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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreMehr Pflichten im Organspendeprozess
BERLIN (ks). Das Bundeskabinett hat am 6. Juni den Gesetzentwurf zur Änderung des Transplantationsgesetzes beschlossen. Künftig sollen Krankenhäuser verpflichtet werden, einen Transplantationsbeauftragten zu bestellen. Der gesamte Prozess der Organspende soll professionalisiert werden. Damit kommt die Bundesregierung ihren Verpflichtungen zur Umsetzung einer EU-Richtlinie nach.Show moreProminente Unterstützung für Organspende-Kampagne
BERLIN (ks). Mehr als 10.000 Apotheken in Deutschland beteiligen sich zum Tag der Apotheke am 9. Juni an der Organspende-Kampagne "In jedem steckt ein Lebensretter". Initiator ist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – ABDA – in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO). Am 7. Juni präsentierte sich ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf mit prominenter Unterstützung zum Bildtermin.Show moreKatrin Altpeter: Gegen Ketten, Pick up und Light-Apotheken
STUTTGART (cr). Katrin Altpeter (SPD), im grün-roten Kabinett von Baden-Württemberg unter anderem für Gesundheit zuständig, zeigt klare Kante: Von Apothekenketten, Pick-up-Stellen für Arzneimittel und "Light-Apotheken" hält die neue Ministerin im Kabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann nichts.Show more27 Minuten Wartezeit
Etwas weniger als eine halbe Stunde (27 Minuten) sitzen GKV-Patienten in deutschen Arztpraxen durchschnittlich im Wartezimmer. Das ist das Ergebnis einer im Auftrag des BKK-Bundesverbands durchgeführten Umfrage unter rund 6000 Bundesbürgern ab 14 Jahren.Show moreBestnoten für Johanniskrautpräparate und Venenmittel
BERLIN (ks). Johanniskrautpräparate zur Behandlung von leichten depressiven Störungen sind empfehlenswert – vorausgesetzt sie kommen aus der Apotheke. Zu diesem Ergebnis kommt das Verbrauchermagazin "Öko-Test" in seiner Juni-Ausgabe. Zudem werden im aktuellen Heft Naturarzneimittel gegen Husten, Venen- und Prostatabeschwerden unter die Lupe genommen.Show moreDie Homepage der Apotheke – das Schaufenster im Internet
Durch Aktualität und Qualität zum Erfolg
Von Benjamin Wessinger
Eine Firma, die im Internet nicht gefunden wird, existiert für viele Menschen schlicht nicht! Denn heute wird bei der Suche nach einem Fahrradgeschäft, einem Optiker oder eben einer Apotheke nicht mehr das Branchenbuch zu Rate gezogen, sondern das Internet. Deshalb ist eine Präsenz im World Wide Web unerlässlich und für die allermeisten Apotheken schon lange selbstverständlich. Es geht aber nicht nur darum, dass eine Apotheke im Internet gefunden wird. Die Homepage einer Apotheke ist ein wichtiges Werbemittel, da sich die Apotheke mit vergleichsweise geringem Aufwand einer theoretisch unendlich großen Zahl an Internetnutzern präsentieren kann. Gleichzeitig kann die Homepage ein hervorragendes Instrument zur Gewinnung neuer Stammkunden sein, wenn es gelingt, durch nützliche Informationen und Service die Kundenbindung zu stärken.Show moreTai Chi kann Krebspatienten helfen
Eine Chemotherapie ist für viele Krebspatienten die Rettung. Allerdings ist die Behandlung mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden. Unter anderem können kognitive Beeinträchtigungen auftreten. Hier könnte Tai Chi positiv gegensteuern, wie US-amerikanische Forscher nun festgestellt haben.Show moreDas Beben, der Tsunami, die Kernreaktoren und die Folgen
Das Tohoku-Erdbeben und der folgende Tsunami haben Städte und Landstriche verwüstet und dabei Zigtausende Menschen getötet. Doch im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit stehen die havarierten Kernkraftwerke in Fukushima Daiichi; sie forderten zwar keinen einzigen Toten, sind aber immer noch außer Kontrolle.Show moreGroße Verantwortung bei der Beratung
Hinter dyspeptischen Beschwerden kann eine Vielzahl von Erkrankungen stehen. Da der ratsuchende Patient in der Regel nur seine Symptome, nicht aber deren Ursachen kennt, ist vor der Abgabe eine Beratung unabdingbar. Wie Dr. Eric Martin, Marktheidenfeld, betonte, müssen Alarmsymptome und gravierende Wechselwirkungen im Vorfeld ausgeschlossen werden.Show moreHilfe bei überaktiver Blase und Harninkontinenz
