Schmerztherapie bei älteren Patienten
Eine differenzierte Analyse vor dem Hintergrund der Priscus-Liste
von Markus Gehling
Kürzlich wurde im Deutschen Ärzteblatt die Priscus-Liste veröffentlicht [1]. In dieser Liste wurden Substanzen aufgeführt, deren Verwendung im Alter vermieden werden sollte, um ein erhöhtes Risiko unerwünschter Wirkungen und Komplikationen zu vermeiden [1]. Dazu zählten auch Medikamente zur Schmerztherapie, wie Nicht-Opioidanalgetika, Opioide und Antidepressiva. Die Streichung von Substanzen aus dem Armentarium der klinischen Schmerzmedizin hat aus schmerztherapeutischer Sicht zu einer kritischen Diskussion geführt [2]. Mit der Übersicht über die Besonderheiten der Schmerztherapie bei älteren Patienten soll eine differenzierte Analyse der pharmakologischen Behandlungen in diesem speziellen Bereich erfolgen.