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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreMethamphetamin schädigt das Ungeborene
Das unter Bezeichnungen wie Meth oder Crystal in der Partyszene beliebte Methamphetamin verursacht einer aktuellen Studie zufolge wahrscheinlich bleibende Hirnschäden, wenn ein Kind damit intrauterin in Berührung kommt.Show moreFosamprenavir auch bei Leberfunktionsstörungen
Der Proteasehemmer Fosamprenavir (Telzir®) kann nach der nun erteilten Zulassungserweiterung durch die europäische Arzneimittelzulassungsbehörde auch bei HIV-Patienten mit leichter, mäßiger und schwerer Leberfunktionsstörung eingesetzt werden. An die Zulassungserweitung ist die Empfehlung gekoppelt, Fosamprenavir entsprechend dem Grad der Leberfunktionsstörung zu dosieren.Show more20 Jahre Festbeträge
BERLIN (ks). Seit 20 Jahren gibt es im deutschen Gesundheitssystem Erstattungsobergrenzen für Arzneimittel, die sogenannten Festbeträge. Sie haben sich als das verlässlichste Kostendämpfungsinstrument in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erwiesen. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse verhalfen die Festbeträge den Kassen in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu mehr als 30 Milliarden Euro Einsparungen.Show moreAnnäherung im Honorarstreit
BERLIN (ks). Vertreter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und des GKV-Spitzenverbandes haben im Streit um die Arzthonorare Fortschritte erzielen können. Bei einem Treffen am 20. April verständigten sie sich darauf, bestimmte Leistungen aus den finanziell gedeckelten Regelleistungsvolumina (RLV) herauszunehmen. Dazu gehören beispielsweise Gesprächsleistungen für Psychiater.Show moreWer wächst, braucht Süßigkeiten
Kinder, die nach Schokolade und Gummibärchen quengeln, erhalten nun von amerikanischen Wissenschaftlern eine prima Argumentationshilfe: Die Lust auf Süßes scheint mit dem Wachstum zusammenzuhängen. Je stärker die Knochen wachsen, umso größer ist der Süßigkeitenhunger.Show moreNeuer Therapieansatz mit Octreotid und Everolimus
Mit etwa 1600 Neuerkrankungen pro Jahr zählen neuroendokrine Tumoren zu den eher seltenen Krebserkrankungen, allerdings mit steigender Inzidenz. Im fortgeschrittenen Stadium steht die medikamentöse Therapie im Vordergrund, deren Spektrum durch das Somatostatin-Analogon Octreotid und den mTor-Inhibitor Everolimus erweitert wird. Für beide Substanzen liegen positive Studiendaten vor.Show moreGefragte Fortbildung
Steigende Teilnehmerzahlen bei Fortbildungen der KammernBerlin (ks). Sich fortzubilden steht bei Apothekern und ihrem pharmazeutischen Personal hoch im Kurs. Die im vergangenen Jahr von den Apothekerkammern der Länder angebotenen Fortbildungen zählten nach Angaben der ABDA 110.000 Teilnehmer. Das sind rund sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Bundesweit arbeiten 144.000 Personen in Apotheken, davon etwa 48.000 Apotheker.
Show moreWas bei einer betriebsbedingten Kündigung zu beachten ist
Gegen "sozialwidrige" Entlassung kann geklagt werden(bü). Zu den Schicksalsschlägen, die oft aus heiterem Himmel kommen, zählen Kündigungen durch den Arbeitgeber. Das kann sowohl "verhaltensbedingte" Gründe haben, etwa nach erheblichem Fehlverhalten gegenüber Kollegen oder der Missachtung von Weisungen der Vorgesetzten, oder "personenbedingt" sein, zum Beispiel wegen längerer Krankheit ohne erkennbare Aussicht auf Besserung. Der aktuellste Kündigungsgrund ist jedoch "betriebsbedingt".
Show moreWas nicht „verschrieben“ werden muss, darf selbst bezahlt werden
Internet: Über Preise darf nicht erst „am Ende“ informiert werden
BAH fordert Revision der Arzneimittel-Richtlinie
Hersteller und Kinderärzte kritisieren OTC-RegelungenBerlin (ks). Am 1. April 2009 ist die neue Arzneimittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) in Kraft getreten. Diese sieht weitere Einschränkungen für die Erstattungsfähigkeit nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel vor – auch für Kinder und Jugendliche. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) halten dies für nicht gerechtfertigt. Gemeinsam fordern die Verbände das Bundesgesundheitsministerium zur Revision dieser Richtlinie auf.
Show moreSiegeszug der Rabattverträge
Fast jedes zweite in der Apotheke abgegebene Arzneimittel steht unter RabattvertragBerlin (ks). Im Februar 2009 bestanden 6954 Rabattverträge, an denen 201 Krankenkassen und 121 pharmazeutische Unternehmer beteiligt waren; genau ein Jahr zuvor waren es noch 3145 Verträge, deren Partner 240 Krankenkassen und 90 pharmazeutische Unternehmer waren. Dies geht aus aktuellen Daten von Insight Health hervor, die der Branchenverband Pro Generika vergangene Woche veröffentlicht hat.