Mit zunehmendem Alter sind sowohl Frauen als auch Männer vermehrt von einer Harninkontinenz betroffen. Während die Dranginkontinenz mit steigendem Alter bei Männern zunimmt, ist die Inzidenz der Stressinkontinenz bei Frauen zum Zeitpunkt der Menopause am größten. Prof. Dr. med. Helmut Knispel vom Prostatazentrum Berlin, St. Hedwigskrankenhaus, informierte über die therapeutischen Möglichkeiten.Show moreFolsäure als Schutz vor Darmkrebs
Dass Folsäure für das Ungeborene hinsichtlich der Vermeidung eines Neuralrohrdefektes wichtig ist, ist seit Langem bekannt. Das Vitamin spielt aber noch aus weiteren Gründen für den Nachwuchs eine Rolle, wie eine aktuelle Studie nun gezeigt hat.Show moreEckpunkte - Streitpunkte - Stolpersteine
Zum Positionspapier "Überarbeitung der Apothekenbetriebsordnung" des Bundesministeriums für Gesundheit*
Von Johannes Pieck (Nach einem Vortrag in freier Rede auf der Mitgliederversammlung des BVKA am 3. Mai 2011 in Bad Homburg)
Aus dem Hause des Bundesministeriums für Gesundheit wurde im Sommer 2010 der "Arbeitsentwurf" einer überarbeiteten Apothekenbetriebsordnung bekannt, vor wenigen Wochen sodann ein Positionspapier "Überarbeitung der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO)" so weit gestreut, dass auch die Medien sich dieses bisher eher "apothekeninternen" Themas mit teilweise massiven Falschmeldungen bemächtigten. Die ungewöhnliche Vorgehensweise darf man wohl interpretieren als eine Unsicherheit dieses Ressorts gegenüber seinen eigenen Grundpositionen und Absichten, zugleich aber auch als Bereitschaft, verbandspolitische Reaktionen und sachlich begründeten Widerspruch in dem anstehenden Referentenentwurf noch zu berücksichtigen.
Show moreNicht-steroidale Analgetika beeinflussen Nierenfunktion
Dass nicht-steroidale Analgetika durch zwei Mechanismen die Nierenfunktion negativ beeinflussen können, zeigte Prof. Dr. Thomas Herdegen vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie, Kiel. Die NSA können die Nierenfunktion einschränken und das Nierenparenchym schädigen. Dabei kann auch die Hemmung der Nierenfunktion zum Parenchymschaden führen.Show moreVier-Jahres-Daten für Odanacatib
Inhibitoren von Kathepsin K werden für die Therapie der Osteoporose entwickelt. Odanacatib hat bislang die Nase vorn. Die Ergebnisse der Phase-IIb-Studien sind vielversprechend, Mitte 2011 werden die Daten einer Phase-III-Frakturstudie mit 16.300 Patienten erwartet.Show moreTransport von Arzneiformen durch den Gastrointestinaltrakt
Rund 80% aller Arzneimittel werden peroral appliziert – ein Weg, der der natürlichen Nahrungsaufnahme entspricht, geringe Therapiekosten verursacht, dem Patienten eine gewisse Unabhängigkeit ermöglicht und die Compliance erhöht. Welche Veränderungen ein Arzneimittel im Gastrointestinaltrakt erfährt und welche Vorgänge bei der Resorption eine Rolle spielen, erläuterte Prof. Dr. Sandra Klein, Greifswald.Show moreNeues Therapieziel bei Brustkrebs
Da das Wachstum der meisten Mammakarzinome durch das Sexualhormon Östrogen gefördert wird, hat der Therapieansatz mit Östrogen-Rezeptor-Modulatoren die Behandlung von Brustkrebs revolutioniert. Es kommt jedoch oft zu Resistenzen, deren Ursache das Enzym Lemur-Tyrosin-Kinase-3 (LMTK-3) ist. Jetzt ist es im Tierversuch gelungen, die Bildung dieses Proteins zu blockieren und die Tumorgröße zu verringern.Show moreImmer weniger Eltern-Kind-Kuren
BERLIN (lk). Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Eltern-Kind-Kuren gehen seit zwei Jahren zurück. Im Jahr 2009 seien die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 6,01 Prozent rückläufig gewesen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/5837) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/5670). Für das Jahr 2010 sei nach vorläufigen Ergebnissen ein Ausgabenrückgang von 9,18 Prozent festzustellen.Show moreTherapieziel: dauerhafte Virussuppression
Die chronische Hepatitis B wird vorrangig mit Nukleosid- bzw. Nukleotidanaloga behandelt. Für den jüngsten Vertreter, das Tenofivir, wurden auf dem diesjährigen Kongress der European Association for the Study of the Liver (EASL) in Berlin die Vier-Jahres-Daten präsentiert. Sie belegen eine anhaltende Virussuppression und, was mindestens so wichtig ist, das Risiko einer Resistenz geht zumindest bislang gegen Null.Show moreRechtliches
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