ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
B-Zell-Antikörper Ocrelizumab wirkt bei multipler Sklerose
Die multiple Sklerose (MS), an der in Deutschland mehr als 120.000 Menschen leiden, ist eine der häufigsten neurologischen Krankheiten bei jungen Erwachsenen. Auslöser für die Autoimmunerkrankung sind Entzündungen an den Markscheiden der Nervenfasern. Die genauen Ursachen sind nicht bekannt, und die Erkrankung ist bislang nicht heilbar. Der Antikörper Ocrelizumab, der wie das Antirheumatikum Rituximab die Bildung von B-Zellen hemmt, zeigte jetzt in einer Phase-II-Studie eine sehr gute Wirkung, allerdings kam es unter der Therapie mit dem Präparat auch zu einem Todesfall.Show moreAus der Forschung
09.11.2011, 23:00 Uhr
COPD-Patienten profitieren von Tiotropium
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, den Nutzen einer inhalativen COPD-Dauertherapie mit Tiotropiumbromid (Spiriva ®) im Vergleich zu einer Placebogabe oder anderen medikamentösen Therapieoptionen hinsichtlich patientenrelevanter Endpunkte zu bewerten und zwar einzeln oder in Kombination. Show moreIQWiG-Vorbericht zu Tiotropium
09.11.2011, 23:00 Uhr
Abschlussfeier mit Auszeichnungen
Das Zentrum für Arzneimittelwissenschaften der Universität Münster hat wieder 52 Studierende, die das 2. Staatsexamen bestanden haben, feierlich verabschiedet. Katrin Göke (Lemgo) und Jan Peter Althaus (Hagen), die in allen fünf Prüfungsfächern die Note "sehr gut" erhalten haben, wurden bei der Abschlussfeier für ihre besonderen Leistungen mit dem Studienpreis der Apothekerstiftung Westfalen-Lippe ausgezeichnet.Show moreUniversität Münster
09.11.2011, 23:00 Uhr
Krankenkassen als Patientenschützer?
Ein Meinungsbeitrag von Harald G. Schweim
Einen interessanten Umgang bei Krankenkassen mit (vorgeblichen) Arzneimittelrisiken im Verhältnis zu ökonomischen Fragen gibt es zu diskutieren. Dabei geht es nicht darum, wie mit dem "Krebsrisiko" für den Lantus® -Anwender umgegangen wird (ich halte es für falsch), sondern darum, dass, wenn der Preis stimmt, dieses Risiko plötzlich hinfällig ist.Show more09.11.2011, 23:00 Uhr
Zentrum für interdisziplinäre Spitzenforschung
Am 24. November 2011 wird nach zweijähriger Bauzeit in Greifswald das "Center of Drug Absorption and Transport" (C_DAT) mit einem wissenschaftlichen Symposium eröffnet. Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen wollen im neuen Kompetenzzentrum die klinische Anwendung von Arzneimitteln optimieren. Dieses ambitionierte Projekt ist für den Wissenschaftsrat ein "Vorhaben von nationaler Bedeutung", für Greifswald ein Markenzeichen für Spitzenforschung im hohen Norden.Show moreUniversität Greifswald
09.11.2011, 23:00 Uhr
Politik und Krankenkassen werden abgestraft
Untersuchung über das Verhältnis von Apothekerinnen und Apothekern zu unterschiedlichen Marktpartnern.
