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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreNeuregelungen zu genetischen Untersuchungen
BERLIN (ks). Zum 1. Februar ist der Hauptteil des im vergangenen Frühjahr von der Großen Koalition beschlossenen Gendiagnostikgesetzes in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist es, die mit der Untersuchung menschlicher genetischer Eigenschaften verbundenen möglichen Gefahren und genetische Diskriminierung zu verhindern und gleichzeitig die Chancen des Einsatzes genetischer Untersuchungen für den Einzelnen zu wahren.Show moreDie Hilfe weitet sich aus
MÜNCHEN (hba/daz). Mehr als fünf Tonnen Arzneimittel und medizinische Güter hat "Apotheker helfen e. V. – Hilfswerk der Bayerischen Apotheker" seit dem verheerenden Erdbeben bereits nach Haiti gebracht. Inzwischen kooperieren die bayerischen Apotheker auch mit Hilfsorganisationen, die außerhalb der Hauptstadt Port-au-Prince tätig sind.Show moreDie Kassen bitten zur Kasse
Die Bombe platzte bei einer Pressekonferenz: DAK-Chef Herbert Rebscher verkündete, dass ab Februar die 4,6 Millionen Mitglieder seiner Krankenkasse acht Euro pro Monat zusätzlich berappen müssen. Andere gesetzliche Kassen folgen dem Beispiel.Show moreNeue Perspektiven beim frühen und metastasierten Mamma-Ca
Während des San Antonio Breast Cancer Symposiums (SABCS) 2009, das als der bedeutendste Kongress zu Brustkrebs weltweit gilt, wurden zwar Ergebnisse präsentiert, die die tägliche Praxis beeinflussen könnten. Zur Enttäuschung der Fachwelt konnte aber kein Durchbruch der Biologicals verzeichnet werden.Show moreHerstellerrabatt auch für Blutplasmaprodukte
KASSEL (tmb). Der sozialgesetzliche Herstellerrabatt ist auch für Blutplasmaprodukte zu zahlen, die keinen einheitlichen Herstellerabgabepreis haben, aber aufgrund von Einzelverordnungen an die Patienten abgegeben werden. Diese Entscheidung unterer Instanzen bestätigte das Bundessozialgericht in einem Urteil vom 27. Oktober 2009 (Aktenzeichen B 1 KR 7/09 R).Show moreZehn Jahre Europäische Gesellschaft für Onkologische Pharmazie
Beim 18. Onkologisch-pharmazeutischen Fachkongress "NZW" konnte die Europäische Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (ESOP) auf eine zehnjährige Geschichte zurückblicken. Die Gesellschaft bietet onkologisch tätigen Pharmazeuten in ganz Europa Möglichkeiten zum fachlichen Austausch. Ein besonderes Anliegen ist die Verbreitung hoher Qualitätsstandards für die Herstellung und Anwendung von Zytostatikazubereitungen.Show moreRösler knüpft sein Schicksal an die Prämie
BERLIN (ks). Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler hält den Einstieg in ein Prämiensystem für alternativlos und knüpft hieran sogar sein eigenes Schicksal: "Wenn es mir nicht gelingt, ein vernünftiges Gesundheitssystem auf den Weg zu bringen, dann will mich keiner mehr als Gesundheitsminister haben. Davon gehe ich fest aus", sagte er am 1. Februar in der ARD-Talksendung "Beckmann".Show moreDie Depression - Antidepressiva - Ihre Wirkungen und Nebenwirkungen
Die medikamentöse Therapie von depressiven Erkrankungen erstreckt sich über Monate oder sogar Jahre und wird daher vor allem von den Nebenwirkungen bestimmt, die sich gut von den Rezeptor-Interaktionen der Antidepressiva ableiten lassen. Alle Antidepressiva greifen in die synaptische Signalübertragung von Noradrenalin und/oder Serotonin ein. Zielstrukturen sind die Wiederaufnahme-Transporter für Noradrenalin und/oder Serotonin, α2 - und 5-HT2A -Rezeptoren sowie die Monoaminoxidase A und B (MAO-A/B). Ziel der Pharmakotherapie ist der Anstieg der Monoamine im synaptischen Spalt und die Normalisierung der veränderten Rezeptorexpressionen bzw. -sensitivität.Show moreStellungnahme der Firma Schwabe
Was bedeutet der Beschluss des Europäischen Patentamtes zum Herstellverfahren für Pelargonienextrakte für das Fertigarzneimittel Umckaloabo®?
