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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morePräventive und medikamentöse Maßnahmen
Die Therapie des gereizten und trockenen Auges erfolgt in der Regel symptomatisch und über einen langen Zeitraum hinweg. Daher sollte die medikamentöse Behandlung von unterstützenden Maßnahmen flankiert werden, zumal die Suche nach geeigneten Methoden oftmals zeitaufwendig ist, so Prof. Dr. Frank Tost, Greifswald.Show moreNull Risiko bei Schwangeren
Beschwerden werdender und stillender Mütter behandeln ist bei allopathischen Arzneimitteln eine Gratwanderung: Hier Nutzen, da Risiko. Nicht so in der Lehre Samuel Hahnemanns. "Ob die Patientin schwanger, scheinschwanger oder nicht schwanger ist, ist unerheblich", so Dr. med. Markus Wiesenauer. Zwar findet sich auch in Beipackzetteln zu homöopathischen Arzneimitteln der vorschriftsgemäße Hinweis, vor der Medikation Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker zu halten. Aber die Homöopathie als Reiztherapie ist unbedenklich.Show moreDas Risiko lässt sich begrenzen
Die Lage klingt prekär. Bekannte teratogene und fetotoxische Arzneimittel gehören zum täglichen Therapiearsenal. Dass für die meisten anderen Arzneistoffe kein Schadpotenzial bekannt ist, bedeutet keinen Freibrief für die Anwendung in der Schwangerschaft. Denn mangels klinischer Studien an Schwangeren wissen wir im Grunde wenig über Risiken für das Ungeborene. Auf der anderen Seite nehmen Schwangere oder Frauen, die noch nichts von ihren Umständen ahnen, täglich Arzneimittel ein.Show moreVon klein auf in besten Händen
BERLIN (ks). Der diesjährige "Tag der Apotheke" wird am 18. Juni stattfinden und sich der Kindergesundheit widmen. Unter dem Motto: "Von klein auf in besten Händen" werden Apotheker über Besonderheiten bei der Arzneimitteltherapie von Kindern und Präventionsmöglichkeiten aufklären.Show moreWo liegt die Zukunft pflanzlicher Arzneimittel?
Das Marktumfeld für pflanzliche Produkte in Deutschland und Europa wird offenbar immer schwieriger, so lautete das Fazit eines Workshops mit dem Titel "Die Zukunft pflanzlicher Zubereitungen: Chancen und Risiken der Produktentwicklung und Vermarktung" am 16. und 17. März 2009 in Münster. Veranstalter war der Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie und Phytochemie der Universität Münster in Zusammenarbeit mit dem Wissenschafts- und Wirtschaftsdienst des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH), Bonn.Show moreAntibiose für ein sensibles Organ
Infektionen am Auge werden durch Viren, Pilze und Amöben, am häufigsten durch Bakterien ausgelöst. Sie können z. B. zu Konjunktivitis, Blepharitis, Gerstenkorn, Sinus-cavernosus-Thrombose, akuter Entzündung der Tränendrüsen oder des Tränensacks führen. Antiinfektive Wirkstoffe, Strategien und Darreichungen verglich in einem opulenten Vortrag Prof. Dr. Wolfgang Behrens-Baumann, Direktor der Universitäts-Augenklinik in Magdeburg.Show more10-valenter Impfstoff deckt drei zusätzliche Serotypen ab
Seit Anfang April steht der neue 10-valente Pneumokokken-Konjugatimpfstoff Synflorix® europaweit zur Verfügung. Säuglinge und Kleinkinder lassen sich dadurch besser vor invasiven Pneumokokkeninfekten sowie akuten Mittelohrentzündungen schützen als mit der bislang zur Verfügung stehenden 7-valenten Vakzine. Denn die neue Vakzine enthält drei zusätzliche Serotypen, die vor allem in Europa vorkommen. Er ist zugelassen zur aktiven Immunisierung von Säuglingen und Kleinkindern gegen invasive Erkrankungen und Mittelohrentzündungen durch Streptococcus pneumonie ab einem Alter von sechs Wochen bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr.Show moreVon Verteilungsproblemen und Barrieren
Augenarzneimittel sind eine biopharmazeutische Herausforderung. Sie müssen zum einen die augenspezifischen Barrieren überschreiten, sollen aber auf der anderen Seite nach Möglichkeit keine systemischen Wirkungen hervorrufen. Wie Augenarzneimittel den Anforderungen gerecht werden können, erläuterte Prof. Dr. Werner Weitschies vom Institut für Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie der Universität Greifswald.Show moreBrokkolisprossen schützen den Magen
Brokkoli taucht in medizinischen Studien immer wieder auf. Unter anderem wird ihm eine prophylaktische Wirkung bei Darmkrebs und ein Schutzeffekt vor schädlichen UV-Strahlen zugeschrieben. Amerikanische Wissenschaftler nennen Brokkoli nun auch im Zusammenhang mit Helicobacter pylori.Show moreSchmerzen im Alter – ein unterschätztes Problem?
