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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreAbatacept für Kinder mit polyartikulärer Arthritis
Der selektive Kostimulationsmodulator zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis Abatacept (Orencia®) hat von den europäischen Behörden eine Zulassungserweiterung erhalten und ist nun in Kombination mit Methotrexat für die Behandlung von mäßiger bis schwerer aktiver polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (pJIA) bei Kindern ab sechs Jahren zugelassen, wenn diese unzureichend auf andere DMARDS (Disease modifying antirheumatic drugs), inklusive mindestens eines TNF-Inhibitors angesprochen haben.Show moreKooperationen haben Zukunft, aber ...
STARNBERG (diz). Apothekenkooperationen haben in Deutschland Hochkonjunktur – zurzeit gibt es etwa 40 solcher Arbeitsgemeinschaften, rund 70 Prozent aller Apotheken sind bereits Mitglied einer oder mehrerer Kooperationen. Der Bundesverband Deutscher Apothekenkooperationen (BVDAK) stellte sich auf seinem zweiten "Kooperationsgipfel" am 3. und 4. Februar in Starnberg die Frage, wie sich die Kooperationslandschaft in Deutschland nach dem EuGH-Urteil weiterentwickeln wird.Show moreJede dritte Apotheke vor dem Aus
KÖLN (diz). Kommt ein Apothekensterben auf uns zu? Wie der jährlich durchgeführte Betriebsvergleich für Apotheken des Instituts für Handelsforschung GmbH (IfH) Köln zeigt, steht bereits jede dritte Apotheke vor dem Aus. Würden aktuelle Forderungen einiger Gesundheitsexperten durchgesetzt, so die Prognose des IfH, könnte mehr als die Hälfte der Apotheken nicht mehr rentabel arbeiten. Besonders gefährdet seien Apotheken auf dem Land.Show moreZuzahlungsbefreiung nicht automatisch
KIEL (tmb). In der Diskussion über die Einsparungen durch Rabattverträge tritt Dr. Peter Froese, Vorsitzender des Apothekerverbandes Schleswig-Holstein, den Äußerungen einer DAK-Sprecherin entgegen. "Die Mehrzahl der Zuzahlungsbefreiungen für Versicherte erfolgt aufgrund gesetzlicher Vorgaben bei Arzneimitteln und nicht durch Rabattverträge", erklärte Froese.Show moreNichtiger Vertrag über „Chefvertretung“
BERLIN (ks). Ein Vertrag zwischen einem Apothekenbetreiber und einer Apothekerin über eine weisungsunabhängige "Chefvertretung", in dem eine Abführung von Sozialbeiträgen oder Lohnsteuer nicht vorgesehen ist, ist nach einem Beschluss des Landgerichts Verden nichtig.(Beschlüsse des LG Verden vom 8. Oktober 2009 und vom 25. November 2009, Geschäfts-Nr. 2 S 154/09; Urteil des AG Diepholz vom 18. März 2009, Az.: 2 C 323/08 (II))
Show moreArzneibuch-Kommentar startet ins digitale Zeitalter
Von Rainer Mohr
Ende 2009 ist die 33. Aktualisierungslieferung 2009 des Arzneibuch-Kommentars – Wissenschaftliche Erläuterungen zum Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) und zum Deutschen Arzneibuch (DAB) – erschienen (Fortsetzungswerk, Loseblatt in zehn Ringordnern, aktueller Stand: Ph. Eur. 6.3 sowie DAB 2009). Gleichzeitig ist erstmals auch die auf PC installierbare elektronische Version des Arzneibuch-Kommentar-Gesamtwerks einschließlich der 33. Akt.-Lfg. herausgekommen. Viele Nutzer des Arzneibuch-Kommentars haben mit Spannung auf die elektronische Version gewartet. Ihre Recherchemöglichkeiten und ihr Komfort werden sicher alte und neue Nutzer überzeugen.
