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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreEckpunkte - Streitpunkte - Stolpersteine
Zum Positionspapier "Überarbeitung der Apothekenbetriebsordnung" des Bundesministeriums für Gesundheit*
Von Johannes Pieck (Nach einem Vortrag in freier Rede auf der Mitgliederversammlung des BVKA am 3. Mai 2011 in Bad Homburg)
Aus dem Hause des Bundesministeriums für Gesundheit wurde im Sommer 2010 der "Arbeitsentwurf" einer überarbeiteten Apothekenbetriebsordnung bekannt, vor wenigen Wochen sodann ein Positionspapier "Überarbeitung der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO)" so weit gestreut, dass auch die Medien sich dieses bisher eher "apothekeninternen" Themas mit teilweise massiven Falschmeldungen bemächtigten. Die ungewöhnliche Vorgehensweise darf man wohl interpretieren als eine Unsicherheit dieses Ressorts gegenüber seinen eigenen Grundpositionen und Absichten, zugleich aber auch als Bereitschaft, verbandspolitische Reaktionen und sachlich begründeten Widerspruch in dem anstehenden Referentenentwurf noch zu berücksichtigen.
Show moreNicht-steroidale Analgetika beeinflussen Nierenfunktion
Dass nicht-steroidale Analgetika durch zwei Mechanismen die Nierenfunktion negativ beeinflussen können, zeigte Prof. Dr. Thomas Herdegen vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie, Kiel. Die NSA können die Nierenfunktion einschränken und das Nierenparenchym schädigen. Dabei kann auch die Hemmung der Nierenfunktion zum Parenchymschaden führen.Show moreVier-Jahres-Daten für Odanacatib
Inhibitoren von Kathepsin K werden für die Therapie der Osteoporose entwickelt. Odanacatib hat bislang die Nase vorn. Die Ergebnisse der Phase-IIb-Studien sind vielversprechend, Mitte 2011 werden die Daten einer Phase-III-Frakturstudie mit 16.300 Patienten erwartet.Show moreTransport von Arzneiformen durch den Gastrointestinaltrakt
Rund 80% aller Arzneimittel werden peroral appliziert – ein Weg, der der natürlichen Nahrungsaufnahme entspricht, geringe Therapiekosten verursacht, dem Patienten eine gewisse Unabhängigkeit ermöglicht und die Compliance erhöht. Welche Veränderungen ein Arzneimittel im Gastrointestinaltrakt erfährt und welche Vorgänge bei der Resorption eine Rolle spielen, erläuterte Prof. Dr. Sandra Klein, Greifswald.Show moreNeues Therapieziel bei Brustkrebs
Da das Wachstum der meisten Mammakarzinome durch das Sexualhormon Östrogen gefördert wird, hat der Therapieansatz mit Östrogen-Rezeptor-Modulatoren die Behandlung von Brustkrebs revolutioniert. Es kommt jedoch oft zu Resistenzen, deren Ursache das Enzym Lemur-Tyrosin-Kinase-3 (LMTK-3) ist. Jetzt ist es im Tierversuch gelungen, die Bildung dieses Proteins zu blockieren und die Tumorgröße zu verringern.Show moreImmer weniger Eltern-Kind-Kuren
BERLIN (lk). Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Eltern-Kind-Kuren gehen seit zwei Jahren zurück. Im Jahr 2009 seien die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 6,01 Prozent rückläufig gewesen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/5837) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/5670). Für das Jahr 2010 sei nach vorläufigen Ergebnissen ein Ausgabenrückgang von 9,18 Prozent festzustellen.Show moreTherapieziel: dauerhafte Virussuppression
Die chronische Hepatitis B wird vorrangig mit Nukleosid- bzw. Nukleotidanaloga behandelt. Für den jüngsten Vertreter, das Tenofivir, wurden auf dem diesjährigen Kongress der European Association for the Study of the Liver (EASL) in Berlin die Vier-Jahres-Daten präsentiert. Sie belegen eine anhaltende Virussuppression und, was mindestens so wichtig ist, das Risiko einer Resistenz geht zumindest bislang gegen Null.Show moreFunktion der menschlichen Gene besser verstehen
