Geringere Geldbuße für AstraZeneca
Pharma-Konzern muss sich dennoch wegen Wettbewerbsverstoß verantwortenBerlin (ks). Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca muss wegen des Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung, die er dazu nutzte, den Marktzugang von Generika zu verzögern, weniger Bußgeld bezahlen als von der EU-Kommission ursprünglich verhängt. Das Gericht der Europäischen Union hat die von der Kommission im Jahr 2005 festgelegte Strafe von 60 Mio. Euro auf 52,5 Mio. Euro heruntergesetzt. Das entschied das Gericht am 1. Juli in Luxemburg (Rs: T-321/05).