Von Lieferdiensten, Opiumtinkturen und den üblichen Verdächtigen
Von Christian Rotta | Nach zwei Corona-Jahren, die auch die Rechtsprechung prägten, schoben sich in den letzten zwölf Monaten verstärkt wieder apotheken- und arzneimitteltypische Rechtsfragen in den Vordergrund. Wie immer ganz vorne mit dabei: DocMorris, Shop Apotheke und andere Arzneimittelversender, die weiterhin bestrebt sind, merkantile und wettbewerbsrechtliche Spielräume über ihre Grenzen hinaus auszureizen. Zwar wurden sie dabei von den Gerichten regelmäßig in ihre Schranken verwiesen – aber ob sich die „kreativen Zerstörer“ aus den Niederlanden davon beeindrucken lassen?Ebenfalls im rechtlichen Blickfeld: Medikamentenlieferdienste, (Vor-)Bestellplattformen sowie virtuelle Marktplätze und ihre Partner-Apotheken. Hier drängen Apothekerkammern und Aufsichtsbehörden auf die Klärung diverser Rechtsfragen. Wohin dabei die Reise für Mayd, Kurando, gesund.de & Co. geht, lässt sich noch nicht mit Gewissheit sagen. Man darf gespannt sein. Erinnern Sie sich noch an den bunten Strauß gerichtlicher Entscheidungen?