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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreFSME: Impfung eliminiert das unkalkulierbare Restrisiko
Von Ralf SchlengerDie Zecke ist wie eine Schnecke, nur langsam breiten sich die FSME-Endemiegebiete in Europa nach Norden und Westen aus. Bei uns steigen die Erkrankungsraten an Frühsommer-Meningoenzephalitis wieder. In deutschen Risikogebieten sind fast 70% der Bevölkerung nicht vollständig gegen FSME geimpft – obwohl es zwei vergleichbar wirksame und sichere Impfstoffe gibt, aber keine wirksame Therapie gegen FSME. Einen belastbaren Impfschutz erhält nach der Grundimmunisierung die regelmäßige Auffrischung im Fünfjahres-Rhythmus. Doch selbst große Impflücken schließt eine einzige Boosterimpfung, ergab eine neue Studie.
Show moreIdebenone gegen seltene neuromuskuläre Erkrankungen
Die Friedreichsche Ataxie ist eine seltene, genetisch bedingte neuromuskuläre Erkrankung, die bislang als unheilbar galt. Die Erkrankung zeigt einen langsamen Verlauf, der fünf bis zehn Jahre nach Ausbruch zum Verlust der Gehfähigkeit führt. Zu den Symptomen gehören unter anderem Skoliose, Missbildungen der Beine und sehr oft Kardiomyopathien. Eine erfolgreiche Behandlung der Erkrankung ist nach positiven Studienergebnissen offensichtlich mit Idebenone möglich. Der synthetisch hergestellte Abkömmling des Coenzyms Q10 befindet sich in der Phase III der Entwicklung.Show moreParkinson – Zusammenspiel aus drei Faktoren
Drei Faktoren müssen zusammenkommen, um einen Morbus Parkinson hervorzurufen, erklären Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts in Martinsried. Neben genetischen Veränderungen sind das Alter und eine verminderte Reaktion auf bestimmte Wachstumsfaktoren für den Ausbruch der Krankheit verantwortlich.Show morePharmazeutische Chancen
Friedemann Schmidt, Präsident der Sächsischen Landesapothekerkammer, zeigte sich in seiner Rede zum 8. Sächsischen Apothekertag optimistisch, mit dem Modell des Apothekers als freien Heilberuf auch in Zukunft die Herausforderungen, die Politik und Gesundheitswesen stellen, zu meistern. Dabei verschließt er nicht die Augen vor Problemen, die die Apotheker in den nächsten Jahren zu lösen haben, beispielsweise den Nachwuchsmangel, die Qualitätssicherung und strukturelle Effekte des Leistungs- und Vergütungssystems.Show moreBarmer GEK fordert Sparbeitrag der Apotheken
BERLIN (ks). Die Barmer GEK fordert angesichts des erwarteten Milliardendefizits im Gesundheitsfonds eine Erhöhung des derzeit bei 14,9 Prozent liegenden allgemeinen Beitragssatzes. Zudem seien neben den bereits angestoßenen Maßnahmen im Arzneimittelbereich "weitere mutige Schritte" notwendig, sagte Kassenchefin Birgit Fischer dem "Handelsblatt" (Ausgabe vom 20. April). So müssten auch Apotheker einen Sparbeitrag leisten.Show moreUmsätze um 5,5 Prozent gestiegen
BERLIN (ks). Nach Daten von Insight Health ist der Umsatz auf dem deutschen Apothekenmarkt in ersten Quartal 2010 gegenüber dem Vergleichszeitraum des letzten Jahres um 330 Mio. Euro bzw. 5,5 Prozent auf knapp 6,3 Mrd. Euro zu Abgabepreisen der pharmazeutischen Unternehmer (ApU) gestiegen. Deutlich rückläufig entwickelt sich allerdings der Apothekenumsatz mit nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.Show moreElectronic Shelf Labeling von Pharmatechnik
Pharmatechnik* bietet mit Electronic Shelf Labeling (ESL) eine Alternative zur herkömmlichen Etikettierung. Damit können Apotheker nicht nur die Produktdaten auf einen Klick und kabellos steuern, sondern verwenden automatisch Verkaufspreise, die den optimalen Rohertrag sicherstellen sollen.Show moreHortensien-Blüten nicht als Rauschmittel einsetzen
(akwl/ral). Die Apothekerkammer Westfalen-Lippe warnt aus aktuellem Anlass davor, Bestandteile von Hortensien als Rauschmittel einzusetzen. Die getrockneten Blätter, Blüten oder Triebe enthalten den Wirkstoff Hydrangin. Sie können, wenn sie geraucht werden, ähnliche Effekte wie Haschisch oder Marihuana haben, fallen aber nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.Show more„Den angestellten Apothekern Gehör verschaffen“
Seit mehr als 15 Jahren ist Elfriede Hoffmann in zahlreichen Gremien und Ausschüssen der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg aktiv. Ihr berufspolitisches Interesse wurde durch ihr Engagement bei der Apothekengewerkschaft ADEXA geweckt.Show moreGamma-Sterilisation von Arzneimitteln
Einsatz bei Biologicals und Parenteralia
Von Uwe Weidenauer
Der Arzneimittelmarkt hat sich stark verändert: Wurden vor zwei oder drei Dekaden noch kleine, chemisch synthetisierte Moleküle neu in die Therapie eingeführt, so sind es mittlerweile vor allem Biologicals wie Peptide oder monoklonale Antikörper. Zudem gewinnen bioabbaubare Polymere als Wirkstoffträgersysteme immer stärker an Bedeutung [1]. Oft ist es technisch nicht möglich, sie mit den klassischen thermischen Methoden zu sterilisieren, ohne den Wirkstoff oder die Arzneiform dabei zu zerstören oder nachteilig in ihrer Funktionsweise zu beeinflussen. Bei ihnen kann die Gamma-Sterilisation zum Einsatz kommen.
Show moreWas steckt eigentlich hinter Hautrötungen mit Fieber?
Veränderungen an der Haut sind selten akut gefährlich oder lebensbedrohlich. Kommt allerdings Fieber dazu, steckt meist eine Infektion oder – seltener – eine Autoimmunreaktion dahinter. Der Hautausschlag ist dann ein Hinweis, dass der Körper auf eine andere Erkrankung oder ein Medikament reagiert.Show moreKeine Belege für Zusatznutzen langwirksamer Insulinanaloga
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sieht derzeit keine Belege, dass die zur Behandlung des Typ-1-Diabetes zugelassenen Wirkstoffe Detemir (Levemir®) und Glargin (Lantus®) Patienten einen Zusatznutzen gegenüber langwirksamem Humaninsulin bieten. Für Erwachsene gilt dies ebenso wie für Kinder und Jugendliche. Der Langzeitnutzen und -schaden der langwirksamen Insulinanaloga sei generell nicht ausreichend untersucht, das IQWiG.Show moreDas Modell der Mammastammzelle
Mithilfe des Mammastammzellkonzeptes soll die Tumorproliferation beim Mammakarzinom erklärt werden. Das Modell geht davon aus, dass die Tumorentwicklung von mutierten Stammzellen ausgeht. Der Krankheitsverlauf, die unterschiedlichen klinischen Erscheinungsbilder sowie das Ansprechen auf eine Therapie werden ebenfalls von den Mammastammzellen bestimmt. Therapeutische Konsequenzen aus dieser Vorstellung stehen erst am Beginn der klinischen Erprobung.Show moreEuropäisches Arzneibuch
Bekanntmachung zum Europäischen Arzneibuch, 6. Ausgabe, 7. Nachtrag*)Show moreRechtliches
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