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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreMöglichst wenig Stoffe auf die Haut
Die Haut von Säuglingen und Kleinkindern ist bei der Geburt zwar komplett angelegt, sie muss jedoch noch reifen und reagiert in vielen Punkten anders als die Haut von Erwachsenen. So kann die Haut von Kleinkindern viele Wirkstoffe sehr gut resorbieren. Der Pädiater Prof. Dr. Peter Höger aus Hamburg rief dazu auf, bei Säuglingen und Kleinkindern möglichst wenig Arzneimittel und Hilfsstoffe auf der Haut einzusetzen.Show moreUnion setzt auf eigentümergeführte Apotheke
BERLIN (ks). Die Bundestagswahl im September rückt näher. Nun haben auch die Parteivorstände von CDU und CSU ein gemeinsames Regierungsprogramm für die Jahre 2009 bis 2013 beschlossen. Im Kapitel zur Gesundheitspolitik würdigt die Union die Verdienste der Freien Berufe für die Patientenversorgung. Auch die Apotheken werden speziell hervorgehoben: "Eigentümergeführte Apotheken und strikte Grenzen für den Arzneimittelversandhandel sind unverzichtbare Stützen für die Arzneimittelsicherheit", heißt es im Programm der Christdemokraten.Show moreAntihypertonikum hilft bei Leberfibrose
Wie eine kleine Pilotstudie britischer Wissenschaftler zeigt, könnte ein bereits gegen Hypertonie eingesetzter Wirkstoff auch bei chronischen Lebererkrankungen nützlich sein. Der Angiotensin-Rezeptorblocker Losartan ist scheinbar in der Lage, die als Vorstufe zur Leberzirrhose geltende Leberfibrose schrumpfen zu lassen.Show moreDer Gesundheitsfonds gehört abgeschafft
BERLIN (ral). Der Präsident des Bundeskartellamts, Bernhard Heitzer, hat die Abschaffung des Gesundheitsfonds gefordert. "Der Fonds steht wirklich nicht für Marktwirtschaft. Er ist ein planwirtschaftliches Instrument, das dringend eines Überdenkens bedarf", meinte Heitzer in einem Interview mit der Berliner Zeitung (Ausgabe vom 27. Juni 2009). Kritik übte er zudem an den neuen AOK-Rabattverträgen.Show moreForschende Hersteller mit gut gefüllter Pipeline
BERLIN (ks). Die im VFA verbundenen forschenden Pharmaunternehmen arbeiten derzeit an 442 neuen Arzneimitteltherapien, die bis 2013 zugelassen werden könnten. Mehr als 130 Krankheiten sollen so besser behandelbar werden. Profitieren sollen vor allem Krebspatienten – knapp ein Drittel der neuen Behandlungsmöglichkeiten werden für sie entwickelt. Dies geht aus einer Befragung der VFA-Mitgliedsunternehmen hervor, die der Verband am 30. Juni in Berlin vorgestellt hat.Show moreKritisches Lesen wissenschaftlicher Artikel
Teil 1 der Serie zur Bewertung wissenschaftlicher Publikationen*Von Jean-Baptist du Prel, Bernd Röhrig, Maria Blettner
Viele Ärzte haben heute trotz einer zunehmenden Publikationsflut immer weniger Zeit zum Lesen wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Die Auswahl, Lektüre und kritische Beurteilung von Publikationen ist aber notwendig, um auf dem aktuellen Kenntnisstand zu bleiben. Diese Forderung ergibt sich auch aus den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin [1, 2]. Neben medizinisch-inhaltlichen Aspekten sind zum Verständnis und zur Bewertung auch Kenntnisse der statistischen Methodik notwendig. Leider werden selbst in der Wissenschaft nicht alle Begriffe immer richtig verwendet. So hat der Begriff "Signifikanz" eine Inflation durch zu häufigen Gebrauch erfahren, weil signifikante (beziehungsweise positive) Ergebnisse leichter publiziert werden [3, 4]. Ziel dieses Artikels ist es, wesentliche Prinzipien der Beurteilung wissenschaftlicher Veröffentlichungen darzustellen. Diese Prinzipien gelten mit Ausnahme einiger studienspezifischer Besonderheiten gleichermaßen für experimentelle, klinische und epidemiologische Studien. Anhand der Literaturangaben ist eine Vertiefung in die Thematik möglich.
* Nachdruck aus: Dtsch Arztebl Int 2009;106(7):100–5. DOI: 10.3238/arztebl.2009.0100.
Show moreNutzen einer Chemotherapie bei rezeptornegativen Tumoren
Bei einem hormonrezeptornegativen Mammakarzinom senkt eine Polychemotherapie langfristig die Rezidivrate und verringert die Brustkrebs- und Gesamtmortalitätsrate. Da dieser Benefit mit Hilfe älterer Zytostatika erzielt wurde, ist anzunehmen, dass der Einsatz neuerer Substanzen und die stärkere Berücksichtigung der Tumorbiologie zu noch besseren Ergebnissen führen.Show morePhytopharmaka im Mittelpunkt
Exakt auf den Tag genau 20 Jahre nach ihrer Gründung feierte die Wissenschaftliche Kooperation Europäischer Gesellschaften für Phytotherapie (European Scientific Cooperative on Phytotherapy, ESCOP) in Köln ihr Jubiläum mit einem wissenschaftlichen Kongress. Die Vision der Gründer, Fachgesellschaften und Organisationen für Phytotherapie aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Frankreich und der Schweiz, bestand seinerzeit darin, den Harmonisierungsprozess auf dem Gebiet der pflanzlichen Arzneimittel möglichst aktiv zu begleiten und mitzugestalten. Heute ist die ESCOP als anerkannter Partner in der wissenschaftlichen Diskussion um pflanzliche Arzneimittel etabliert.Show moreAsthma und Co. während einer Schwangerschaft
Welche Arzneimittel sind bei pneumologischen Erkrankungen für Schwangere erlaubt?Von Christiane Vetter
Asthma, Atemwegsinfektionen, sogar eine aktivierte Tuberkulose oder eine Schlafapnoe – pneumologische Erkrankungen betreffen nicht nur die älteren Semester, sondern treten oft auch in jungen Jahren auf. Was aber tun, wenn solche Erkrankungen im Rahmen einer Schwangerschaft behandelt werden müssen? Bei der Arzneimitteltherapie ist stets besondere Vorsicht geboten, wenn eine Frau schwanger wird. Geht es doch einerseits darum, die Krankheit in den Griff zu bekommen, andererseits ist aber strikt darauf zu achten, dass die normale Entwicklung und die Gesundheit des heranwachsenden Kindes nicht gefährdet werden. Der Contergan-Schock sitzt noch tief.
