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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreBeinwellkraut-Zubereitung fördert die Wundheilung
Von Mathias SchmidtBeinwell in topischen Zubereitungen ist ein rationales Phytopharmakon bei stumpfen Traumen wie Prellungen und Verstauchungen [1, 2]. Für eine Arzneicreme mit einem Auszug aus den oberirdischen Pflanzenteilen der Sorte Trauma-Beinwell wurden zudem ausgeprägte analgetische Effekte bei Muskelschmerzen im Rückenbereich nachgewiesen [3]. Da Trauma-Beinwell sich durch das Fehlen von Pyrrolizidinalkaloiden auszeichnet, können seine Zubereitungen auch auf offene Schürfwunden aufgetragen werden. Dabei zeigte sich neben den abschwellenden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Effekten auch eine beschleunigte Wundheilung. Diesem Befund wurde in einer kontrollierten Doppelblindstudie nachgegangen [4].
Show moreWas bringt die neue Leitlinie?
Über die Bedeutung der neuen Leitlinie zur Hormontherapie und speziell ihren Nutzen für die Beratung in der Apotheke sprachen wir mit Univ.-Prof. Dr. med. Ludwig Kiesel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Münster und Mitglied der Steuergruppe der Leitlinie.Show morePeter Friedrich (SPD): „Wir wollen keine Apotheke light“
BERLIN (cr). Das Bundesgesundheitsministerium galt in der Großen Koalition als feste Burg der SPD. Mit Ulla Schmidt steht dem Ministerium die in Europa dienstälteste Gesundheitsministerin vor. Dennoch: Ähnlich wie die Union vertreten auch die Sozialdemokraten in der Arzneimittel- und Apothekenpolitik innerparteilich nicht immer eine einheitliche Linie. Wie steht die SPD zum apothekenrechtlichen Fremd- und Mehrbesitzverbot, zum Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, zu Pick up und Arzneimittelpreisverordnung? Im Gespräch mit Dr. Christian Rotta äußert sich Peter Friedrich, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages und Generalsekretär der SPD in Baden-Württemberg.Show moreVerbraucher vertrauen Apotheken beim OTC-Kauf
KÖLN (ks). Jeder zweite Verbraucher, der rezeptfreie Arzneimittel kaufen möchte, zieht die Apotheke dem Drogeriemarkt oder dem Lebensmittelgeschäft vor. Die Kunden schätzen vor allem die dort gebotene Beratung. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Instituts für Handelsforschung (IfH) unter 450 Verbrauchern in der Kölner Innenstadt.Show moreDie LOHAS – eine Zielgruppe für Apotheken
LOHAS - Menschen mit dem Lebensstil für Gesundheit und NachhaltigkeitVon C. A. Schmitz und R. Zeiß
Gesundheit wird von den Medien zum neuen Megatrend ausgerufen und betrifft schon lange nicht mehr nur das private Umfeld. Produkte mit gesundem Mehrwert und Nachhaltigkeit für die Umwelt sind auf dem Vormarsch, ziehen sich quer durch alle Branchen und verhelfen Gesundheitsanbietern zu respektablen Renditen – auch in Zeiten der Welt-Wirtschaftskrise und steigender Arbeitslosigkeit. Dieser Trend scheint bisher jedoch an den meisten Apotheken vorbeigegangen zu sein. Dabei sind es doch gerade sie, welche nahezu prädestiniert sind, den neuen Anforderungen an das Gesundheitsverständnis gerecht zu werden und ihren Wettbewerbsvorteil auszuspielen. Etwa 12% der deutschen Bevölkerung können bereits der Gruppe der LOHAS zugeordnet werden. Es sind Menschen, die einen Lebensstil pflegen, der auf Gesundheit und Nachhaltigkeit aufbaut (Lifestyle of Health and Sustainability – LOHAS).