Show moreAOK erteilt Zuschläge für weitere 40 Wirkstoffe
Ende April sollen Rabattverträge unter Dach und Fach seinStuttgart (ks). Vor Ostern hatte die AOK die ersten Zuschläge für acht der insgesamt 63 von ihr ausgeschriebenen Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen erteilt. Am 17. April verkündete die Kasse, Rabattverträge für weitere 41 Wirkstoffe abgeschlossen zu haben. Jedenfalls diese Substanzen werden laut AOK-Chef-Verhandeler Christopher Hermann "definitiv zum 1. Juni" rabattiert an den Start gehen.
Show moreBetriebserlaubnis hätte nicht erteilt werden dürfen
Studie: Saarländisches Ministerium hat gegen zentrale rechtsstaatliche Prinzipien verstoßenSaarbrücken (cr). Nach einer Studie, die soeben im Boorberg Verlag erschienen ist, hätte die Betriebserlaubnis für die DocMorris-Fremdbesitzapotheke in Saarbrücken vom saarländischen Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales 2006 nicht erteilt werden dürfen. Bei der Erteilung der Betriebserlaubnis hat das damalige Hecken-Ministerium gegen zentrale rechtsstaatliche Prinzipien verstoßen. Besonders bemerkenswert: Bei dem Autor der Expertise, Wolfgang Kiefer, handelt es sich um einen Verwaltungsrichter, der zurzeit beim Oberverwaltungsgericht Saarlouis tätig ist.
Show moreDAX: Vorwärts immer, rückwärts nimmer?
Hoffnung bei den Finanzwerten trägt den Aufschwung –Aufwärtsdynamik lässt nach
(hps). Vormals herrschte Panik vor weiteren Kursverlusten. Jetzt haben viele Profis Angst, bei der vermeintlichen Wende zum Besseren nur als Zuschauer zurückzubleiben. Viele springen auf den fahrenden Zug auf – auch auf die Gefahr hin, dass sich die Lokomotive als führerlos erweist. Man kauft, weil die anderen kaufen – und scheint dabei die Fundamentaldaten aus den Augen verloren zu haben.
Show moreWie man mit Kunden-Einwänden richtig umgeht
Von Einwänden nicht abschrecken lassen – sie sind eine Chance!"Haben Sie schon unsere Kundenkarte? Die Vorteile für Sie sind..." – Ein Kunde, der sich von der freundlichen PTA erst ausführlich die Einzelheiten erläutern lässt, dann aber erklärt, er habe jetzt "keine Zeit", bringt mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Vorwand. Viele Apothekenmitarbeiter reagieren dann folgendermaßen: Sie bieten dem Kunden an, den entsprechenden Info-Flyer und den Antrag zum Ausfüllen mit nach Hause zu nehmen, damit er sich später in Ruhe alles durchlesen kann. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde beim nächsten Apothekenbesuch den ausgefüllten Antrag mitbringt, ist eher gering. Verkaufsaktive Mitarbeiter haken deshalb freundlich nach und gehen der Ablehnung auf den Grund. Beispielsweise mit Fragen wie diesen: "Ist das der einzige Grund oder gibt es noch etwas anderes, das Sie zögern lässt?". Oder: "Darf ich Sie fragen, ob das der einzige Grund ist?" – Auf diese Weise wird dem Kunden eine Brücke gebaut: Er hat die Möglichkeit, seine wirklichen Bedenken zu äußern und fühlt sich nicht der Ausrede entlarvt.
Show more„Zur Rose“ schreibt rote Zahlen
Das Versandapothekengeschäft in Deutschland läuft schlechtBerlin (ks). Das schweizerische Unternehmen Zur Rose AG muss für das vergangene Geschäftsjahr 2008 erstmals einen Verlust ausweisen. Zwar stieg der Umsatz leicht an, das Betriebsergebnis (EBIT) sank jedoch erheblich. Daraus resultierte ein Netto-Verlust in Höhe von umgerechnet 2,9 Mio. Euro. Ursächlich für die negative Entwicklung waren vor allem deutliche Umsatzrückgänge im deutschen Arzneimittelversandgeschäft.
Show moreBeratungshinweise zur Abgabe von Orlistat 60 mg
Orlistat 60 mg ohne Rezept steht ab 15. April in der Apotheke zur Verfügung: alli® kommt scheinbar dem weit verbreiteten Traum entgegen, ohne Einschränkung lieb gewonnener Ernährungsgewohnheiten Körperfett abzubauen. In der Tat können durch Orlistat bei richtiger Anwendung nicht nur Abnehmerfolge erzielt, sondern auch die Blutfettwerte verbessert werden. Der Eingriff in die Fettverdauung ist jedoch mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden, wenn bestimmte Regeln nicht beachtet werden. alli® ist deshalb ein Arzneimittel, das nur mit intensiver Beratung des Patienten abgegeben werden sollte.Show morePolypille soll Herzinfarkten vorbeugen
Eine Fixkombination aus Betablocker, Diuretikum, ACE-Hemmer, Statin und Acetylsalicylsäure könnte einer doppelblinden und randomisierten Phase-II-Studie zufolge in der Lage sein, das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse bei gesunden Personen deutlich zu reduzieren.Show moreBahr: „Regelwut eindämmen“
MÜNSTER (ral). Gegen die wachsende "staatliche Regelwut" im Gesundheitswesen wandte sich der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Daniel Bahr vor kurzem anlässlich des dritten "Onkogress", der vom Verband der Zytostatika herstellenden Apotheker (VZA) in Münster veranstaltet wurde.Show moreRechtliches
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