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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreBei Rückenschmerzen besser nicht ruhen
Rückenschmerzen hat fast jeder einmal. Die besten Chancen auf schnelle Besserung haben Patienten, die sich weiterhin bewegen. Diese Erkenntnis schlägt sich zwar in den aktuellen Behandlungsleitlinien nieder; Ärzte verordnen aber nach wie vor häufig Bettruhe, wie eine Heidelberger Studie zeigt.Show moreStudientypen in der medizinischen Forschung
Teil 3 der Serie zur Bewertung wissenschaftlicher Publikationen*Von Bernd Röhrig, Jean-Baptist du Prel, Daniel Wachtlin, Maria Blettner
Die Wahl des geeigneten Studiendesigns entscheidet über Qualität, Aussagekraft und Publikationswürdigkeit einer medizinischen Studie. Der Studientyp ist ein Bestandteil des Studiendesigns (siehe DAZ 28, S. 60) und muss vor Studienbeginn festgelegt werden. Der Studientyp wird durch die Fragestellung determiniert und entscheidet über den späteren Nutzen und die Interpretierbarkeit der wissenschaftlichen Untersuchung. Eine fehlerhafte Wahl des Studientyps ist nach Studienbeginn nicht mehr korrigierbar.
* Nachdruck aus: Dtsch Arztebl Int 2009;106(15):262–8. DOI: 10.3238/arztebl.2009.0262. Teil 1 in DAZ 27, S. 59–64; Teil 2 in DAZ 28, S. 60 – 65.
Show moreVerabschiedung von Reinhard Bormann
Nach zwölf Jahren unermüdlichen Einsatzes im Rahmen der Seminarreihe "Praxisnahe betriebswirtschaftliche Ausbildung für Pharmaziestudenten" möchten wir uns von unserem Urgestein Reinhard Bormann recht herzlich verabschieden.Show moreRetaxfalle Ungenaue Verordnung
(tmb). Ärztliche Verordnungen dürfen nur beliefert werden, wenn sie eindeutig sind. Doch der Apothekenalltag zeigt, dass nicht immer eindeutig ist, ob eine Verordnung eindeutig ist. Was zunächst wie Wortklauberei erscheinen mag, ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis: Der Apotheker berücksichtigt bei der Interpretation eines Rezeptes die Gesamtumstände und kann damit zu einem eindeutigen Ergebnis kommen, das im Einzelfall von der isolierten Bedeutung der Buchstaben abweichen kann. Leider kann dies für den Apotheker zu einer teuren Retaxfalle werden.Show moreSonder-PZN „Stückelung“
Zum Beitrag "Stückelung von Großpackungen: Schwere Vorwürfe gegen Apotheken" in DAZ Nr. 28, Seite 15, vom 9. Juli 2009:Show moreGroßhändler sehen sich im Wettbewerb benachteiligt
BERLIN (ks). Mit der nunmehr auch vom Bundesrat abgesegneten 15. AMG-Novelle hat es der Gesetzgeber nach Auffassung des Bundesverbands des pharmazeutischen Großhandels – Phagro – verpasst, "die dringend erforderliche Stützung des Prinzips der Vollversorgung vorzunehmen". Die noch verbleibenden 13 vollversorgenden Pharmagroßhändler in Deutschland stünden nun vor der schwierigen Aufgabe, das Niveau der Arzneimittelversorgung aufrecht zu erhalten, ohne hierfür "ausgewogen" vergütet zu werden.Show moreNeues humanes GLP-1-Analogon Liraglutid
Mit dem Wirkstoff Liraglutid (Victoza®) ist in Deutschland als erstem Land weltweit eine neue Behandlungsoption beim Typ 2-Diabetes zugelassen worden. Das humane GLP-1-Analogon senkt über physiologische Mechanismen signifikant den HbA1c -Wert, ohne das Hypoglykämierisiko zu erhöhen.Show moreBulimia Nervosa – die versteckte Essstörung
Schönheitsideale, die weit unter dem Normalgewicht liegen, und die übermäßige Beschäftigung mit dem Essen und dem eigenen Körper sind in unserer Gesellschaft stark verbreitet. Bereits im Kindes- und Jugendalter werden die ersten Diäterfahrungen gemacht. Besonders bei jungen Frauen in der Pubertät können Auffälligkeiten und Störungen des Essverhaltens beobachtet werden. Dazu zählen die in der letzten Folge unserer Serie vorgestellte Anorexia Nervosa, die Binge Eating Disorder (Episoden von Fressanfällen ohne gewichtsregulierende Gegenmaßnahmen) und Bulimia Nervosa, mit der sich nun diese Folge beschäftigt.Show moreLänder geben grünes Licht für 15. AMG-Novelle
BERLIN (ks). Der Bundesrat hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause eine Reihe gesundheitspolitischer Gesetze beschlossen. Unter anderem wurde am 10. Juli das Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften (15. AMG-Novelle) abgesegnet.Show moreQualitätsmanagement mit integriertem Arbeitsschutz
