ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreFortbildung für die Zukunft
Bericht von der 48. Fortbildungsveranstaltung für praktische und wissenschaftliche Pharmazie der Bundesapothekerkammer in MeranEin Bericht von P. Ditzel, P. Jungmayr und C. Kusnick
Die 48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran bot einen spannenden Überblick über die Schwerpunkte Autoimmunerkrankungen, Schmerztherapie Doping und Sucht. Die Grundlagen der Immunologie sowie die Umsetzung in die Praxis waren ein Themenkomplex. An den Beispielen rheumatoide Arthritis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen und multipler Sklerose konnten die interessierten Zuhörer ihr Wissen auffrischen und viel Neues lernen. Wichtige Aspekte bei der Therapie entzündlicher und neuropathischer Schmerzen sowie die individuelle Auswahl der Arzneiformen bei der Schmerztherapie wurden in vier Vorträgen erläutert. Ein Blick in die Zukunft zeigte die Möglichkeiten und Grenzen der personalisierten Medizin sowie des Neuro-Enhancements. Groß war auch das Interesse an den Vorträgen zu Arzneimittelabhängigkeit und Sucht und dem Missbrauch von Rauschdrogen im Jugendalter. Alle Leser, die in Meran nicht dabei waren, möchten wir mit der DAZ auf den neuesten Fortbildungsstand bringen und für die Teilnehmer bieten wir die Möglichkeit, sich das Gehörte noch einmal ins Gedächtnis zu rufen. Wir haben auf den folgenden Seiten für Sie die wichtigsten Inhalte zusammengefasst.
Show more
Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
"Schmerzen lassen sich fast immer in den Griff bekommen, wenn man sich mit stark wirksamen Opioiden auskennt und auf den Patienten eingeht", so Prof. Dr. Eberhard Klaschik, Oberdorf. Leider schauen Ärzte oft nur nach den körperlich bedingten Schmerzen und weniger auf die seelisch bedingten. Klaschik fordert eine Integration der psychischen, sozialen und geistig-seelischen Probleme in die palliative Therapie.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
Show more
Geschädigte Nervenzellen vor Ort ersetzen
Direkt im Gehirn selbst könnte in Zukunft eine Therapie neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer oder Schlaganfall erfolgen. Vorhandene Stützzellen des Gehirns sollen dabei in Nervenzellen umgewandelt werden und geschädigte Hirnzellen ersetzen. Eine Arbeitsgruppe am Helmholtz Zentrum in München kam bei diesem Ansatz einen großen Schritt weiter.Show moreSeehofer verlangt von Rösler drastisches Sparkonzept
BERLIN (lk). Begleitet von heftigem Streit in der Koalition hat die Bundesregierung das mit 80 Milliarden Euro größte Sparpaket aller Zeiten geschnürt. Während das Kabinett im Kanzleramt hinter verschlossenen Türen um die Einzelmaßnahmen rang, stritten sich draußen die Koalitionäre in beispielloser Tonlage über die vorerst gescheiterte Gesundheitsreform. Als "Wildsau" verunglimpfte Gesundheitsstaatssekretär Daniel Bahr (FDP) die CSU wegen ihrer Blockade der Gesundheitsreform. Umgehend keilte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt zurück: Die FDP entwickele "sich zur gesundheitspolitischen Gurkentruppe: erst schlecht spielen und dann auch noch rummaulen."Show moreNächtliches Essen schadet den Zähnen
Wer regelmäßig nachts zum Kühlschrank schleicht, muss nicht nur fürchten, dass der Zeiger auf der Waage steil nach oben wandert, auch die Zähne leiden unter mitternächtlichen Fressanfällen. Das Risiko, Zähne zu verlieren, steigt bei nächtlichen Essern stark an, heißt es in einer dänischen Studie.Show moreAggressionen gegen „eigen“ und „fremd“
Bei Autoimmunerkrankungen richtet sich die körpereigene Abwehr gegen den falschen Gegner. Eigene Strukturen werden als fremd erkannt und mit immunologischen Waffen bekämpft, da die Ausbildung einer immunologischen Toleranz versagt hat. Wie Prof. Dr. Angelika Vollmar, München, erläuterte, kann dieser Zusammenbruch der immunologischen Toleranz mehrere Ursachen aufweisen. Die zugrunde liegenden pathophysiologischen Hintergründe und mögliche Therapieansätze bei Autoimmunerkrankungen wurden von Dr. Ilse Zündorf, Frankfurt, vorgestellt.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
Show more
„Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger“
Der Einsatz bestimmter Mittel oder Methoden zur körperlichen Leistungssteigerung ist nichts Neues und oftmals mit der Forderung der Gesellschaft nach besserer Leistung oder Rekorden begleitet. Innovativ sind immer nur die eingesetzten Mittel, so Prof. Dr. Fritz Sörgel, Nürnberg-Heroldsberg.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
