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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreAntidepressiva bei neuropathischen Diabetesfolgen
Diabetes mellitus geht nicht nur auf die Gefäße, sondern auch auf die Nerven. Bis zu 50% der Diabetiker entwickeln eine diabetische Polyneuropathie, die schmerzhaft sein kann. Oft zieht sie Schlafstörungen und psychische Erkrankungen nach sich. Weil die Nervenschädigung pathomechanistisch weit oben steht, spielen – ungeachtet ihrer Indikationsbezeichnung – Antikonvulsiva und Antidepressiva eine wichtige Rolle in der Diabetestherapie. Ein Symposium beim Diabeteskongress beleuchtete Eignung und Unterschiede der Wirkstoffe.Show moreLupus: Molekularbiologische Zusammenhänge nachgewiesen
Wissenschaftler der Universität Münster haben erstmals gezeigt, wie bestimmte Moleküle zur Entwicklung einer systemischen Autoimmunität beitragen können. An einem Mausmodell und dann durch Untersuchungen an Patienten wurde die entscheidende Rolle von zwei Proteinen bei der Entstehung des systemischen Lupus erythematodes (SLE) nachgewiesen [1]. Diese Ergebnisse könnten Grundlage neuer Therapieansätze für den SLE, aber auch andere Autoimmunerkrankungen sein, die auf ähnliche Mechanismen zurückzuführen sind.Show moreSpazierengehen beugt Schlaganfall vor
Es muss nicht das Fitnessstudio sein: Auch ein mehrstündiger Spaziergang hilft Frauen ab 45 Jahren, einen Schlaganfall zu vermeiden.Show moreStörungen des Galactosestoffwechsels
Galactose, die neben Glucose ein Baustein der Lactose ist, kann im Fall eines Enzymmangels zu starken gesundheitlichen Schädigungen führen. Als Folge muss bereits bei Neugeborenen umgehend mit einer Lactose- und damit auch Galactose-freien Ernährung begonnen werden [1]. Wie diese Stoffwechselstörung sich bemerkbar macht und mit welchen Therapiemaßnahmen aus der Ernährungsmedizin man ihr begegnen kann, soll in diesem Beitrag erläutert werden.Show moreKein Nutzen durch hoch dosierte B-Vitamine?
Eine kanadische Studie ergab, dass hoch dosierte B-Vitamine das Fortschreiten einer diabetischen Nephropathie nicht verzögern können. Offenbar muss von einer solchen Supplementation sogar dringend abgeraten werden, denn bei den in der Studie behandelten Patienten nahm im Vergleich zur Placebogruppe die glomeruläre Filtrationsrate signifikant ab, das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko verdoppelte sich.Show moreKooperation von Arzt und Apotheker hilft Patienten
BERLIN (ks). Eine intensive Zusammenarbeit von Arzt und Apotheker vereinfacht und verbessert zweifelsohne die Arzneimitteltherapie. Dennoch tun sich die Heilberufe zuweilen schwer beim Austausch. Ein Modellprojekt in Krefeld zeigt, welche Chancen eine enge Kooperation besonders bei Patienten hat, die chronisch krank sind und dauerhaft mehrere Medikamente einnehmen müssen (Polypharmazie).Show moreKritik am Zwangsabschlag und Preisstopp
BERLIN (ks). Der Deutsche Bundestag hat am 16. Juni das GKV-Änderungsgesetz mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP angenommen und damit unter anderem eine Erhöhung der gesetzlichen Rabatte für Arzneimittel ohne Festbetrag und ein Preismoratorium beschlossen. Auch diese überschaubaren Regelungen im Pharmabereich stießen auf Kritik bei der Opposition und Verbänden.Show moreWas sind apothekenübliche Waren und Dienstleistungen?