Als erste Kammer bundesweit darf die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg die Integration des Arbeitsschutzes in das betriebliche Qualitätsmanagement nach den Managementanforderungen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) zertifizieren. Sichtbares Zeichen hier-für ist die Akkreditierungsurkunde, die der Kammerpräsident Dr. Günther Hanke am 8. Juli aus den Händen von Dr. Alfred Wiedermann, Abteilungsleiter qu.int.as der BGW, entgegennahm.Show moreHomöopathie bei Lampenfieber und Mobbing
Ärger und Kränkung oder Lampenfieber und Prüfungsangst sind Beispiele für Probleme, die sich in sehr unterschiedlicher Weise auf psychischer und körperlicher Ebene auswirken können. Klassische Homöopathika weisen in ihrem Arzneimittelbild sowohl psychische als auch körperliche Komponenten auf und sollen damit dieser Problematik in besonderem Maße gerecht werden. Die Konstitution des Betroffenen gibt dabei vor, welches Homöopathikum am besten zur Linderung der Beschwerden geeignet ist.Show moreHPV-Impfung reduziert Krebsvorstufen
Seit langem wird heftig über den Nutzen einer HPV-Impfung mit den Impfstoffen Cervarix® und Gardasil® zur Reduktion von Zervixkarzinom-Fällen diskutiert. Die Gegner der Impfung bemängelten vor allem die Qualität der vorgelegten Daten. Jetzt wurden die abschließenden Ergebnisse der Patricia-Studie vorgelegt, die den Befürwortern einer HPV-Impfung neue Argumente liefert [1]. Gleichzeitig zeigt die mit Cervarix® durchgeführte Studie auch die "Lücken" dieser HPV-Impfung auf.Show moreIndividuelle Fortbildung mit dem Interpharm Kolleg
Seit 2005 gibt es das Interpharm Kolleg, eine interaktive Kongressdokumentation des Fortbildungskongresses Interpharm. Sie erlaubt es, die wichtigsten Vorträge der Interpharm in Ruhe und intensiv nachzuarbeiten. Das Interpharm Kolleg 2009 enthält 21 Beiträge der Interpharm Hamburg, von denen 20 zur zertifizierten Fortbildung zugelassen sind. Erstmals werden die Vorträge nicht nur als Komplettpaket angeboten. Es besteht die Möglichkeit, jeden Vortrag einzeln oder nach Schwerpunkten geordnet zu erwerben.Show moreKBV und DAV für Wirkstoffverordnung als Normalfall
BERLIN (ks). Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat am 13. Juli in Berlin ihre Forderungen an die zukünftige Bundesregierung vorgestellt. Unter anderem sprechen sich die Vertragsärzte dafür aus, die Arzneimittelversorgung neu auszurichten: "Die niedergelassenen Ärzte sollen sich an medizinischen Aspekten orientieren und in der Regel nur noch Wirkstoffe verordnen", erläuterte KBV-Vorstand Dr. Carl-Heinz Müller. In der Apothekerschaft stößt dieses Ansinnen auf Zuspruch.Show moreGeschäftsordnung der Apothekerkammer Nordrhein
Änderung der Geschäftsordnung (GeschO) der Apothekerkammer NordrheinShow moreZytostatika-Zubereitung bleibt in Apothekerhand
HAMBURG (tmb). Die Gefahr, dass Ärzte, Heilpraktiker oder deren Personal ohne pharmazeutische Ausbildung Zytostatika herstellen, ist vom Tisch. In der am 10. Juli vom Bundesrat beschlossenen Fassung der 15. AMG-Novelle wurden die Bedenken der onkologisch tätigen Apotheker gegen frühere Formulierungsentwürfe berücksichtigt.Show moreApothekersorgen in Wahlkampfzeiten
Der alljährliche sommerliche "Treffpunkt Apothekerhaus" ist zu einer bewährten Institution geworden. Bereits zum sechsten Mal luden die Hamburger Apotheker am 6. Juli in den Garten ihres Apothekerhauses ein, um mit Politikern und anderen Verantwortlichen im Gesundheitswesen aktuelle berufspolitische Fragen zu diskutieren und für die Anliegen der Apotheker zu werben. Besonders problematisch für den Apothekenalltag ist derzeit die Berücksichtigung der Indikationen beim Austausch von Rabattarzneimitteln.Show moreArzt muss Zuweisung an Optiker gut begründen
BERLIN (ks). Ein Augenarzt, der seine Patienten einem bestimmten Optiker zuweist, bedarf hierfür einen hinreichenden Grund, will er sich nicht vorwerfen lassen, wettbewerbswidrig zu handeln. Ein solcher Grund ist noch nicht darin zu sehen, dass die dem Patienten angebotene "Leistung aus einer Hand" als bequem empfunden wird. Dies führt der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Urteil aus. Eine abschließende Entscheidung zur zulässigen Reichweite einer Zusammenarbeit zwischen Arzt und anderen Anbietern von Gesundheitsleistungen trifft das Gericht allerdings nicht – es hat den Fall vielmehr zur erneuten Entscheidung an das Berufungsgericht zurückgewiesen. (Urteil des BGH vom 9. Juli 2009, Az.: I ZR 13/07)Show moreRechtliches
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