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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreMinijobs auf 400 Euro-Basis
Im Privathaushalt sind nur 14,27 Prozent Abgaben fällig(bü). Teilzeitkräfte, die bis zu 400 Euro im Monat verdienen, können weitgehend abgabenfrei ihren Verdienst kassieren. Der Arbeitgeber bezahlt pauschal 15 Prozent für die Renten- und 13 Prozent für die Krankenversicherung für seine "Minijobber" und trägt im Regelfall auch die 2-Prozent-Steuerpauschale. Bei glatt 400 Euro Monatsverdienst sind das 120 Euro pro Monat (plus Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung, dessen Höhe je nach Gewerbezweig unterschiedlich ausfällt).
Show moreHerstellerabschläge: Kassen verzichten vorerst auf Rechnungskürzungen
Apotheken müssen noch nicht für unberechtigt einbehaltene Abschläge herhaltenBerlin (ks). Der GKV-Spitzenverband hat im Streit um ausstehende Herstellerrabatte zumindest zeitweilig eingelenkt: Er hat allen Krankenkassen empfohlen, bis zum 15. Juli "einmalig und unwiderruflich" die zunächst angeratenen Kürzungen von Apothekenrechnungen auszusetzen.
Show moreSolisten treiben Kosten in die Höhe
Barmer GEK: Ja zur Preisregulierung, Nein zur MehrkostenregelungBerlin (ks). Vor allem neue Arzneimittel gegen rheumatische Arthritis und Multiple Sklerose treiben die Medikamentenkosten der Krankenkassen nach oben. Bei der Barmer GEK führen sie die Top 20 der ausgabenstärksten Arzneimittel an. Die Steigerungsraten für alle dieser 20 Präparate bewegten sich 2009 bei der Barmer GEK fast durchweg zwischen 12 und 25 Prozent. Der durchschnittliche Ausgabenzuwachs für Arzneimittel lag dagegen bei 6 Prozent. Dies geht aus dem aktuellen Barmer GEK Arzneimittel-Report 2010 hervor.
Show moreKlausurtagung soll Sparpaket schnüren
Berlin (lk). Sparen geht vor: Die Gesundheitsexperten der Regierungskoalition wollen auf einer Klausursitzung am 18. und 19. Juni versuchen, den Streit über die Gesundheitsreform auszuräumen. Bei dem Treffen mit Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) geht es nach AZ-Informationen in erster Linie um weitere Einsparungen auf der GKV-Ausgabenseite und um eine Ausweitung der Praxisgebühr.Show moreDeutsche Apothekendichte im EU-Mittelfeld
Neue "Zahlen, Daten, Fakten" von der ABDABerlin (lk). Die Zahl der Apotheken liegt in Deutschland gemessen an der Bevölkerung im europäischen Mittelfeld. Dies zeigt die aktuelle Broschüre "Die Apotheke: Zahlen, Daten, Fakten 2009" der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). "Die Apothekendichte in Deutschland bleibt konstant und sichert somit die gesetzlich geforderte Arzneimittelversorgung der Bevölkerung ab", betonte die ABDA.
Show moreDAX auf dem Weg der Besserung
DAX erhält Unterstützung vom Dollar – Freundlichere Börsentage in Sicht(hps). Europäische Schuldenkrise und eine BP-Aktie, die inzwischen nur noch auf Ramschniveau gehandelt wird. Inmitten einer Flut von schlechten Nachrichten tut sich dennoch ein Licht auf. Denn der Preis der Angst sind verschwindend geringe Renditen im sicheren Hafen der festverzinslichen Wertpapiere. Da dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis der Risikoappetit wieder wächst.
Show morevfa: Forschungsausgaben mit Zwangsrabatt verrechnen
F&E: Viel versprochen, wenig umgesetztBerlin (lk). Zur Stärkung und Sicherung des Wirtschafts- und Forschungsstandortes Deutschland wollen die forschenden Arzneimittelhersteller einen Teil ihrer Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) mit dem Herstellerrabatt verrechnen. Dies forderte letzte Woche der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) anlässlich einer Bundestagsdebatte zum "Bundesbericht Forschung und Innovation 2010".
Show moreBetriebskosten 2009: Streitthema Nummer 1
Vermieter dürfen keine Reparaturkosten einbauen(bü). Die "zweite Miete" – korrekter mit "Betriebskosten" bezeichnet – steigt von Jahr zu Jahr; unter anderem den Strom- und Gaslieferanten sei Dank. Unabhängig davon: Viele verstehen das Fachchinesisch ihrer Betriebskostenabrechnung nicht mehr, was naturgemäß immer öfter Streit mit den Vermietern zur Folge hat. Die Juristen der örtlichen Mietvereine gehen nach den ihnen vorgelegten Abrechnungen regelmäßig davon aus, dass jede zweite Abrechnung von den Mietern unzutreffende Beträge verlangt. Natürlich ist das keine empirisch gesicherte Aussage. Doch die Gerichte haben alle Hände voll zu tun, um Verfahren in Sachen Betriebskosten abzuwickeln.
