Bedenken gegen pharmazeutische Bedenken
Unsicherheit bei der Umsetzung in die Praxis ist großBericht von Doris Uhl
Unter dem Titel „Rabattverträge und pharmazeutische Bedenken – Chance und Herausforderung“ haben Landesapothekerverband und Landesapothekerkammer Baden-Württemberg am 3. September 2008 in Stuttgart eine Veranstaltungsreihe gestartet, um ihre Mitglieder über die Umsetzung des Vertragstextes in die Praxis zu informieren. In der Ankündigung war versprochen worden, anhand von praktischen Beispielen das Vorgehen in der Apotheke bei pharmazeutischen Bedenken zu erläutern. Entsprechend hoch war die Erwartungshaltung der Teilnehmer. Denn nach wie vor ist unklar, wie die Kassen im konkreten Fall die Nichtabgabe eines Rabattarzneimittels aufgrund pharmazeutischer Bedenken bewerten werden, die Angst vor Retaxationen ist groß. Viele Apotheker sind unsicher, wie sie mit dem zur Stärkung des Heilberufs gedachten Instrument umgehen sollen.