Von Andreas Kaapke und Nina Kleber, Ludwigsburg
Alltäglich agieren Apotheken in einem Netzwerk vielfältiger Wirtschaftsakteure. Im Hinblick auf die Bedeutung und Qualität, welche die Verhältnisse zu den verschiedenen Marktpartnern auszeichnen, zeigt sich ein heterogenes Bild. Dies ist das Ergebnis einer Befragung, die Prof. Kaapke Projekte unter rund 150 Apothekerinnen und Apothekern durchgeführt hat. Inhalt der Untersuchung waren die Bedeutung und Bewertung des Verhältnisses der Apothekerinnen und Apotheker zu insgesamt 15 verschiedenen Marktpartnern sowie die vergangene und zukünftig erwartete Entwicklung.Show more09.11.2011, 23:00 Uhr
Innovationen in der Gentherapie
Nichtvirale Vektoren als Transporter für Nucleinsäuren
Von Dagmar Fischer
Dank der rasanten Entwicklung der DNA-Rekombinationstechnik sowie neuer Einsichten in die Genregulation und pathophysiologische Veränderungen auf molekularer Ebene hat sich der Einsatz von DNA und RNA als therapeutischen Wirkstoffen seit den 1990er Jahren rasant entwickelt. Als "gene therapeutics" werden sie insbesondere bei Krebs, Aids, Alzheimer und Immundefekten eingesetzt. Sie zielen teils auf die In-situ-Expression von Neogenen, d. h. Genen, die in der behandelten Zelle nicht oder nur geringfügig exprimiert werden ("gene addition") ab; teils sollen sie die Expression von Suizidgenen, die die transfizierten Zellen z. B. bei Tumorerkrankungen abtöten, induzieren. Allerdings wurde der Hype um die Nucleinsäuren als Wirkstoffe zunächst gebremst, als man feststellen musste, dass sich zahlreiche Barrieren einem effizienten und sicheren Transfer der therapeutischen Nucleinsäuren entgegenstellen. Der Transport von DNA und RNA im Organismus zu den Zielzellen und in sie hinein stellt immer noch eine große Herausforderung dar.Show more09.11.2011, 23:00 Uhr
DGOP startet Initiative
BERLIN (ks). Die Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP) will alle Apotheken dafür gewinnen, sich mit der oralen Zytostatikatherapie zu befassen. Denn diese speziellen Arzneimittel gehören zu den beratungsintensivsten Präparaten überhaupt. Am 2. November 2011 startete die DGOP in Berlin die zentrale Auftaktveranstaltung für ihre Initiative "Orale Zytostatikatherapie – sicher und effektiv durch gemeinsame Beratung".Show moreOrale Zytostatikatherapie
09.11.2011, 23:00 Uhr
Drei Frühchen sterben an Klebsiella-Infektion
Drei Frühchen sind im Klinikum Bremen-Mitte an einer Klebsiella-Infektion verstorben, vier weitere Babys sind schwer erkrankt. Insgesamt ist der Keim bei 15 Kindern seit August nachgewiesen worden. Derzeit suchen Experten und Behörden nach der Ursache für die Infektionen. Das Bakterium ist für nosokomiale Pneumonien bei immuninkompetenten stationären Patienten bekannt. Klebsiellen besitzen eine natürliche Resistenz gegen Penicillin G und Ampicillin. Als kritisch wird die Verbreitung ESBL (extended-spectrum beta-lactamases)-bildender Stämme gesehen.Show moreKrankenhauskeime
09.11.2011, 23:00 Uhr
Apotheker in der pharmazeutischen Industrie
Am 25. Oktober fand das dritte Seminar des Deutschen Pharmazeutinnen Verbands (dpv) in Berlin zum Thema "ApothekerIn – berufliche Vielfalt kennen lernen, verstehen und miteinander kommunizieren" statt. Diesmal ging es um die Industriepharmazie am Beispiel der Firma Bausch + Lomb in Berlin.Show moredpv Berlin
09.11.2011, 23:00 Uhr
Apotheke darf Praxisgebühr erstatten
BERLIN (ks). Ein Apotheker, der seinen Kunden die Erstattung der Praxisgebühr verspricht, begeht damit keinen Wettbewerbsverstoß. Dies entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil. (Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom 18.10.2011, Az. I-20 U 36/11)Show moreOLG Düsseldorf
09.11.2011, 23:00 Uhr
Pflanzliche Wirkstoffe, 1. Teil
Pflanzliche Arzneimittel standen früher im Mittelpunkt der pharmazeutischen Praxis. Heute stehen sie im Schatten der chemisch-synthetischen Arzneistoffe, erfreuen sich aber bei bestimmten Indikationen noch großer, teilweise wieder zunehmender Beliebtheit. Im Gegensatz zu synthetischen Arzneimitteln enthält jedes pflanzliche Arzneimittel ein komplexes Stoffgemisch. Die jeweils darin enthaltenen Wirkstoffe sind in ihrer Gesamtheit für die therapeutische Wirkung verantwortlich. Dieser zweiteilige Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten pflanzlichen Wirkstoffe.Show morePharmazeutische Biologie
09.11.2011, 23:00 Uhr
Selbstmordgefahr unter Vareniclin besonders hoch?
Eine Raucherentwöhnung mit Vareniclin (Champix®) und Bupropion (Zyban®) kann mit einem erhöhten Risiko für neuropsychiatrische Nebenwirkungen bis hin zu suizidalem Verhalten verbunden sein. Schon im Juli 2009 hatte die FDA entsprechende Meldungen zum Anlass für einen verschärften Warnhinweis (Boxed Warning) genommen. Eine Auswertung des Adverse-Event-Reporting-Systems (AERS) der FDA legt jetzt den Verdacht nahe, dass eine Raucherentwöhnung mit Vareniclin wesentlich häufiger zu Depressionen, Suizidgedanken und Selbstmord führt als eine Entwöhnung mit Bupropion.Show moreRaucherentwöhnung
09.11.2011, 23:00 Uhr
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