Studie: Einheitlicher Beitragssatz unnötig hoch
Reduzierter Apotheken-Fixzuschlag soll sparen helfen/ABDA: Studie für den Papierkorb
Berlin (ks). Die gesetzlichen Krankenkassen verfügen einer aktuellen Studie zufolge über Effizienzreserven in Höhe von 5,6 bis 9,8 Mrd. Euro. Errechnet hat diese Summe das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und der Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Das Fazit der Autoren: Die Anfang 2009 erfolgte Beitragssteigerung auf einheitlich 15,5 Prozent ist unnötig. Der einheitliche Beitragsatz könnte vielmehr um 0,6 bis 1 Prozentpunkte niedriger liegen, ohne dass es zu Qualitätseinbußen im Gesundheitswesen käme. Bei ihren Berechnungen legen die Wissenschaftler unter anderem einen um zwei Euro reduzierten Fixzuschlag für die Apotheken zugrunde.