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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreDie weiße Kümmeldolde – aus dem Leben des Ludwig G.*
Von Ludwig Ganghofers Romanen wie "Der Jäger von Fall" schwärmte mir in meinen Kindheitstagen meine Großmutter vor. Dennoch habe ich nie etwas von ihm gelesen – bis mir seine Autobiographie "Lebenslauf eines Optimisten" in die Hände fiel [1]. Darin kommen auch einige Apotheker vor.Show moreFriedrich Hoffmann (1660 1742)
Vor 350 Jahren wurde der Hallesche Arzt und Professor der Medizin, Friedrich Hoffmann, geboren. Die nach ihm benannten Hoffmannstropfen, ein Analgetikum und Analeptikum, sind in modernisierter Rezeptur noch heute in der Apotheke erhältlich. Weitere, von ihm konzipierte und nach ihm benannte Arzneimittel, ein Lebensbalsam sowie ein Magenelixier, standen in leicht modifizierter Rezeptur noch im DAB 6. Der folgende Beitrag erinnert an Leben und Werk dieses berühmten Mediziners.Show moreParoxetin lässt Brustkrebssterblichkeit steigen
Werden Brustkrebspatientinnen mit Tamoxifen und parallel dazu mit dem Antidepressivum Paroxetin behandelt, wird die Umwandlung von Tamoxifen in seine aktiven Metaboliten eingeschränkt. Als Folge dieser Wechselwirkung steigt die Brustkrebssterblichkeit bei den betroffenen Patientinnen. Das hat eine im British Medical Journal veröffentlichte Kohortenstudie gezeigt.Show moreZöliakie – Aus für Brot und Brötchen
Bei Patienten mit einer gluteninduzierten Enteropathie kommt es aufgrund einer immunologischen Reaktion des intestinalen Immunsystems auf den Getreidebestandteil Gluten zu einer Malabsorption. Sie beruht auf einer schweren Architekturveränderung der Dünndarmmukosa [1]. Folge 16 unserer Serie "Basiswissen Kinderernährung" setzt sich mit der Erkrankung im Kindesalter auseinander und zeigt Therapiemöglichkeiten auf.Show moreVorsicht beim Austausch retardierter Arzneistoffe
Durch eine Retardierung können viele Therapieziele besser erreicht werden: die Wirksamkeit kann erhöht und das zu schnelle Anfluten von Antihypertensiva vermieden werden. Doch gerade bei retardierten Arzneistoffen sollten Einnahmehinweise beachtet und die Austauschbarkeit immer wieder hinterfragt werden.Show moreSoziale Ungleichheit und Gesundheit
Ein Thema für Apotheker?Von Johannes Siegrist
Soziale Ungleichheiten wirken sich auf Morbidität und Mortalität aus: Je niedriger die soziale Position einer Person ist, desto stärker ist ihre Gesundheit gefährdet. Der folgende Beitrag zeigt an zwei Beispielen – Häufigkeit hartnäckiger Schmerzen und Kontrolle der Hypertonie –, dass Personen verschiedener sozialer Schichtzugehörigkeit ein anderes Gesundheits- und Krankheitsverhalten haben. Zur Verbesserung der Information und Motivation der Patienten können Apotheker einen Beitrag leisten. Für eine wirkungsvolle Verringerung der sozialen Unterschiede hinsichtlich Gesundheit und Krankheit wären allerdings sozial- und gesundheitspolitische Maßnahmen erforderlich.
Show moreProf. Dr. Theodor Dingermann zum Professor des Jahres 2009 ernannt
Am 12. Februar 2010 wurde Prof. Dr. Theodor Dingermann im Rahmen einer akademischen Feier der Pharmazieschule an der Goethe-Universität Frankfurt am Main als "Professor des Jahres 2009" in der Kategorie "Naturwissenschaften/Medizin" ausgezeichnet. Die Urkunde und eine Stele überreichte Manfred Baldschus, Inhaber und Geschäftsführer des Unicum-Verlags, höchstpersönlich.Show moreÜberschuldet und krank – die Gesundheitspolitik ist gefragt
15. Armutskongress in BerlinBericht von Udo Puteanus
Wie können Ärzte und Apotheker überschuldete Menschen beim Umgang mit Gesundheit und Krankheit unterstützen? Diese Frage diskutierten Teilnehmer des Workshops "Ethik und Monetik – Die Rolle der Heilberufe bei Überschuldung", der am 5. Dezember 2009 in Berlin auf dem 15. Kongress "Armut und Gesundheit" stattfand (siehe auch DAZ 2009, Nr. 51/52, S. 101).
Show moreDen Herzrhythmus wieder herstellen
Vorhofflimmern ist vor allem eine Erkrankung älterer Menschen. So muss jeder vierte heute 40-jährige damit rechnen, eines Tages daran zu erkranken. Die größte Gefahr des Vorhofflimmerns ist der Schlaganfall. Eine weitere Folge ist die Herzinsuffizienz.Show moreOlympia in Vancouver
Hoffentlich eine "saubere Sache"
Von Helga Blasius
Am vergangenen Freitag begannen die 21. Olympischen Winterspiele in Vancouver. Erneut wird das sportliche Mega-Event nachhaltig von Doping-Spekulationen begleitet. Die DAZ gibt einen kleinen Einblick in das internationale Doping-Reglement und beschreibt die wesentlichen Maßnahmen, die sicherstellen sollen, dass die Sportler "sauber" sind und bleiben.
Show moreHaiti – Hilfe für Erdbebenopfer ausgeweitet
MÜNCHEN (aog/ral). Vier Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti ist der Bedarf an medizinischer Hilfe nach wie vor groß. Auch wenn das Interesse der internationalen Medien an der Katastrophe langsam verebbt, sind die Haitianer weiterhin dringend auf Unterstützung aus dem Ausland angewiesen. Die Apotheker ohne Grenzen tragen dem Rechnung und engagieren sich in einem umfangreichen Arbeitsfeld.Show moreErfolgreiche Boni in Bayern
BERLIN (ks). Die AOK Bayern wertet die Patientenberatung durch die bayerischen Apotheker im Rahmen der Arzneimittel-Rabattverträge als "großen Erfolg".Show moreCDU-MdL Burkert erkennt Leistung der Apotheker an
Der CDU-Gesundheitsexperte Oskar Burkert (MdL) und die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Gabriele Regina Overwiening, führten ein zweistündiges Gespräch im Düsseldorfer Landtag, an dem auch Kammergeschäftsführer Dr. Andreas Walter und Britta Marquardt, Referentin für Arbeit, Gesundheit und Soziales im Stab der CDU-Landtagsfraktion, teilnahmen. Hauptthemen waren die Arzneimittelsicherheit und die wohnortnahe Versorgung der Patienten.Show moreKein LOB in Nordrhein ohne ADEXA
Für das Tarifgebiet Nordrhein hat die Tarifgemeinschaft der Apothekenleiter (TGL) Nordrhein auf ihrer Mitgliederversammlung verkündet, dass eine leistungsorientierte Bezahlung (LOB) durch die Arbeitgeber ohne tarifliche Regelung eingeführt werden könne.* ADEXA hat gute Gründe, einem Vertrag zur Leistungsorientierten Bezahlung (LOB) auf Basis des derzeitigen TGL-Konzeptes nicht zuzustimmen. Eine übermäßige Bewertung der Arbeitseffizienz – sprich Abverkauf von Präparaten – war ein wesentlicher Kritikpunkt, weshalb die Verhandlungen schon im Spätsommer ins Stocken geraten waren.Show moreRechtliches
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