ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Statintherapie bei chronischer Niereninsuffizienz
Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen haben ein erhöhtesRisiko für tödlich verlaufende kardiovaskuläre Komplikationen.
Als ein wesentlicher Risikofaktor hierfür gilt ein erhöhter
Plasmalipidspiegel. Eine Metaanalyse untersuchte die Vorund
Nachteile einer Cholesterinsenkung mit Statinen bei chronisch
Niereninsuffizienten. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass
Statine bei einer Niereninsuffizienz eingesetzt werden können:
Statine reduzieren signifikant die Lipidkonzentration und kardiovaskuläre
Endpunkte wie Herzinfarkt.Show more
18.03.2009, 23:00 Uhr
Austausch teils unkritisch, teils problematisch
Seit Ende letzten Jahres steht im Markt eine große Zahl von Venlafaxin-haltigen Generika zur Verfügung. Nur halb so teuer wie das Original versprechen sie den Krankenkassen hohe Einsparungen. Da es sich bei dem Antidepressivum Venlafaxin um eine sehr gut wasserlösliche und unter Bioverfügbarkeitsaspekten unproblematische Substanz handelt, steht einer Substitution zumindest von dieser Seite nichts im Wege. Argumente gegen einen Austausch (auch unter den Generika) liefern allerdings die zu behandelnden psychischen Erkrankungen und die damit verbundene Complianceproblematik.Show moreVenlafaxin-haltige Antidepressiva
18.03.2009, 23:00 Uhr
Auch bei einem Kurztrip lauert die FSME-Gefahr
Das Risiko von Infektionskrankheiten auf Reisen lauert nicht nur im Urlaub in fernen Gefilden. Eine Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kann man sich schon bei einem Kurztrip nach Österreich oder an den Balaton holen. Auch ein Spaziergang insbesondere in Endemiegebieten in Süddeutschland kann die Gefahr von durch Zecken übertragenen Krankheiten deutlich steigern.Show moreFrühsommer-Meningoenzephalitis
18.03.2009, 23:00 Uhr
Arzneimitteltherapie bei Niereninsuffizienz
Rund 15% aller Arzneimittel werden durch die Nieren ausgeschieden. Diese Wirkstoffe müssen bei Vorliegen einer Niereninsuffizienz individuell dosiert werden, um Über- oder Unterdosierungen sowie gravierende Nebenwirkungen zu verhindern. Zur Ermittlung der korrekten Dosis wird auf die Kreatinin-Clearance und auf die individuelle Ausscheidungskapazität zurückgegriffen. Mithilfe verschiedener Datenbanken können die individuell erforderlichen Dosen ermittelt werden.Show moreDosisfindung
18.03.2009, 23:00 Uhr
Wenn Essen zum Problemfall wird
"Ich bin allergisch darauf" oder "ich vertrage das nicht", hört man viele Menschen von einem oder mehreren Lebensmitteln sagen. Teilweise bedeutet "allergisch" dabei einfach, "ich mag das nicht", teilweise handelt es sich aber auch um echte Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Ihre Häufigkeit, Formen und Symptome, die Diagnose und Therapie wollen wir im folgenden Artikel näher beleuchten.
Von Claudia Rasche, Sabine Dölle und Margitta Worm
Show moreSchwerpunkt Allergie
18.03.2009, 23:00 Uhr
Was leistet die subkutane, was die sublinguale Immunisierung mit Allergenen?
Viele Allergiker scheuen die subkutane Hyposensibilisierung,nicht zuletzt aus Angst vor den Injektionen. Die sublinguale
Immuntherapie mit Tropfen oder Tabletten scheint patientenfreundlicher
zu sein. Doch für welche Allergiker ist sie geeignet
und wie erfolgreich ist sie? Hierüber haben wir mit Priv.-Doz. Dr.