STUTTGART (diz). Was sofort auffällt beim Einstieg in den Text der neuen Apothekenbetriebsordnung, ist ein neuer § 1a, überschrieben mit "Begriffsbestimmungen". Mit diesem Paragrafen schickt das Ministerium eine Aufzählung von Definitionen voraus. Hier findet sich die Antwort auf Fragen wie: Was sind eigentlich Apotheken, was ist die Apothekenleitung, das Personal, was gehört zum Apothekenbetrieb, was ist patientenindividuelles Verblistern, Rezepturen und Defekturen, was sind Rezeptsammelstellen – und was sind apothekenübliche Waren und Dienstleistungen.Show moreÖffentlichkeitsarbeit in unruhigen Zeiten
Am 16. Juni 2010 tagte in Neuss die Kammerversammlung der Apothekerkammer Nordrhein. Kammerpräsident Lutz Engelen begrüßte die Anwesenden sehr herzlich. Vor dem standespolitischen Bericht des Kammerpräsidenten informierte der Leiter der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der ABDA, Thomas Bellartz, über die Herausforderungen für die Kommunikation der Apothekerschaft.Show moreBakterien bauen Spritzen
Um erfolgreich infektiös sein zu können, müssen Bakterien die Zellen ihres Wirts manipulieren. Dazu bedienen sich verschiedene Keime eines Transportweges der besonderen Art. Über membranständige Kanäle, die wie Injektionsnadeln funktionieren, werden Virulenzfaktoren direkt in die Zielzellen gespritzt.Show moreOASE – Gesunde Ernährung an der Schule
Ein Projekt, ausgezeichnet mit dem Präventionspreis "hauptsache prävention"Von Mandy Mayr
Die Apothekerin Christiane Fahrmbacher-Lutz und ihr Team von der Ludwigs-Apotheke in Augsburg haben mit ihrem Projekt "OASE – Oberhausen Apotheker Schule Ernährung" eine Aktion ins Leben gerufen, mit der Schüler der vierten und fünften Klasse einer Grund- und Hauptschule in gesunder Ernährung und Lebensweise unterrichtet werden.
Show moreHormonfrei durch die Wechseljahre
Zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden stehen zahlreiche Phytotherapeutika für die Selbstmedikation zur Verfügung. Eine besondere Stellung unter den pflanzlichen Präparaten nimmt der spezielle isopropanolische Traubensilberkerzenextrakt iCR ein. Er ist im Hinblick auf Wirksamkeit und Sicherheit bei klimakterischen Beschwerden gut untersucht und dokumentiert.Show moreNicht mehr nur „unter Aufsicht“
SAARBRÜCKEN (daz/bvpta). Der Passus im PTA-Berufsgesetz, wonach eine PTA nur "unter Aufsicht" eines Apothekers arbeiten darf, soll durch die Formulierung "in Kooperation mit dem Apotheker" ersetzt werden. Dafür und für eine Neugestaltung des Berufsgesetzes und der Ausbildung will sich der Bundes-verband der PTA (BVpta) einsetzen.Show moreKeine Wegducker
Offener Brief zur Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbands, in der die GKV die Sparpläne der CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt. Die GKV fordert darin Ärzte, Apotheker, Arzneimittelhersteller und Krankenhäuser auf, "sich nicht wegzuducken, sondern ihren Teil der Verantwortung an der finanziellen Stabilität der GKV zu übernehmen".Show more„Keine routinemäßige Ezetimib-Verordnung!“
Die in der Vergangenheit veröffentlichten Studien zu Ezetimib (Ezetrol®, Inegy®) haben mehr Fragen als Antworten aufgeworfen und Zweifel an dem Nutzen des Cholesterinsenkers hervorgerufen. Neuen Auftrieb hat die Diskussion durch eine vor Kurzem im European Heart Journal veröffentlichte Studie erhalten, nach der Ezetimib die proatherogenen LDL-Subfraktionen erhöht (s.a. DAZ 24/2010, S. 35). Wir haben mit Prof. Dr. Heiner Berthold vom Interdisziplinären Stoffwechselzentrum der Charité Berlin und Coautor der Studie über die Bedeutung dieser Ergebnisse gesprochen. Wir wollten wissen, welche Konsequenzen für die Praxis zu ziehen sind. Ist der Einsatz von Ezetimib noch zu rechtfertigen und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?Show moreBereichert Lasofoxifen die Therapie?
