ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Arzneimittel künftig aus Reisabfällen?
Jährlich fallen bei der industriellen Verarbeitung von weißem Reis Millionen Tonnen an Reiskleie an. Wissenschaftler um den Pharmakologen Walter Müller von der Frankfurter Goethe Universität untersuchten nun in Kooperation mit der Universität Kairo das gesundheitsfördernde Potenzial dieses Abfallprodukts.Show moreWirkstoff-Forschung
02.09.2009, 22:00 Uhr
Erster oraler Vasopressinantagonist zugelassen
Die europäischen Behörden haben Tolvaptan (Samsca®) zur Behandlung einer Hyponatriämie beim Syndrom einer inadäquaten Sekretion von antidiuretischem Hormon erteilt. Der erste oral verfügbare nicht-peptidische Vasopressin-Rezeptorantagonist wirkt diuretisch, ohne die Nierenfunktion signifikant zu beeinflussen und könnte eine neue Therapieoption für hypervolämische oder ödematöse Erkrankungen darstellen, die mit konventionellen Diuretika nur unzureichend oder gar nicht behandelt werden konnten. Er soll demnächst zur Verfügung stehen.Show moreBehandlung der Hyponatriämie
02.09.2009, 22:00 Uhr
Pharmaverbände lassen sich nicht beeindrucken
BERLIN (ks). Die von der AOK Baden-Württemberg vorgelegten Gutachten zum Austausch wirkstoffgleicher Arzneimittel lassen die Pharmaverbände nicht an ihrer eigenen Meinung zweifeln. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hält den Versuch der AOK, ihre Haltung rechtlich zu untermauern, sogar für "gründlich daneben gegangen". Mit Verwunderung nahm man beim BPI und bei Pro Generika auch die Rechenkünste des Regensburger Medizinrechtlers Prof. Thorsten Kingreen zur Kenntnis.Show moreAOK-Gutachten zur Austauschbarkeit
02.09.2009, 22:00 Uhr
„Schweinegrippe“-Impfung stößt auf Ablehnung
Mitte Oktober soll der erste Impfstoff gegen die als Schweinegrippe bezeichnete Neue Grippe zur Verfügung stehen, mit Massenimpfungen kann dann begonnen werden. Doch die meisten Deutschen wollen sich nach einer repräsentativen Umfrage des Spiegel nicht gegen die Neue Grippe impfen lassen. Mitverantwortlich für die Zurückhaltung ist sicher auch die Angst vor Nebenwirkungen. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Sicherheit der verwendeten Adjuvanzien und des neuen Zellkulturverfahrens der Firma Novartis. Das Paul-Ehrlich-Institut bemüht sich um Aufklärung.Show moreNeue Influenza
02.09.2009, 22:00 Uhr
Helfen Antihypertonika auch bei multipler Sklerose?
ACE-Hemmer und Angiotensinantagonisten können das Auftreten von Entzündungsherden bei Mäusen unterdrücken, die an einer der multiplen Sklerose vergleichbaren Autoimmunerkrankung leiden. Im experimentellen Modell, das viele Aspekte dieser chronisch entzündlichen Erkrankung des zentralen Nervensystems beim Menschen repräsentiert, konnte der Krankheitsverlauf mit den Wirkstoffen Aliskiren, Enalapril und Losartan eindeutig gelindert werden.Show moreAus der Forschung
02.09.2009, 22:00 Uhr
AOK kontert mit eigenen Rechtsgutachten
BERLIN (ks). Die Frage, wie die gesetzlichen Vorgaben zur Austauschbarkeit wirkstoffgleicher Arzneimittel auszulegen sind, spaltet Pharmaindustrie und Krankenkassen bekanntlich in zwei Lager: Während die Hersteller den einschlägigen § 129 Abs. 1 Satz 2 SGB V eng auslegen und sagen, eine Substitution sei nur möglich wenn die Indikationsbereiche der fraglichen Medikamente genau deckungsgleich sind, macht sich vor allem die AOK für eine weite Auslegung stark. Danach ist ein Austausch bereits möglich, wenn die wirkstoffgleichen Arzneimittel zumindest in einem gemeinsamen Anwendungsgebiet zugelassen sind. Nachdem zunächst die Pharmaverbände ihre Meinung durch ein Rechtsgutachten untermauern ließen, zog die AOK nun nach und präsentierte gleich zwei Gutachten, die ihre Meinung stützen.Show moreAustauschbarkeit
