BMG will Preismoratorium nicht aufweichen
Vorschläge des BAH zum Versorgungsstrukturgesetz finden keinen Anklang
Berlin (ks). Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hält nichts von der Idee, Arzneimittel-Neueinführungen mit anderen Wirkstärken als bereits im Markt befindliche wirkstoffgleiche Arzneimittel nicht mehr mit in das seit August 2010 geltende Preismoratorium einzubeziehen. Einen entsprechenden Vorschlag des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH) lehnte es mit dem Hinweis auf die Umgehungsgefahr des Preisstopps durch Änderungen von Packungsgrößen oder Wirkstärken durch die pharmazeutischen Unternehmer ab.