Wie sich die Bevölkerungsstruktur in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird, ist vielfach prognostiziert worden. "Dennoch haben wir noch zu wenige Konzepte zur sozialen und gesundheitlichen Versorgung der älteren Menschen in der Zukunft", konstatierte Dr. Thomas Brabant, Bremen.Show moreBallern für bessere Augen
Sogenannte Ballerspiele am Computer, bei denen es darum geht, möglichst rasch möglichst viele Gegner auszuschalten, sind für die Psyche von Kindern sicher kein Benefit. Ihren Augen schaden sie aber offenbar nicht. Einer aktuellen Studie zufolge sollen sie sogar die Kontrastwahrnehmung verbessern.Show moreHPV-positive Tonsillenkarzinome nehmen zu
Humane Papillomaviren können nicht nur Vulva und Zervixkarzinome, sondern auch oropharyngeale Plattenepithelkarzinome auslösen. Laut einer schwedischen Studie ist die Zahl der HPV-positiven Tonsillenkarzinome in den letzten Jahren stark gestiegen.Show moreErkältungswelle stützt Apothekenmarkt
Schwacher Start 2009Berlin (tw). Die Daten von IMS Health zur Entwicklung des Apothekenmarkts für die ersten zwei Monate 2009 zeigen insgesamt einen schwachen Start. Umsatz und Absatz der Apothekeneinkäufe bei Großhandel und Pharmafirmen liegen knapp unter dem Vorjahr. Der gleiche Trend zeigt sich bei der Abgabe in der Apotheke. Durch die positive Entwicklung bei OTC-Produkten – vor allem wegen der Erkältungswelle Anfang des Jahres – blieb ein Umsatzeinbruch aber aus.
Show moreNeuer Posten für Wasem
Gesundheitsökonom wacht über RSA-WeiterentwicklungBerlin (tw). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat Prof. Dr. Jürgen Wasem zum Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs beim Bundesversicherungsamt ernannt. Der Professor für Medizinmanagement an der Universität Duisburg-Essen wird diese Funktion für die kommenden drei Jahre ausüben.
Show moreIm Dickicht der Zuzahlungen
Gesundheitsforscher Fitz Beske fordert klarere RegelungenBerlin (ks). Viele gesetzlich Krankenversicherte klagen über Zuzahlungsregelungen, die sich beständig ausweiten und immer unübersichtlicher werden. Das Kieler Fritz Beske Institut für Gesundheitssystemforschung (IGSF) hat nun die deutschen Zuzahlungsregelungen unter die Lupe genommen und vergleichbaren Regeln im europäischen Ausland gegenübergestellt. Beskes Fazit: "Zuzahlungen gibt es in allen Industrienationen, aber gerade in Deutschland sind die Regelungen und ihre Auswirkungen nahezu unübersehbar". Er fordert daher modifizierte klare Regeln.
Show moreEuropäischer Gerichtshof hat kein Problem mit Preisstopps
Entscheidung zur Auslegung der Transparenzrichtlinie für Arzneimittelpreise
Berlin (ks). Ein EU-Mitgliedstaat kann Preisstopps oder andere Kostensenkungsmaßnahmen für Arzneimittel anordnen, wenn er dabei die Vorgaben der Transparenzrichtlinie für die Preisfestsetzung von Arzneimitteln (RL 89/105/EWG) einhält. Dann kann er sogar mehrmals im Jahr Preisstopps verfügen – vorausgesetzt er hat zuvor auf Basis objektiver und nachprüfbarer Daten eine Ausgabenschätzung vorgenommen, die dies rechtfertigt. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) mit Urteil vom 2. April entschieden
(Rs. C 352/07 u. a.).
Bundesrat: Keine Mehrheit für Anträge zu Versandhandel und Pick-up-Stellen
Empfehlungen des Gesundheitsausschusses zurückgewiesenBerlin (ks/diz). Der Bundesrat hat sich in seiner Plenarsitzung am 3. April mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften (15. AMG-Novelle) befasst. Die zuständigen Ausschüsse der Länderkammer hatten zuvor eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen, die der Bundesrat in seiner Stellungnahme zu dem nicht zustimmungspflichtigen Gesetzentwurf berücksichtigen sollte – darunter auch jene, den Arzneimittelversand auf OTC-Präparate zu beschränken. Schleswig-Holstein brachte dagegen am 1. April noch einen Antrag zur Regelung von Pick-up-Stellen ein. Beide Bemühungen blieben jedoch letztlich erfolglos.
Show moreHände weg von Ketten!
IfH-Studie zeigt: Kettenapotheken bringen keine nennenswerten betriebswirtschaftlichen VorteileHamburg (diz). Haben Ketten irgendwelche Vorteile für unser Apothekensystem oder ist die Zusammenarbeit von Apotheken in Kooperationen ausreichend? Nach Untersuchungen des Instituts für Handelsforschung (IfH), Köln, ergibt sich, dass den inhabergeführten Apotheken eine gute Effizienz und ein Höchstmaß an Effektivität bescheinigt werden kann. Ein deutlicher Vorteil zu Apothekenketten lässt sich nicht erkennen, im Gegenteil: Overheadkosten von Kettensystemen führen zu einer Verschlechterung der ökonomischen Situation. So riet Dr. Andreas Kaapke, Geschäftsführer des IfH, in seinem Vortrag auf der Interpharm: Hände weg von Ketten! Sie gefährden die Errungenschaften des heutigen Systems ohne wirkliche Vorteile zu bieten.
Show moreDAX: Feierlaune mit garantiertem Kater
Börse feiert ihre Widerstandsfähigkeit – US-Quartalszahlen stehen an(hps). Nun steht sie schon fast vor der Tür – die Insolvenz des ehemaligen Autogiganten General Motors. Ein Konkurrent weniger, scheinen sich die Japaner und Deutschen gedacht zu haben, denn die Börsen in Frankfurt und Tokio drehten daraufhin mithilfe der Automobilwerte kräftig ins Plus. Konjunktursensible Aktien sind wieder "in". Die Börsianer feiern, die Unternehmen schweigen dazu.
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