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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreSonnenschutz „von innen“ – mit Tomaten und Schokolade?
Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass Inhaltsstoffe verschiedener Lebens- und Genussmittel wie Tomaten und Schokolade eine photoprotektive Wirkung ausüben können. Was jedoch nicht bedeutet, dass im bevorstehenden Sommer auf Sonnenschutzmittel verzichten werden darf.Show moreInnovative Trägersysteme für UV-Filter
Neue technologische Entwicklungen zum Schutz der Haut vor UV-StrahlenVon Andreas Ziegler
Feste Lipid-Nanopartikel (Solid Lipid Nanoparticles, SLN) für pharmazeutische und kosmetische Anwendungen werden derzeit weltweit erforscht. Trotz zahlreicher günstiger Eigenschaften ist im Hinblick auf einen möglichen Einsatz als Sonnenschutzmitte die begrenzte Beladungskapazität ein Nachteil dieser Systeme. Daher werden so genannte nanostrukturierte Lipidcarrier (Nanostructured Lipid Carrier, NLC) entwickelt, deren weniger stark geordnete Matrix sich mit größeren Mengen der lipophilen UV-Filter-Substanzen beladen lässt, wodurch höhere Lichtschutzfaktoren erreicht werden können.
Show moreAdd on: Liraglutid senkt Blutzucker stärker als Sitagliptin
Inkretinmimetika bieten ein großes Potenzial, die Stoffwechselkontrolle beim Diabetiker ohne Gewichtszunahme und ohne Hypoglykämien zu erreichen. In der ersten offenen Vergleichsstudie zwischen einem GLP-1-Analogon und einem DPP-4-Inhibitor bei Typ-2-Diabetikern führte Liraglutid zu einer stärkeren Blutzuckersenkung und Gewichtsabnahme als Sitagliptin.Show moreKeine Kaufverträge zwischen Apothekern und Kassen
Bundessozialgericht: Kein Erstattungsanspruch der Kassen bei Versäumung der im ALV für das Beanstandungsverfahren vorgesehenen FristenVon Sabine Wesser, Köln
Das Bundessozialgericht (BSG) hält nicht mehr an der rechtlichen Konstruktion fest, dass aufgrund der vertragsärztlichen Verordnung ein Kaufvertrag zwischen dem Apotheker und der Krankenkasse über das verordnete Medikament zustande kommt; der Vergütungsanspruch des Apothekers habe seine Grundlage vielmehr unmittelbar im Gesetz, nämlich in § 129 SGB V i.V.m. den Verträgen nach § 129 Abs. 2 und Abs. 5 S. 1 SGB V. Für Apothekerinnen und Apotheker dürfte vor allem von Interesse sein, dass das BSG einen von der Kasse auf den Verstoß gegen landesvertragliche Abgabebestimmungen gegründeten Erstattungsanspruch verneint hat, weil die Kasse die im Arzneimittelliefervertrag (ALV) für das Beanstandungsverfahren vorgesehene Drei-Monats-Frist für die Entscheidung über den vom Apotheker gegen seine Inanspruchnahme eingelegten Einspruch versäumt hatte.
Show moreWeiterbildungsordnung der LAK
Neufassung der Weiterbildungsordnung der Bayerischen LandesapothekerkammerShow moreCT Arzneimittel unterstützt Apotheken bei der Beratung
Das Berliner Generika-Unternehmen CT Arzneimittel* startete in Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Consumer Health Care der Charité-Universitätsmedizin Berlin eine Erhebung, die die Anwendungssicherheit von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) in der Selbstmedikation analysiert und die Grundlage für einen aktuellen Beratungsleitfaden für Apotheker schaffen soll.Show moreVertr uen, Ber tung, Vielf lt
Sie haben es sofort gemerkt: Ohne das "A" wie "Apotheke" fehlt etwas Wesentliches. Beratung, Vertrauen und Vielfalt – hierfür stehen die inhabergeführten Apotheken Deutschlands.Show moreVerordnungsfähiges Medizinprodukt
Bekanntmachung eines Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage V – verordnungsfähige MedizinprodukteShow moreRepellenzien auf Fernreisen und in der Freizeit
Eine kritische BestandsaufnahmeVon Hermann Feldmeier, Berlin
In den letzten Jahren hat die Bedeutung von Repellenzien zur Expositionsprophylaxe gegen Insekten und Spinnentiere, die Krankheitserreger übertragen, zugenommen. Denn einerseits sind zahlreiche Vektoren resistent gegen Insektizide geworden, und andererseits sind einzelne bislang auf die Tropen begrenzte Vektoren mitsamt den Krankheitserregern in Südeuropa heimisch geworden. Außerdem wehren Repellenzien blutsaugende Insekten ab, die zwar keine Krankheiten übertragen, aber im Sommer äußerst lästig sein können. Wegen häufig wechselnder Produktnamen, Inhaltsstoffe und Wirkstoffgehalte ist der Konsument überfordert, das für ihn ideale Repellent zu finden. Er erwartet eine wissenschaftlich fundierte Empfehlung in der Apotheke, die die jeweiligen Gesundheitsrisiken im Urlaubsland sowie die Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen der Repellenzien berücksichtigt.
Show moreDiamorphingestützte Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger
Bekanntmachung eines Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung: Diamorphingestützte Substitutionsbehandlung OpiatabhängigerShow moreWie Polyphenole Prostatakrebs hemmen
Bereits seit längerem wird ein positiver Effekt von Polyphenolen bei Prostatakrebs diskutiert. Französische Wissenschaftler konnten nun zeigen, dass die z. B. in Rotwein oder grünem Tee enthaltenen Verbindungen einen Signalweg blockieren, der für das Wachstum von Prostatatumoren wichtig ist.Show moreQuo vadis Diabetes-Versorgung?
Auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft wurde die zweite Auflage des "Weißbuch Diabetes" vorgestellt, ein Update der 2006 veröffentlichen Auflage. Es bewertet die aktuelle Situation und weist Wege für die dringend notwendige nationale Strategie im Umgang mit der Volkskrankheit.Show moreHormonblockade bei resistentem Prostatakarzinom
Mit einem neuen Androgen-Rezeptor-Antagonisten wurden in einer klinischen US-Studie bei Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom längerfristige Remissionen erzielt. MDV3100 ist im Gegensatz zu den bisherigen Antiandrogenen ein reiner Androgenrezeptor-Antagonist und blockiert die nukleäre Translokation des Androgenrezeptors. Er entwickelt keine agonistische Wirkung, falls es im Laufe der Behandlung zu einer Androgenrezeptor-Überexpression kommt. Ein Antiandrogenentzugseffekt wie nach Flutamid oder Bicalutamid ist nicht zu erwarten.Show moreRechtliches
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