Im Arsenal der Wirkstoffe zur Therapie der Osteoporose hat der selektive Estrogenrezeptor-Modulator (SERM) Raloxifen mittlerweile einen festen Stellenwert. Durch die Interaktion mit verschiedenen Estrogenrezeptoren im Körper entfalten SERM neben der Hemmung des Knochenabbaus eine Vielzahl an Wirkungen. Ein weiterer SERM ist Lasofoxifen, das versucht in den Kreis der etablierten Substanzen aufzusteigen. Eine Studie untersuchte den Einfluss auf das Frakturrisiko, das Risiko für Brustkrebs und für kardiovaskuläre Erkrankungen.Show moreErhöhtes Krebsrisiko unter Sartanen?
Einer soeben erschienen Metaanalyse zufolge scheinen Sartane das Krebsrisiko geringfügig zu erhöhen. Da die Patienten überwiegend mit Telmisartan (Micardis®, Kinzalmono®) behandelt worden waren, lastet der Verdacht in besonderem Maße auf diesem Angiotensin-II-Rezeptorblocker. Der Hersteller Boehringer Ingelheim sieht keine Gefahr. Eine interne Sicherheitsanalyse zeige kein erhöhtes Risiko für maligne Erkrankungen unter Telmisartan.Show moreMagnesium Update 2010
Anwendung bei Hypertonie und Diabetes mellitusVon Klaus Kisters und Uwe Gröber
In beinahe allen Fachgebieten der Medizin ist das Interesse an Magnesium in den letzten Jahren gestiegen. Magnesium ist ein essenzieller Cofaktor von über 300 enzymatischen Reaktionen des Intermediärstoffwechsels und an allen ATP-abhängigen Prozessen beteiligt. Es ist Bestandteil energiereicher Phosphatverbindungen und fungiert in den Körperflüssigkeiten als Elektrolyt. Das Erdalkalimetall ist damit für nahezu alle Stoffwechselbereiche von großer Bedeutung.
Show moreBerufe in der Apotheke – vielfältig und attraktiv
Zum Tag der Apotheke am 17. Juni organisierten die Apothekerkammer und der Apothekerverband Nordrhein eine persönliche Beratung per Telefon und im Internetchat. Damit starteten sie eine Nachwuchsoffensive, der weitere Aktionen folgen sollen.Show moreZahlungsunwilligkeit bröckelt
BERLIN (ks). Die gesetzlichen Krankenkassen hadern weiterhin mit dem Apothekenabschlag von 1,75 Euro für das Jahr 2009. Doch der Vorsitzende des Norddeutschen Apothekenrechenzentrums NARZ/AVN, Dr. Jörn Graue, sieht die Zahlungsunwilligkeit "bröckeln".Show moreWeniger Genussmittel, mehr Bewegung
Kopfschmerzen gehören mit zu den häufigsten Gesundheitsbeschwerden bei Jugendlichen. Oft verursachen Genussmittel und Bewegungsmangel die Schmerzen. Welchen Einfluss eine ungesunde Lebensweise auf das Leiden nimmt und wie sich ein chronischer Kopfschmerz-Verlauf verhindern lässt, haben Münchner Wissenschaftler untersucht.Show moreUrintest soll Autismus früher aufdecken
Bisher bedarf es aufwändiger Testverfahren, um Autismus zu diagnostizieren. Nun wurde gezeigt, dass Autisten einen veränderten Stoffwechsel haben. Ein einfacher Urintest könnte demnach zur frühen Diagnose und Therapie verhelfen.Show moreHäufiger Diabetes durch Betablocker und Diuretika
Unter der Therapie mit Betablockern und Diuretika scheint häufiger Diabetes aufzutreten. Das verdeutlicht ein jetzt beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) veröffentlichter Bericht. Es konnte ein signifikanter Unterschied in der Entwicklung des Typ-2-Diabetes unter antihypertensiver Behandlung gezeigt werden. Unter Diuretika und/oder Betablocker war die Diabetesinzidenz am höchsten, eine mögliche präventive Wirkung haben ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptorblocker.Show moreRechtliches
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