sarkoidose?
Die Sarkoidose, auch Morbus Besnier-Boeck-Schaumann genannt, ist eine seltene, sowohl akut als auch chronisch verlaufende, entzündliche Erkrankung. Hauptsächlich betroffen sind Lunge und Lymphknoten, praktisch kann jedes Organ befallen werden. Typisch für die Sarkoidose ist das Auftreten zahlreicher herdförmiger Granulome. Bei einem Granulom handelt es sich um eine knotige Neubildung aus Granulationsgewebe, ausgelöst durch eine Aktivierung des Immunsystems.Show moreBeratung von Gichtpatienten – was ist wichtig?
Schmerzen lindern und irreversible Schäden an Gelenk und Niere vermeidenVon Claudia Bruhn
Die Gicht zählt zu den Erkrankungen, deren Verlauf durch das Befolgen einiger Ernährungsregeln günstig beeinflusst werden kann. In manchen Fällen genügt sogar eine diätetische Behandlung, um die Symptome in den Griff zu bekommen. Daher ist es sinnvoll, im Beratungsgespräch neben Abgabehinweisen zu den rezeptpflichtigen Arzneimitteln einige nützliche Ernährungstipps parat zu haben.
Show moreNeue Anforderungen an die Arzneimitteltherapie
BERLIN (ks). Die Lebenserwartung der Deutschen ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts um rund 30 Jahre angestiegen. Das Alt-Werden ist mittlerweile sicher geworden – dazu hat die pharmazeutische Industrie zweifellos einen wesentlichen Beitrag geleistet. Mit dem Alt-Sein haben wir dagegen unsere Probleme: "Anti-Aging" ist allgegenwärtig, doch zugleich nehmen chronische und psychische Erkrankungen zu und die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Das stellt die Pharmaindustrie vor neue Herausforderungen. Wo diese liegen, zeigt eine im Auftrag des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller erstellte Studie von Professorin Adelheid Kuhlmey (Charité Berlin) und Professor Walter E. Müller (Goethe-Universität Frankfurt/M.) auf.Show moreIcatibant stoppt lebensbedrohliche Attacken
Patienten mit der seltenen Erkrankung hereditäres Angioödem (HAE) leiden vor allem an spontan auftretenden Hautschwellungen im Gesicht, Ödemen der Magen-Darm-Schleimhaut bis hin zu lebensbedrohlichen Kehlkopfschwellungen. Mit Icatibant (Firazyr®) wurde nun in ganz Europa ein Arzneimittel zur subkutanen Behandlung akuter HAE-Attacken bei Erwachsenen zugelassen. Der spezifische Antagonist von Bradykinin-B2-Rezeptoren besteht aus zehn Aminosäurebausteinen und soll im September 2008 eingeführt werden.Show moreMagnesium und Mg-Verbindungen in Supplementen
Haushalt und BioverfügbarkeitVon Klaus Eder
Da Magnesium vielfältige Funktionen im Körper ausübt, führt eine unzureichende Versorgung zu vielen Mangelsymptomen. Der Magnesiumhaushalt des Körpers wird durch die intestinale Resorption, die biliäre und renale Ausscheidung sowie die Speicherung im Skelett reguliert. Die Resorption von Magnesium erfolgt über den kompletten Darm teils Carrier-vermittelt, teils parazellulär durch passive Diffusion. Die Resorptionsrate aus der Nahrung liegt normalerweise bei 35 bis 55%, kann aber bei fettreicher Nahrung oder in Gegenwart von Phosphat, Phytat oder Oxalat deutlich reduziert sein. Die Bioverfügbarkeit von Magnesiumpräparaten hängt entscheidend von den jeweiligen Liganden ab. Organische Magnesiumverbindungen wie das Citrat, Aspartat, Aspartat-hydrochlorid, Gluconat oder Aminosäurenkomplexe sowie das Chlorid werden deutlich besser resorbiert als das Carbonat, Oxid und Sulfat.
Show more„Bachblüten sind Lebensmittel, Vertrieb über Apotheken“
(diz). Sind Bachblüten und -essenzen nun Arzneimittel oder Lebensmittel? Dürfen sie in Apotheken vertrieben werden oder nicht? Diese Fragen hat in den vergangenen Monaten die Gerichte beschäftigt. Das OLG Hamburg hat Bachblüten als Lebensmittel eingestuft. Der Hersteller, die Firma Nelsons GmbH, vertreibt seine Produkte dementsprechend. Doch es gibt auch gegenteilige Meinungen. Wir sprachen hierüber mit Rechtsanwalt Dr. Morten Petersenn, Sozietät Lovells, der die Herstellerfirma Nelsons GmbH seit Markteintritt in Deutschland in allen rechtlichen Fragen und insbesondere zu allen lebens- und arzneimittelrechtlichen Fragestellungen vertritt.Show more
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