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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreMehr Packungen, mehr pharmazeutische Mitarbeiter – aber der Rohertrag bleibt weit zurück
Von Klaus G. Brauer und Uwe Hüsgen
Die Zahl der zulasten der GKV durch öffentliche Apotheken abgegebenen Packungen an verschreibungspflichtigen Fertigarzneimitteln (Rx-FAM) ist von 2004 bis 2009 um 10,2% angestiegen. Entsprechend hat auch die Zahl der pharmazeutisch Tätigen zugelegt (+10%). Der Abrechnungspreis je Rx-FAM, das zulasten der GKV abgegeben wurde, stieg zwischen 2004 und 2009 um 20,6%, und damit deutlich stärker als der anteilige Apothekenrohertrag. Dessen Zuwachs wird sich aufgrund der Erhöhung des Kassenabschlags in 2011 (von 1,75 Euro auf 2,05 Euro) gegenüber 2009 (+5,9% gegenüber 2004) auf unter 3% absenken, also glatt halbieren (vgl. Tabelle).Show moreAusweg oder Holzweg?
Eppendorfer Dialog zur frühen Nutzenbewertung
HAMBURG (tmb). Die frühe Nutzenbewertung innovativer Arzneimittel gemäß AMNOG "ist kein Ausweg, aber wir sind auch nicht ganz auf dem Holzweg", ist das Resümee des Versorgungsforschers Prof. Dr. Matthias Augustin, das er als Gastgeber des Eppendorfer Dialoges zog. Die Experten seien nicht zufrieden, aber alle seien bereit sich mit dem neuen Gesetz zu arrangieren. Es sei aber nicht der große Wurf, insbesondere sieht Augustin noch viele methodische Fragen offen. Damit bleibe viel Bedarf für die Forschung. Die Chance auf weniger Bürokratie sei vertan. Aufgrund der vielen offenen Fragen erwarte er eher weitere Gesetze.Show moreÄrger um Zytostatika-Abrechnungen
DAV und VZA: Einzelfälle
Berlin (ks). Von einzelnen Apotheken gestellte Nachforderungen für die Versorgung privat versicherter – oftmals bereits verstorbener – Krebspatienten mit Zytostatika haben letzte Woche erneut für medialen Wirbel gesorgt. Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) distanzierte sich von zweifelhaften Abrechnungsmethoden, Peter Eberwein vom Verband Zytostatika herstellender Apotheken (VZA) spricht von einer von der PKV gesteuerten Kampagne.
Show moreSchnee ist etwas Wunderbares – aber …
Wenn die weiße Pracht schmilzt, wird’s "elementar"
(bü). Schnee ist etwas Wunderbares – wenn man nicht mit dem Auto fahren oder zu Fuß die Balance halten muss. Die weiße Pracht kann darüber hinaus viel Ärger bereiten, wenn sie geschmolzen ist. Flüsschen wie Flüsse können sich zu reißenden Fluten aufplustern und Unterführungen oder – schlimmer noch – Keller unter Wasser setzen. Aber das eiskalte Wasser muss nicht unbedingt aus Flüssen kommen Show moreVerwaltungsrecht: Ein Arzt, der betrügt, darf nicht weiterbehandeln
Vorteil Kombinationstherapie
Bluthochdruck-Patienten, die von Beginn an mit einer Kombinationstherapie behandelt werden, reagieren besser als nur mit Einzelpräparaten behandelte Patienten. Zudem können Patienten, die nachträglich von der Mono- auf die Kombinationstherapie umschwenken, ihre Behandlungsergebnisse verbessern, allerdings nicht so stark wie jene, die sofort mit der Kombinationstherapie begonnen hatten.Show moreNeue Arzneimittelpreisverordnung – Fluch oder Segen?
Wie ist die neue Arzneimittelpreisverordnung für verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel konstruiert?
Von Uwe Hüsgen
Seit Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG) zum 1. Januar 2004 haben die öffentlichen Apotheken in Deutschland gravierende, strukturelle Veränderungen erlebt. Zu nennen sind die Möglichkeit der Filialisierung (bis zu vier Apotheken je Betriebserlaubnis), die Zulassung des Versandhandels mit Arzneimitteln, der grundsätzliche GKV-Erstattungsausschluss von nichtverschreibungspflichtigen Arzneimitteln und die Aufhebung der Preisbindung für nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel (außerhalb der GKV). Im Folgenden wird dargestellt, wie sich die Änderung der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) für verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel auf die öffentlichen Apotheken ausgewirkt hat (Artikel 24 GMG).Show moreZeitpunkt der HIV-Infektion lässt sich abschätzen
Bislang wussten Ärzte nicht, wann sich ein Patient mit dem HI-Virus infiziert hat. Der genaue Zeitpunkt kann nur bis etwa acht Wochen nach der Infektion festgelegt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt blieb unklar, ob die Übertragung vor drei Monaten oder vor zehn Jahren stattfand. Wissenschaftler einer Schweizer HIV-Kohortenstudie haben jetzt eine Methode entwickelt, um abzuschätzen, wann sich ein Patient mit dem Aids-Erreger infiziert hat. Diesen Zeitpunkt zu kennen, kann für die Behandlung wichtig sein und hilft, den Verlauf der Epidemie besser zu verstehen.Show moreWie wirkt sich das AMNOG aus?
Mit über 400 Teilnehmern stark frequentiert war die gemeinsam von der Apothekerkammer und dem Apothekerverein des Saarlandes organisierte Veranstaltung am 19. Januar in Eppelborn. Sie bot sowohl eine erste Bilanz des zum Jahreswechsel in Kraft getretenen AMNOG als auch einen Ausblick auf künftige Auswirkungen. ADEXAs Erste Vorsitzende Barbara Neusetzer war als Referentin eingeladen und berichtete vor den Apothekenmitarbeitern und Apothekenleitern sowie den anwesenden Landespolitikern, wie sich das AMNOG auf die Mitarbeiter auswirkt.Show moreGrippe: Nur jeder Vierte ist geimpft
Nur jeder vierte Deutsche ist gegen Grippe geimpft. Zwei Drittel der Menschen in Deutschland verzichten in diesem Winter auf einen Impfschutz vor der Influenza. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa hervor. Show moreZucker lindert nicht den Schmerz bei Neugeborenen
Bei Untersuchungen von Neugeborenen wird oft oral Saccharoselösung verabreicht, um die Schmerzen eines Eingriffs zu lindern. Ob Zucker aber wirklich Schmerzen stillen kann, ist bisher nicht bewiesen. In einer kleinen Studie wurde Neugeborenen eine Blutprobe entnommen, nachdem sie Saccharoselösung oder steriles Wasser erhalten hatten. Zusätzlich zur Schmerzerfassung über die Mimik wurden Schmerzreaktionen im Gehirn per EEG aufgezeichnet: Nach der Zuckerlösung änderte sich zwar die Mimik der Babys positiv, im Gehirn war aber weiterhin eine Schmerzaktivität messbar.Show moreNeues H1 -Antihistaminikum Bilastin
Bilastin (Bitosen®) ist ein weiteres nicht-sedierendes, langwirksames Antihistaminikum mit einer selektiven antagonistischen Affinität für den peripheren H1-Rezeptor, das zur symptomatischen Behandlung der allergischen Rhinokonjunktivitis (saisonal und perennial) und Urtikaria indiziert ist.Show moreSteht eine Welle digitaler Betriebsprüfungen bevor?
BERLIN (lk). Bis jetzt sind es nur Gerüchte. Aber das liegt in der Natur der Sache: Deutschlands Apotheken müssen in diesem Jahr mit einer Welle von Steuerprüfungen rechnen. Ins Visier nehmen wollen die Steuerprüfer die Warenwirtschaftssysteme. Dafür steht den Finanzämtern eine neue Software zur Verfügung: IDEA. Mit einem Knopfdruck lässt sich feststellen, ob die Apotheker ihre Arzneimittel korrekt abgerechnet haben.Show moreRechtliches
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