Jörg Kleine-Tebbe, Hautarzt und Allergologe im Allergie- und
Asthma-Zentrum Westend in Berlin, gesprochen. Er koordiniert
die Kommission, die derzeit die Leitlinie zur spezifischen Immuntherapie
bei IgE-vermittelten Erkrankungen aktualisiert:Show more
18.03.2009, 23:00 Uhr
Industrie bietet einjährigen Preisstopp
BERLIN (ks). Anlässlich seines 13. Unternehmertages hat der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) abermals gefordert, die Mehrwertsteuer auf Humanarzneimittel abzusenken. Neu an dem altbekannten Vorschlag ist, dass der Verband sich im Gegenzug bereit erklärt, ein zeitlich befristetes Preismoratorium zu akzeptieren.Show moreMehrwertsteuer auf Arzneimittel
18.03.2009, 23:00 Uhr
Schlafmangel fördert Diabetes
Wer im Schnitt weniger als sechs Stunden pro Nacht schläft, hat ein erhöhtes Risiko für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes. Schlafmangel führt einer amerikanischen Studie zufolge zu einem Anstieg des Nüchternblutzuckers, Blutdrucks und Körpergewichts.Show moreStoffwechsel
18.03.2009, 23:00 Uhr
Feucht heilt schneller als trocken
Vielleicht war es die Beobachtung, dass Tiere ihre Wunden lecken, die 1962 einen englischen Arzt zu einem Experiment animierte: Er zeigte an Schweinehaut, dass Wunden schneller heilen, wenn man sie unter einer Folie feucht hält. In Krankenhäusern wird das Prinzip der feuchten Wundheilung heute als Standard praktiziert. Derzeit hält sie Einzug in die Versorgung von Alltagswunden: Mit hydroaktiven Wundauflagen, Hydrokolloidpflastern oder Hydrogelen, die ohne Wirkstoffe die Wundheilung unterstützen. Neu ist ein rein physikalisch wirkendes Hydrokolloid (Fenistil® Wundheilgel), das seit Februar als Medizinprodukt in Apotheken zur Verfügung steht.Show moreWundheilung
18.03.2009, 23:00 Uhr
Arzneimittel und Therapie
Im Erwachsenenalter sind etwa 80% aller Harnwegsinfekte Bagatellerkrankungen,die keiner oder lediglich einer unterstützenden
Behandlung bedürfen. Bei den anderen 20% kann eine
falsch oder nicht behandelte Infektion zum Nierenversagen
oder zur lebensbedrohlichen Urosepsis führen. Im Vorfeld gibt
es keine sicheren Kriterien zur Einordnung der Krankheitsschwere,
jedoch ermöglichen anamnestische Schlüsselinformationen,
Basiswissen und Erfahrung in vielen Fällen die richtige
Weichenstellung zum weiteren Vorgehen.Show more
18.03.2009, 23:00 Uhr
Wenn Harmlosesgefährlich wird
Laut Zahlen des Robert Koch-Instituts leiden in Deutschland ca. 13% der Kinder und 20% der Erwachsenen an Heuschnupfen – Tendenz steigend. Und auch die anderen Allergieformen wie atopisches Ekzem, allergisches Asthma bronchiale, Kontaktallergien, Nahrungsmittelallergien und Insektenstichallergien treten immer häufiger auf. Gemeinsam ist diesen Erkrankungen, dass das Immunsystem – speziell die Antikörper und T-Zellen – gegen an und für sich harmlose Agenzien reagiert. Mit der immer genaueren Kenntnis des Immunsystems kann man inzwischen immer gezielter bei Allergien therapeutisch eingreifen.
Show more18.03.2009, 23:00 Uhr
Bei Johanniskrautpräparaten die Indikation beachten
Zum 1. April 2009 werden durch Änderungen der Verschreibungsverordnung zwei Klassiker der Selbstmedikation in bestimmten Fällen verschreibungspflichtig: Johanniskrautextrakte für die Indikationen mittelschwere Depression und Paracetamol, wenn in einer Packung mehr als 10 g Paracetamol enthalten sind. Zudem hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte neue Gewichts- und Altersgrenzen und damit Dosierungen für die verschiedenen Darreichungsformen von Paracetamol-haltigen Fertigarzneimitteln festgelegt.Show moreÄnderungen der Verschreibungsverordnung
18.03.2009, 23:00 Uhr
Lässt sich kindlicher Typ-1-Diabetes verhindern?