02.09.2009, 22:00 Uhr
NICE setzt Grenzen für den Einsatz teurer Therapeutika
Das britische National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) hat die Behandlungsmöglichkeiten von Patienten mit fortgeschrittenem und/oder metastasiertem Nierenzellkarzinom stark eingeschränkt. Der staatliche Gesundheitsdienst NHS wird Bevacizumab (Avastin®), Sorafenib (Nexavar®) und Temsirolimus (Torisel®) zur First-line-Behandlung sowie Sunitinib und Sorafenib zur Second-line-Therapie nicht mehr erstatten.Show moreNierenzellkarzinom
02.09.2009, 22:00 Uhr
Die Karten werden neu gemischt
BERLIN (ks). Nach den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und dem Saarland muss sich die Union damit abfinden, in zwei Bundesländern ihre absolute Mehrheit verloren zu haben. Sowohl im Saarland als auch in Thüringen mussten die Christdemokraten so deutliche Verluste hinnehmen, dass sie auch in einer Koalition mit der erstarkten FDP nicht die Mehrheit der Sitze erreichen – in beiden Ländern konnten sie zuvor allein regieren. Damit wird auch das Kräfteverhältnis im Bundesrat neu gemischt werden.Show moreLandtagswahlen
02.09.2009, 22:00 Uhr
Von der Aktion zur festen Instanz
Es begann im Jahr 2000 mit einer kleinen zeitlich und lokal begrenzten Aktion, heute ist das von Apotheken gestützte Abnehmkonzept "Leichter leben in Deutschland" (LliD) eine feste Größe in der Diätenlandschaft. Rund 1200 Apotheken tragen derzeit das LliD-Zeichen, über 400.000 Personen haben seit der ersten Aktion das Konzept zur Gewichtsreduktion genutzt. Wir haben diese Zahlen zum Anlass genommen, LliD ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.Show moreLeichter leben in Deutschland
02.09.2009, 22:00 Uhr
„Es ist schön, apothekerlich etwas tun zu können“
Seit gut fünf Jahren kann man in der Johannes-Apotheke in Stuttgart nach dem LliD-Prinzip abnehmen. "Wir waren von Anfang an dabei und werden das Programm sicher auch künftig unseren Kunden anbieten", erklärt der Inhaber der Johannes-Apotheke, Hartmut Meisel, mit dem die DAZ über seine Erfahrungen mit dem Ernährungsprogramm gesprochen hat.Show moreLliD in der Johannes-Apotheke
02.09.2009, 22:00 Uhr
Kleiner Fehler, große Wirkung
Ein internationales Wissenschaftlerteam hat entdeckt, dass der Austausch einer einzigen Aminosäure in einem an der Immunabwehr beteiligten Protein für die Entstehung der gluteninduzierten Enteropathie mitverantwortlich ist. In Deutschland ist etwa jeder 1000ste hieran erkrankt und muss sich glutenfrei ernähren.Show moreGlutenunverträglichkeit
02.09.2009, 22:00 Uhr
Was steckt eigentlich hinter … Rheumafaktoren?
Rheumaerkrankungen sind häufig, aber oft nicht leicht zu diagnostizieren und zu differenzieren. Die Rheumafaktoren werden gemeinhin mit der rheumatoiden Arthritis in Verbindung gebracht. Aber auch bei anderen Erkrankungen und sogar bei Gesunden können sie nachweisbar sein. Zur frühen und genauen Diagnose sowie Verlaufskontrolle der rheumatoiden Arthritis gehören zudem noch weitere Laborwerte.Show moreViele Werte – viel Verwirrung
02.09.2009, 22:00 Uhr
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