Show moreKassenabschlag 2010: Es bleibt spannend
Erst zahlten Kassen mit gekürztem Rabatt, nun wollen sie zu 2,30 Euro zurückkehrenHAMBURG (tmb). Die Entwicklung beim Kassenabschlag der Apotheken bleibt weiter spannend. Einerseits haben die Krankenkassen die April-Rechnungen des Norddeutschen Apothekenrechenzentrums NARZ/AVN mit dem neuen Abschlag von 1,75 Euro beglichen. Andererseits werden aus Krankenkassenkreisen Stimmen laut, für 2010 wieder zum früheren Abschlag von 2,30 Euro zurückzukehren.
Show moreJürgen Windeler zum obersten Arzneimittelprüfer berufen
Neuer IQWiG-Chef sieht erhebliches SparpotentialBerlin (ks/lk). Erhebliches Sparpotential im zweistelligen Milliardenbereich sieht der neue Chef des Kölner Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWiG), Jürgen Windeler, im Gesundheitswesen. "Die Summen, die für ungeeignete Behandlungen ausgegeben werden, sind erheblich", sagte Windeler nach seiner Berufung an die IQWiG-Spitze. Bevor man über die Rationierung medizinischer Leistungen rede, solle man diese Mittel in die richtigen Bahnen lenken, forderte Windeler. Es gebe Einsparpotenziale im "nicht zur einstelligen" Milliardenbereich.
Show moreGKV-Spitzenverband lehnt Pick-up-Verbot ab
Im BMG fanden erste Expertengespräche zum AMNO-Referentenentwurf stattBerlin (lk/ks). Die gesetzlichen Krankenkassen lehnen das von der Regierungskoalition geplante Verbot von Bestell- und Abholstellen für Arzneimittel weiterhin ab: "Für ein Verbot von Pick-up-Stellen wird keine Notwendigkeit gesehen", heißt es in der Stellungnahme des GKV-Spitzenverbandes zu den vergangene Woche abgehaltenen ersten Fachanhörungen zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) im Bundesgesundheitsministerium.
Show moreKohl-Gruppe streicht Stellen
Reaktion auf erhöhten HerstellerabschlagBerlin (ks). Angesichts der Pläne der Bundesregierung, ab 1. August auch für Import-Arzneimittel einen erhöhten Herstellerrabatt einzuführen, hat die saarländische Kohl-Gruppe angekündigt, sich von 150 Mitarbeitern zu trennen. Und dies sei erst ein erster Schritt: von den rund 1000 Arbeitsplätzen im Bereich Pharma seien derzeit insgesamt 500 gefährdet.
Show moreSelbstorganisation
Ab in den Urlaub – aber ohne StressFerienzeit – Erholungszeit: Das ist leider nicht immer so. Wer vor dem ersten Urlaubstag bis kurz vor Mitternacht arbeitet, um den Schreibtisch frei zu räumen, droht im Urlaub zu erkranken. Was kann der Apotheker tun, damit ihm und seinen Mitarbeitern so etwas nicht passiert?
Show moreTeil 2: Fortbildungszertifikate und Präventionskonzepte
Besonders wichtig ist gerade in der Pharmazie die regelmäßige Weiterentwicklung, um den Anschluss an den aktuellen Stand der Wissenschaft und Beratungspraxis nicht zu verlieren. Um Fortbildungsmaßnahmen vergleichbar zu machen und Anreize zu setzen, haben die Kammern freiwillige Zertifikate eingeführt.Show moreÄußere Voraussetzungen
Typische altersbedingte Veränderungen, die in der Apotheke auffallen, sind motorische Beschwerden sowie Beeinträchtigungen der Sinnesfunktionen. Je weiter das Alter und die Morbidität voranschreiten, desto häufiger treten auch kognitive Defizite auf, die mit zusätzlichen psychischen Problemen und Erkrankungen einhergehen können. Nahezu alle physiologischen Funktionen lassen mit fortschreitendem Alterungsprozess nach und können, wenn sie nicht dauerhaft unterstützt werden, schließlich ganz ausfallen. Ein bekanntes Beispiel ist die Blasenfunktion, wie in unserem Eingangsbeispiel beschrieben. Ältere Patienten nehmen diese Veränderungen auch an sich selbst wahr und sind somit oft eine besonders sensible Kundengruppe.
Inhaltsverzeichnis: "Schritt für Schritt zur seniorengerechten Apotheke"
Es geht auch ohne Verblistern
Wer ein Alten- oder Pflegeheim mit Arzneimitteln versorgt, sieht sich nicht selten mit der Forderung des Heims konfrontiert, Arzneimittel zu stellen, sprich patientenindividuell und dosisgerecht bereitzustellen. Der erste Gedanke geht dann in Richtung teurer und aufwendiger Neuverblisterung von Arzneimitteln. Doch es geht auch anders. Ein Apotheker und ein Arzt haben ein System erfunden, mit dem das Stellen von Arzneimitteln von der Apotheke selbst in die Hand genommen werden kann, ohne Neuverblisterung: die Anabox. Das System ist in dieser Form einmalig.Show moreRechtliches
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