Apotheken könnten mehr UAW melden
"Tonnen-Ideologie ist nicht das, was wir brauchen"
Von Anne Paschke
Die Apotheker als Heilberufler könnten nicht nur erheblich zu einer Vermehrung der Melderaten an unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) beitragen, es gilt auch: Klasse statt Masse. Es fehlt vor allem an qualitativ hochwertigen UAW-Meldungen, um die Arzneimittelsicherheit in Deutschland zu verbessern. Dieser Auffassung ist Dr. Ulrich Hagemann, bis Ende 2010 Leiter der Abteilung "Pharmakovigilanz" im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). In einem Gespräch im letzten Jahr mit dem Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit Nordrhein-Westfalen gab er einen Einblick in seine Tätigkeit.