Show more
Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
Die Entwicklung moderner Darreichungsformen für Opioide hat in den letzten Jahren einen bedeutenden Beitrag zur Schmerztherapie geleistet. Laufende Neuentwicklungen lassen eine weitere Optimierung der Schmerzbekämpfung und damit der Steigerung der Lebensqualität leidender Menschen erwarten, wie Prof. Dr. Johannes Bartholomäus, pharmazeutischer Entwicklungsberater aus Aachen, zeigte.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
Show more
86 Prozent benutzen Kondome
Die Daten der Repräsentativerhebung "Aids im öffentlichen Bewusstsein 2009" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen, dass Kondome in der Bevölkerung immer besser akzeptiert werden – von jungen und älteren Menschen gleichermaßen.Show more36 Unternehmen bieten für zwölf Wirkstoffe
STUTTGART (ks). Die mittlerweile fünfte AOK-Ausschreibung von Arzneimittel-Rabattverträgen ist der Kasse zufolge auf breites Interesse in der Pharmaindustrie gestoßen. Bis zum Ende der Angebotsfrist am 7. Juni seien für die zwölf ausgeschriebenen Wirkstoffe insgesamt 36 Angebote eingegangen.Show moreDie stille Sucht
Menschen mit Arzneimittelabhängigkeit werden weit weniger erkannt als Drogen- und Alkoholabhängige, sie sind eher unauffällig und sozial integriert. Daher spricht man von der stillen oder diskreten Sucht. Valide epidemiologische Daten fehlen. Abhängigkeit besteht in erster Linie von Benzodiazepinderivaten, psychoaktiven Arzneimitteln und Analgetika. Am meisten sind Frauen und ältere Menschen betroffen. Die Ursachen sind vielfältig, meist sind es biologische, psychische und soziale Faktoren. Nur relativ wenige Arzneimittelabhängige finden den Weg in eine Therapie. Die Erfolgsquote einer Therapie ist gut, sie liegt nahezu bei 50 Prozent, wie PD Dr. Dr. Niels Bergemann, AHG Kliniken Daun, berichtete.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
Show more
Vor zu viel Calcium wird gewarnt
Die in den USA beliebte und weitgehend unkontrollierte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln führt offenbar dazu, dass Krankheitsbilder, die auf eine übermäßige Vitamin- und oder Mineralstoffzufuhr zurückgeführt werden, auf dem Vormarsch sind. Dazu gehört das Milch-Alkali-Syndrom, über dessen Zunahme eine aktuelle Studie berichtet.Show moreRückzahlung wird umgesetzt
BREMEN (tmb). Die Entscheidung, den Kassenabschlag von 2,30 Euro auf 1,75 Euro zu senken, wird nun auch praktisch umgesetzt. Entsprechende Rechnungen für den April wurden von den Krankenkassen bereits akzeptiert, erklärte der Vorsitzende des Norddeutschen Apothekenrechenzentrums NARZ/AVN, Dr. Jörn Graue, gegenüber der DAZ. Zu den Rechnungen für 2009 und die ersten Monate des Jahres 2010 gibt es hingegen bei den Krankenkassen noch Klärungsbedarf wegen einiger zu übermittelnder Daten.Show moreNeue Therapeutika
Eine multiple Sklerose muss frühzeitig und effektiv therapiert werden, da das Ausmaß der Entzündung zu Beginn der Autoimmunerkrankung am größten ist. Neue potente MS-Therapeutika könnten zum Erhalt der Compliance beitragen. Trotz teilweise vielversprechender Ergebnisse warnte Prof. Dr. Ralf Gold, Bochum, vor einer Euphorie, da mögliche Nebenwirkungen noch nicht einschätzbar sind.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
Show more
Stada will jede zehnte Stelle abbauen
BAD VILBEL (dpa). Der auf Nachahmermedikamente spezialisierte Pharmahersteller Stada will in den kommenden Jahren etwa jede zehnte Stelle abbauen. Show moreKBV will Screening stärken
BERLIN (ks). Seit dem 1. Juli 2008 haben gesetzlich Krankenversicherte ab35 Jahren einen Anspruch, alle zwei Jahre ein Hautkrebsscreening durchführen
zu lassen. Im ersten Jahr nach der Einführung haben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zufolge etwa 15 Prozent der Berechtigten diese Vorsorgemaßnahme wahrgenommen. Show more
Hoffnungsvolle Therapieoption gegen Sepsis
Jedes Jahr erkranken weltweit etwa 20 Millionen Menschen an einer Sepsis. Als Folge einer bakteriellen Infektion gerät das Immunsystem außer Kontrolle und es kommt zu einer komplexen systemischen Entzündungsreaktion des Organismus. Die Therapiemöglichkeiten sind bislang begrenzt, und bis zu 50% der Patienten sterben. Wissenschaftler haben jetzt im Tierversuch einen neuen Weg zur Bekämpfung von Blutvergiftungen aufgezeigt: durch Blockierung eines spezifischen Enzyms, das während der Entzündung verstärkt aktiviert wird, wurde die Sterberate deutlich gesenkt.Show moreRechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung