Von Winfried J. Randerath
Schnarchen stört nicht nur den Bettnachbarn, es kann auch den Betroffenen selber gefährden. Denn oft verbirgt sich dahinter ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom. Im Mittelpunkt dieser schlafmedizinischen Erkrankung steht ein Kollaps der oberen Atemwege. Neben dem lästigen Schnarchen treten Atempausen auf, ein erholsamer Schlaf ist nicht möglich. Die Betroffenen leiden unter Tagesschläfrigkeit, Konzentrationsstörungen, Erschöpfungszuständen bis hin zu Depressionen. Obwohl zunehmend Suchtests auf ein Schlafapnoe-Syndrom auch in Apotheken angeboten werden, ist ein Aufenthalt zur diagnostischen Abklärung im Schlaflabor unerlässlich. Liegt ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom vor, dann verspricht die kontinuierliche Positivdruck-Therapie (CPAP-Therapie) die besten Erfolge.