Show moreDie Depression - Pathophysiologie und neurochemische Veränderungen
Krankheiten des depressiven Formenkreises umfassen den größten Anteil der sog. affektiven Störungen. Schätzungsweise 10 bis 20% (!) aller Menschen erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression. Affektive Störungen führen zu nachweisbaren Veränderungen des Gehirnstoffwechsels. Vor allem die Funktionen von Noradrenalin, Serotonin oder Glucocorticoiden sowie der neuronalen Mikroarchitektur sind gestört. Die Einsichten in die pathologische Neurochemie bilden die Grundlage für eine rationale Pharmakotherapie, die bestrebt ist, diese funktionellen und strukturellen Defizite auszugleichen.Show more
Schwabe weist den Vorwurf der Biopiraterie von sich
STUTTGART (du). Der von der Firma Dr. Willmar Schwabe hergestellte Pelargonium-sidoides-Extrakt, enthalten in dem umsatzstarken Fertigarzneimittel Umckaloabo® , sorgte in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen. Nach zweitägiger Verhandlung hatte das Europäische Patentamt am 26. Januar 2010 ein im Jahr 2007 erteiltes Patent auf das Herstellungsverfahren widerrufen. Vorläufig, wie die Firma Schwabe betont. Denn Schwabe wird gegen den Widerruf Beschwerde einlegen, und solange dieses Verfahren nicht abgeschlossen ist, bleibt die Entscheidung vorläufig. Vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) wurde der Widerruf als Erfolg im Kampf gegen die Biopiraterie gefeiert, Schwabe fühlt sich dagegen gerade von dem sehr belastenden Vorwurf der Biopiraterie freigesprochen.Show more„Klamme Krankenkassen – reiche Apotheker“
(diz). Report Mainz, ARD, Montag, 1. Februar, 22 Uhr: "Klamme Krankenkassen – reiche Apotheker", so der Titel des Beitrags. Es war eine "sehr gut gemachte" Sendung – wenn man davon ausgeht, dass man ein Report-Team beauftragt hat, eine Berufsgruppe in der Öffentlichkeit negativ vorzuführen, an den Pranger zu stellen. Das ist gelungen. Kampagnen-Journalismus in Reinform, von Ausgewogenheit keine Spur.Show more„Die Atherosklerose ist eine besiegte Krankheit!“
Warum Nobelpreisträger sich vielleicht auch irren könnenEin Interview mit Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Mainz
Mainzer Forscher rund um Prof. Dr. Sucharit Bhakdi zweifeln schon seit Jahren an der Hypothese, dass Atherosklerose durch das pathologische Zusammenspiel vieler Gene mit Umweltfaktoren entsteht, wobei Oxidationsprozesse zentrale Rollen spielen. Sie verfechten die sog. "Mainzer Hypothese", die im Gegensatz zur Oxidationshypothese davon ausgeht, dass die Atherosklerose nur eine Ursache hat, und zwar den gestörten Abtransport von Cholesterin aus der Gefäßwand. Gut zehn Jahre nach der ersten Vorstellung der Mainzer Hypothese lässt Prof. Bhakdi im Gespräch mit der Deutschen Apotheker Zeitung die Entwicklung Revue passieren. Seiner Ansicht nach haben die von den Nobelpreisträgern Brown und Goldstein ins Leben gerufene polygene Hypothese und die nachfolgend von Steinberg begründete Oxidationshypothese nachhaltig für Verwirrung gesorgt.
Show moreWarum nur Englisch und Französisch?
Die Diskussionen um die Frage, ob ein EU-Kommissar unbedingt Englisch sprechen können muss, werfen für die Benutzer des Europäischen Arzneibuchs (EuAB) eine weitere, alte und berechtigte Frage auf, die bis heute auf politischer Ebene kaum diskutiert, geschweige denn beantwortet wurde.Show moreDiacetylmorphin erfolgreicher als Methadon
Das 2008 abgeschlossene bundesweite Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Schwerstopiatabhängiger hatte eine Überlegenheit der Behandlung mit Diacetylmorphin (Diamorphin) gegenüber einer Methadonbehandlung gezeigt. Zum gleichen Ergebnis kommt eine kanadische Studie: Injizierbares Diacetylmorphin zeigte sich wirksamer als orales Methadon. Aufgrund des Risikos von Überdosierung und Krampfanfällen sollte die Diacetylmorphin-Substitutionstherapie aber nur bei sofortiger medizinischer Interventionsmöglichkeit durchgeführt werden.Show moreRechtliches
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