Show morePanikkauf von Tamiflu
(diz). "Panikkauf in der Online-Apotheke" – hoffentlich lesen diesen Artikel viele, sehr viele Menschen, die gerne schnell mal ein Arzneimittel im Internet kaufen: Er findet sich unter "Zeit online" (www.zeit.de) in der Rubrik Wissen, Gesundheit. Zeit-Autor Martin Ganteföhr schildert seine Erfahrungen beim Kauf einer Packung Tamiflu bei einer Online-Apotheke. Sein Fazit: Nie mehr wieder. Da er sich nicht sicher ist, ob er eine Fälschung erhalten hat, übergab er sein weit überteuert bezogenes Präparat einem Apotheker – zur Vernichtung.Show moreNoweda 2009 wieder zum besten Großhandel gewählt
Die Noweda eG Apothekergenossenschaft* ist 2009 von den bundesdeutschen Apothekerinnen und Apothekern in einer Umfrage, durchgeführt vom Branchendienst "marktintern", wieder zum besten Pharmagroßhandel gewählt worden. Show moreKassen planen Rückerstattungen
BERLIN (ks). Dem Gesundheitsfonds fehlen Milliarden und der Einheits-Kassenbeitrag ist zu Monatsbeginn von 15,5 auf 14,9 Prozent gesunken. Dennoch planen nach einer Umfrage des "Focus" 18 der insgesamt 178 gesetzlichen Krankenkassen ab Juli Beitragsrückerstattungen an ihre Versicherten.Show moreSynthetische Drogen auf dem Vormarsch
BERLIN (tw/ks). Der aktuelle Welt-Drogen-Report zeigt insgesamt einen Abwärtstrend der großen Drogenmärkte. Während der Absatz von Kokain, Opiaten und Cannabis weltweit stagniert oder zurückgeht, bereitet den Drogenwächtern allerdings das zunehmende Auftreten synthetischer Drogen außerhalb der Industrieländer große Sorgen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), warnte indessen erneut vor den Gefahren legaler Suchtmittel.Show moreKeine relevanten Rückschlüsse aus Studie
Zum Beitrag "Schlaganfall/Zweifelhafter Nutzen von Kompressionsstrümpfen" in DAZ Nr. 24, Seite 8, vom 11. Juni 2009:Show morePharmabranche auch in Krisenzeiten stabil
BERLIN (ks). Trotz schwieriger Rahmenbedingungen und der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise erweist sich die Pharmabranche in Deutschland als stabil. In einem Ranking der Zukunftsbranchen konnte sie sich auf dem zweiten Platz behaupten. Doch der Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (VFA) warnt die Politik, den Wirtschaftszweig als "Selbstläufer" zu betrachten. Eines seiner wichtigsten Anliegen ist eine steuerliche Berücksichtigung des Aufwandes für Forschung und Entwicklung (F&E).Show moreNifedipin-Retardtabletten mit unterschiedlicher Galenik
Auswirkungen auf die WirkstofffreisetzungVon Grzegorz Garbacz, Ulrike Adam, Barbara Schug, Henning Blume, Werner Weitschies
Nifedipin ist ein schnell und hochpotent wirksamer Calciumkanalblocker, der in der Routinetherapie des Bluthochdruckes und der Angina pectoris seit mehreren Jahren breite Anwendung findet [1, 2]. Allerdings entfaltet es seine hypotensive und negativ chronotrope Wirkung nur bei einer langsamen und gleichmäßigen Anflutung [3, 4]. Um Plasmakonzentrationsspitzen zu vermeiden und Risiken wie Reflextachykardie und Myokardischämie zu minimieren, wird Nifedipin hauptsächlich in Retardarzneiformen angewendet [5]. In der vorliegenden Studie haben wir die Wirkstofffreisetzung von Nifedipin-Retardpräparaten mit unterschiedlicher Galenik untersucht und die Ergebnisse miteinander verglichen.
Show moreNeue Perspektiven für Apotheken
BERLIN (ks). Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat sein neuestes Gutachten veröffentlicht. Am 30. Juni überreichte Professor Eberhard Wille, Vorsitzender des Beratergremiums, Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt das rund 900 Seiten starke Werk mit dem Titel "Koordination und Integration – Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens". Darin enthalten sind auch Visionen für die künftige Positionierung von Apotheken im Gesundheitssystem.Show moreLehrgang zur Kosmetikfachberaterin
Erneut haben 21 Absolventen den Lehrgang zur Kosmetikfachberaterin erfolgreich abgeschlossen. Diese Schulungsmaßnahme ist bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil im Fortbildungsprogramm des Hessischen Apothekerverbandes e.V.Show moreRechtliches
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