Erythropoietin hilft Frühchen mit Hirnblutung
Das körpereigene Hormon Erythropoietin (EPO) hat als verbotenes Dopingmittel eher einen schlechten Ruf. Das Mittel wird aber auch erfolgreich vorwiegend zur Behandlung verschiedener Formen der Anämie eingesetzt. Ein weiteres positives Ergebnis für den Einsatz von EPO zeigte jetzt eine niedersächsische Langzeitstudie mit Frühgeborenen, die nach einer Hirnblutung mit dem Mittel behandelt wurden. Zehn Jahre später zeigten deutlich mehr Kinder eine normale Entwicklung als solche, die nicht mit dem Medikament behandelt worden waren.Show moreDas IQWiG nach Sawicki
Von Christian Behles und Harald G. SchweimNach vielen Spekulationen und Diskussionen seit der letzten Bundestagswahl ist nun der Verzicht auf eine Vertragsverlängerung von Prof. Dr. med. Peter T. Sawicki beschlossen worden. Ob damit "die Politik vor den durchsichtigen Interessen der Industrie einen Kotau macht" (Glaeske) oder der Leiter des IQWiG sich selber durch sein Verhalten ("Dennoch gibt es genug Gründe, um eine Trennung zu begründen – ohne das Einknicken vor der Pharma-Lobby begründen zu müssen") zu Fall gebracht hat, sei dahingestellt [1]. Wirklich problematisch ist vielmehr, dass dieser zuletzt inhaltsfrei geführte Streit von den Strukturproblemen der Gestaltung des Leistungskatalogs ablenkt und eine Weiterentwicklung behindert.
Show moreÄltere Krebspatienten oft untertherapiert
Aufgrund demografischer Veränderungen und einer steigenden Lebenserwartung werden onkologische Erkrankungen bei betagten Menschen zunehmen und innerhalb eines Jahrzehnts die Mortalitätsstatistik dieser Altersgruppe anführen, so Prof. Dr. Gerald Kolb beim 18. NZW in Hamburg. Dennoch wird den Tumorerkrankungen alter Menschen noch immer zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und manche Vorurteile verhindern eine effektive oder zumindest lindernde Therapie.Show moreMit Zucker im Blut plant man langfristiger
Wie wir Entscheidungen treffen, hängt nicht zuletzt von unserem aktuellen Blutzuckerspiegel ab, sagen Wissenschaftler der Universität South Dakota. Ist der Spiegel hoch, geht die Tendenz zu langfristiger Planung. Niedrige Blutglucosekonzentrationen lassen uns dagegen eher den Blick auf das Hier und Heute richten, auch wenn zukünftige Optionen lukrativer scheinen.Show moreKV-Vorsitzender für Festzuschuss
POTSDAM (ks). Der Vorstandschef der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Dr. Hans-Joachim Helming, plädiert dafür, bei der Finanzierung von Arzneimitteln durch die gesetzlichen Krankenkassen neue Lösungsansätze zu diskutieren – etwa einen Festkostenzuschuss.Show more63 Prozent arbeiten mit verminderter Leistung
Stress und Sorgen belasten die Arbeitnehmer in Deutschland – und zwar so sehr, dass sie sich nicht voll auf ihre Arbeit konzentrieren können. In einer im Auftrag des Hamburger Fürstenberg-Instituts vom Meinungsforschungsunternehmen Forsa durchgeführen Umfrage gaben 63 Prozent der Befragten an, ihre Leistungsfähigkeit im Job sei reduziert.Show moreDifferenzierte Empfehlungen
Zum Beitrag "Haben Apotheken Kundendaten an die Polizei geliefert?" in DAZ 3, S. 28Show moreDiskriminierung
Offener Brief an die Zuschauerredaktion München, an Report Mainz und den Südwestfunk Stuttgart zur Sendung Report Mainz am 1. Februar 2010, ARD, 22.00 Uhr:Show moreSerotonin-Rezeptoragonist Prucaloprid aktiviert den Darm
Prucaloprid (Resolor®) ist ein Serotonin(5-HT4 -)-Rezeptoragonist, der die Motilität des Darms erhöht und zur Behandlung der Obstipation eingesetzt wird. Prucaloprid führt zu einer Steigerung der Darmmotilität und verstärkt die motorische Aktivität des Darms. Als Folge kommt es zu einem physiologischen peristaltischen Reflex und einer beschleunigten Darmpassage, die Bewegung des Darminhalts im Dickdarm und dessen Entleerung werden gefördert.Show moreAuch für Viren gilt das Besetzt-Zeichen
Dem Grund für die Geschwindigkeit, mit der sich Viren in ihrem Wirt ausbreiten, sind Forscher jetzt ein Stück näher gekommen. Wie in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift "Science" zu lesen ist, scheinen Pockenerreger bereits befallene Zellen zu markieren, so dass nachfolgende Viren die "besetzten Felder" übergehen und schneller nach freien Zellen suchen können. Show moreRechtliches
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