Show moreSequenzielle Docetaxel-Gabe zur Standardchemo ohne Nutzen
In einer großen Studie zur adjuvanten Therapie des frühen Mammakarzinoms wurde der Nutzen einer Docetaxel-Gabe nach einer Standardchemotherapie untersucht. Dieses Vorgehen führte zu keinen besseren Ergebnissen als die Standardtherapie, und die Autoren sehen aufgrund dieser Daten keinen Benefit einer zusätzlichen Docetaxel-Gabe. Möglicherweise können mithilfe prädiktiver Biomarker bestimmte Untergruppen erkannt werden, die von einer Taxan-Therapie profitieren.Show moreBrezeln, Brücken, Bembel, Krüge, Käfige und Kronen*
Unwillkürlich denkt man an organische Moleküle, wenn die Begriffe Naturstoffe und Arzneistoffe erscheinen. Ebenso spontan sollte man auch daran denken, dass es sich dabei um dreidimensionale Objekte handelt. Bisher wurden zur Veranschaulichung der molekularen Ästhetik die Symmetrie, das Palindrom, die Geometrie einer Spielkarte, die Zahl 3, ringförmige Objekte oder die Händigkeit herangezogen, aber warum sollten wir nicht auch die im Titel genannten, vertrauten Erscheinungsformen des täglichen Lebens mit der molekularen Struktur von Natur- und Arzneistoffen korrespondieren lassen?
* Herrn Apotheker Dr. Norbert Franz in freundlicher Verbundenheit zum 65. Geburtstag gewidmet.
Wie sieht der Nutzen von Memantin in der Praxis aus?
Das IQWiG sieht unter anderem für die Zielgröße kognitive Leistungsfähigkeit signifikante Effekte zugunsten von Memantin, kommt aber nach einer statistischen Bewertung zu dem Schluss, dass die Relevanz des Effekts nicht mit Sicherheit eingeschätzt werden kann und damit kein Beleg für einen Nutzen von Memantin vorliegt. Wir baten Prof. Dr. Hans Förstl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums rechts der Isar der TU München, um eine Bewertung des IQWiG-Abschlussberichtes aus praktischer Sicht.Show moreDr. Dietrich L. Meyer wird 70 Jahre
Noweda eG ApothekergenossenschaftDer Ehrenvorsitzende des Vorstandes der Noweda eG Apothekergenossenschaft, Dr. Dietrich L. Meyer, vollendet am 18. September 2009 sein 70. Lebensjahr. 30 Jahre hat Dr. Meyer das apothekereigene Wirtschaftsunternehmen geführt.
Show moreBevacizumab in Kombination mit Docetaxel beim Mammakarzinom
Die Europäische Kommission hat eine Erweiterung der Zulassung für Bevacizumab (Avastin®) erteilt: Demnach kann der Angiogenesehemmer Bevacizumab beim metastasierten Mammakarzinom nun auch in Kombination mit Docetaxel eingesetzt werden.Show moreDie Halbwertsdauer – ein vergessener Parameter
Pharmakokinetische Kriterien für die Qualität von Opioid-RetardformulierungenVon Kuno Güttler
Vor 35 Jahren kreierten wissenschaftliche Mitarbeiter von Sandoz Ltd. den Begriff Halbwertsdauer (HWD) als In-vivo-Kriterium für die Qualität von Retardformulierungen. Sie definierten die HWD als die Zeitdauer, in der die Plasmakonzentration über der Hälfte der maximalen Konzentration (≥ 50 % Cmax) liegt. In der Folgezeit wurde die HWD fast vergessen. Die HWD wird in keinem Lehrbuch für Medizinstudenten behandelt. Im Fach-Info-Service der Roten Liste finden sich meist die Tmax -, teilweise die PTF-Werte (Peak Trough Fluctuation), aber nie ist die HWD angegeben. Dabei sind heutzutage gerade alle drei Parameter für die Beurteilung von Retardformulierungen unerlässlich. Das zeigt der Einsatz von Opioid-Retardpräparaten bei Patienten mit chronischen Schmerzen.
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