Akne – das metabolische Syndrom der Haut?
Jahrzehntelang waren Ernährungsfaktoren als Akneauslöser "out" – doch die Sicht wandelt sich. Im Visier stehen insulinotrope Nahrungs- und Genussmittel, insbesondere Milch und Kohlenhydrate mit hohem glykämischem Index. Sind sie entscheidende Verstärker von pubertären Hormonumstellungen und Wachstumssignalen, die Akne auslösen? Und sogar mehr? Dieselben molekularen Mechanismen, die Talgproduktion und Entzündung anheizen, verstärken auch eine Insulinresistenz. Nach dieser Hypothese erscheint Akne als metabolisches Syndrom der Haut, als sichtbarer Risikoindikator für Diabetes und andere Zivilisationskrankheiten. Dermatologen und Ernährungswissenschaftler diskutieren eine grundlegende Verminderung der Aufnahme insulinotroper Nahrungsmittel.Inhaltsverzeichnis: Schwerpunkt Diabetes
- Schwerpunkt Diabetes
- Neue Einheit für HbA1c seit 1. April verbindlich
- Auf die Wahl des passenden Messverfahrens achten
- Akne – das metabolische Syndrom der Haut?
- Akne und Diabetes haben gemeinsame Wurzeln
- Pauschale Low-Carb-Kost ist nicht zu begründen
- Abnehmprogramm für Diabetiker aus der Apotheke