Die schwedische Aufsichtsbehörde für Medizinprodukte hat eine Studie zur Prüfung eines Impfstoffs bei Kindern mit einem hohen Erkrankungsrisiko für Typ-1-Diabetes genehmigt. In die randomisierte und placebokontrollierte Studie werden bis zu 50 Kinder ab vier Jahren aufgenommen, von denen man weiß, dass sie ein hohes Risiko haben, einen Typ-1-Diabetes zu entwickeln. Mittels eines auf Glutaminsäuredecarboxylase basierenden Impfstoffs (Diamyd®) soll versucht werden, die Entwicklung eines Diabetes zu verhindern.Show moreAus der Forschung
18.03.2009, 23:00 Uhr
„Solider Kompromiss“
Gute Nachrichten für alle Angestellten in öffentlichen Apotheken: Nach längeren Verhandlungen einigten sich die Tarifpartner ADEXA – Die Apothekengewerkschaft und der Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) auf einen neuen Gehalts- und Bundesrahmentarifvertrag. Beide gelten rückwirkend zum 1. Januar 2009. Kernpunkte sind eine Gehaltserhöhung von 2,9 Prozent für 2009 plus 1,5 Prozent ab 1. Januar 2010 für alle MitarbeiterInnen und eine Modifizierung der Urlaubsregelung – alle Angestellten haben jetzt einen Anspruch auf mindestens 33 Tage Erholungsurlaub. Hinzu kommen zahlreiche Anpassungen des Bundesrahmentarifvertrags (BRTV).Show moreTarifabschluss
18.03.2009, 23:00 Uhr
Antikörper, die hungrig machen
Für Übergewicht und Adipositas ist in erster Linie ein falscher Lebensstil verantwortlich. Etwa vier Prozent der Betroffenen können allerdings als Entschuldigung auch anführen, dass sie Antikörper gegen ein Protein aufweisen, das im Gehirn an der Appetitdrosselung beteiligt ist. Ob diese Antikörper ein Ansatz für neue Strategien gegen Übergewicht sind, ist noch offen.Show moreÜbergewicht
18.03.2009, 23:00 Uhr
Täglich drei Stunden Schreibtischarbeit
Die Verwaltungsarbeit in den Apotheken ist seit 2004 beständig gestiegen. Nach einer Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Healthcare im Auftrag der Apothekenkooperation Avie sind 39 Prozent der Apotheker mittlerweile täglich durchschnittlich drei und mehr Stunden mit Schreibtischarbeit beschäftigt. Weitere 37 Prozent mehr als zwei Stunden.Show moreZahl der Woche
18.03.2009, 23:00 Uhr
Therapie der Heuschnupfensymptome
Der Symptomenkomplex "Heuschnupfen" ist je nach Schwere und Symptomenausprägung der allergischen Rhinitis entweder lokal oder systemisch zu behandeln. Dabei stehen insbesondere H1 -Antihistaminika der zweiten Generation zur lokalen und oralen Therapie zur Verfügung. Bei deren Einsatz sind insbesondere die kardiotoxischen, weniger die potenziell sedierenden Eigenschaften zu beachten. Für die Prävention stehen lokal anzuwendende Cromoglicin- bzw. Nedocromil-haltige Augentropfen oder Nasensprays zur Verfügung, die zu einer Mastzellstabilisierung beitragen und so das Auftreten der typischen Heuschnupfensymptome verhindern. Weiterhin kann mittels topisch nasal applizierter Glucocorticoide eine antiphlogistische Wirkung im Bereich der Nasenschleimhaut erreicht werden.
Show moreSchwerpunkt Allergie
18.03.2009, 23:00 Uhr
Bagatelle oder Katastrophe?
Im Erwachsenenalter sind etwa 80% aller Harnwegsinfekte Bagatellerkrankungen, die keiner oder lediglich einer unterstützenden Behandlung bedürfen. Bei den anderen 20% kann eine falsch oder nicht behandelte Infektion zum Nierenversagen oder zur lebensbedrohlichen Urosepsis führen. Im Vorfeld gibt es keine sicheren Kriterien zur Einordnung der Krankheitsschwere, jedoch ermöglichen anamnestische Schlüsselinformationen, Basiswissen und Erfahrung in vielen Fällen die richtige Weichenstellung zum weiteren Vorgehen.Show moreHarnwegsinfektion
18.03.2009, 23:00 Uhr
Tarifverhandlungen abgeschlossen
(ada/ral). Nach monatelangen schwierigen Verhandlungen und Auseinandersetzungen sind zwischen dem Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) und ADEXA Die Apothekengewerkschaft neue Tarifverträge abgeschlossen worden. Sie treten rückwirkend zum 1. Januar 2009 in Kraft und haben eine Laufzeit von zwei Jahren.Show more18.03.2009, 23:00 Uhr
Mit Romiplostim die Thrombozytenzahlen dauerhaft erhöhen
Wer unter einer seltenen Krankheit leidet, hat oft Pech. Denn der Anreiz zur Entwicklung innovativer Medikamente ist gering. Umso bemerkenswerter ist es, dass nun erstmals speziell für die seltene chronische Immunthrombozytopenie, an der in Deutschland etwa 8000 Erwachsene leiden, ein Medikament entwickelt wurde. Romiplostim (Nplate®) stimuliert den (Thrombopoetin-(TPO)-Rezeptor und damit die Thrombopoese. Seit Anfang Februar ist das Arzneimittel für die 2nd-line-Therapie dieser schweren Autoimmunkrankheit europaweit zugelassen.Show moreImmunthrombozytopenie
18.03.2009, 23:00 Uhr
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