Weg von der problemorientierten Forschung hin zur systematischen Forschung – das war die Idee, die hinter der äußerst ambitionierten Zielsetzung stand, das gesamte menschliche Genom zu sequenzieren. Beim Start des Projekts 1990 wurde die endgültige Entschlüsselung für 2005 prognostiziert, durch fortschreitende Technik und immer effizientere Aufgabenteilung wurde das Ziel bereits im Juni 2000 erreicht, wie Dr. Ilse Zündorf und Prof. Dr. Theo Dingermann, Frankfurt, zeigten.Show moreMehrwert für alle
Ob Arbeitnehmer, Einzelhandel, Finanzamt oder Rentenkasse: Von einem Mindestlohn profitieren alle. Neue Untersuchungen bringen jetzt frischen Wind in die Diskussion – und erhärten die Forderung von ADEXA nach Einkommensuntergrenzen, wo keine Tarifverträge greifen.Show moreEribulin – erster Vertreter einer neuen Substanzklasse
Mit dem Wirkstoff Eribulin (Halaven®) ist für Patienten mit fortgeschrittenem Brustkrebs nun eine neue Option zur Chemotherapie verfügbar geworden. Es handelt sich um den ersten Vertreter der neuen Substanzklasse der Halichondrine. Der Wirkstoff, der Studien zufolge eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens bewirkt, wurde zur Monotherapie des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinoms nach Vorbehandlung mit einem Anthracyclin und einem Taxan zugelassen.Show moreDr. Harald Gaber aus dem Aufsichtsrat der Sanacorp ausgeschieden
Wer schon als Student den sportlichen Wettkampf mit der Fußballmannschaft der bayerischen Apothekergenossenschaft sucht, wer vertrauensvolle Unterstützung bei der Gründung seiner Apotheke wieder durch die Genossenschaft erfährt, wer nicht nur sympathische Kollegen sondern Freunde dort findet, dessen genossenschaftliche Überzeugung wird nicht mehr zu erschüttern sein. So ist Dr. Harald Gaber eine wirkliche, große Bereicherung für den Kollegenkreis der Sanacorp.Show morePackungsgrößenverordnung
Berichtigung der Fünften Verordnung zur Änderung der PackungsgrößenverordnungShow moreMan kann nicht innerlich vergiften!
"Es ist normal, nicht jeden Tag eine Stuhlgang zu haben", mit dieser Aussage sollte man versuchen, besorgten Kunden in der Apotheke eine offensichtlich vorherrschende Grundangst vor einer inneren Vergiftung zu nehmen, riet Priv.-Doz. Dr. Ralf-Marco Liehr, Direktor der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie, Berlin. Denn oft haben die Betroffenen nur den subjektiven Eindruck, den Darminhalt nicht in adäquater Häufigkeit, ausreichender Menge oder nur unter Beschwerden ausscheiden zu können.Show moreProphylaxe und rationale, leitliniengerechte Therapie
In der Praxis werden bei der Behandlung von Harnwegsinfekten die Empfehlungen nationaler und internationaler Leitlinien häufig nicht umgesetzt, was sich vor allem in unkritischen Antibiotikaverordnungen zeigt. Wann, wie lange und welches Antibiotikum eingesetzt werden sollte, erläuterte Ulrike Teerling, Paderborn.Show moreIntrinsische und idiosynkratische Schäden
Arzneimittel-induzierte Leberschäden treten weitaus häufiger auf als vermutet. Da sie teilweise in keinem engen zeitlichen Zusammenhang stehen und von der genetischen Disposition des Patienten abhängen, werden sie nur teilweise erfasst. Mit zunehmender Kenntnis der Pharmakogenetik kann die Pharmakotherapie vielleicht in absehbarer Zeit sicherer gestaltet werden, so Prof. Dr. Christian Strassburg, Hannover.Show moreZulassungen von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln
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