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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreMit zunehmendem Alter verringerte Harnblasenfunktion
Besondere Probleme bei neurologischen Störungen
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, Funktionsstörungen der Harnblase zu entwickeln, die schließlich in eine manifeste Harninkontinenz münden können. Wie die Behandlung zu gestalten ist und inwieweit Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie einem Morbus Parkinson oder einer multiplen Sklerose betroffen sind, wurde bei der 23. Jahrestagung der Deutschen Kontinenz Gesellschaft in Köln diskutiert.Show moreWann sind Apotheker "apothekerlich" tätig?
Deutsche Rentenversicherung Bund greift Industrie-Apotheker an
STUTTGART (diz). Unruhe bei allen Apothekerinnen und Apothekern, die nicht in einer öffentlichen oder Krankenhausapotheke arbeiten: Die Deutsche Rentenversicherung Bund beabsichtigt, allen in der Industrie tätigen Apothekern die Berechtigung zur Befreiung von der Beitragspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung abzuerkennen. Dies würde bedeuten, dass sich diese Apothekerinnen und Apotheker nicht mehr in einem der berufsständischen Versorgungswerke versichern können. Die Sorge, dass diese Überprüfung der Tätigkeitsbereiche auch auf alle anderen nicht in Apotheken arbeitenden Apothekerinnen und Apotheker angewandt wird, steht im Raum.Show moreKrankheitsüberträger Katze
Toxoplasmose und andere Zoonosen
Sabine Wanderburg | Mehr als 60% der in den letzten Jahrzehnten neu identifizierten Infektionserreger wurden von Tieren oder tierischen Erzeugnissen übertragen, hat die WHO ermittelt. In deutschen Haushalten leben über 23 Millionen Tiere (Stand 2009), davon über acht Millionen Katzen. Sie sind damit vor Hunden und Kleintieren die mit Abstand häufigsten Haustiere. Erreger, die von der Katze auf den Menschen übertragen werden können, sind damit sehr bedeutsam. Neben unspezifischen bakteriellen Infektionen der Haut, die durch Kratz- oder Bissverletzungen entstehen können, gibt es auch Infektionen, die zu mitunter schweren systemischen Erkrankungen führen können (siehe Tabelle). In diesem Artikel werden insbesondere die Toxoplasmose und die Katzenkratzkrankheit näher vorgestellt.Show moreABDA sieht weiteren Regelungsbedarf bei AMG-Novelle
Pick-up-Problematik nach wie vor ungeklärt
BERLIN (ks). Am 10. Januar fand im Bundesgesundheitsministerium in Bonn eine Anhörung der Verbände zum Referentenentwurf für das "Zweite Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften" statt. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – ABDA – zeigte sich im Vorfeld grundsätzlich zufrieden mit dem Entwurf. Das hindert sie aber nicht daran, noch weiteren Regelungsbedarf anzumelden, etwa im Hinblick auf die nach wie vor ungeklärte Pick-up-Problematik. Zudem fordert die ABDA eine Überarbeitung der Bundes apothekerordnung.Show moreZulassung von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln
Über 1200 neue Generika
Neuer Rekord auf dem Generikamarkt 2011
BERLIN (lk). Der deutsche Generikamarkt ist im vergangenen Jahr um 1206 Arzneimittel gewachsen und kann vermutlich einen neuen Rekord verbuchen: "Zählt man alle unterschiedlichen Wirkstärken, Darreichungsformen und Packungsgrößen zusammen, wurden von Januar bis Oktober 2011 insgesamt 1206 generische Arzneimittel neu auf den Markt gebracht", teilte zum Jahresauftakt der Branchenverband Pro Generika mit.Show moreAngeborene Blutungsneigung
Worunter Bluter leiden und wie ihnen geholfen wird
Angeborene Gerinnungsstörungen äußern sich nicht nur als hereditäre Thrombophilie mit dem Risiko einer Thrombose oder Embolie. Zwar ebenfalls selten, im Einzelfall jedoch ebenfalls gefährlich, sind Störungen mit einer erhöhten Blutungsneigung. Das von-Willebrand-Syndrom und die Hämophilie machen 95% aller angeborenen Koagulopathien aus.Show moreStudie mit Renin-Inhibitor Aliskiren abgebrochen
Kombination mit ACE-Hemmer oder Sartan ist riskant
In einer placebokontrollierten Studie, an der hypertone Typ-2-Diabetiker mit eingeschränkter Nierenfunktion und/oder kardiovaskulären Erkrankungen teilnahmen, war unter der Kombination des Renin-Inhibitors Aliskiren (Rasilez®) mit einem ACE-Hemmer bzw. einem Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten kein Zusatznutzen von Aliskiren zu beobachten, dagegen traten mehr Hyperkaliämien, Hypotensionen, Nierenkomplikationen sowie nicht-tödliche Schlaganfälle auf. Die Studie wurde vorzeitig abgebrochen.Show moreDabigatran-Diskussion
"Wir dürfen die neuen Gerinnungshemmer nicht verbluten lassen!"
Ein Meinungsbeitrag von Thomas Herdegen | Meldungen über tödliche Blutungen unter dem oralen Gerinnungshemmer Dabigatran (Pradaxa®) haben für Schlagzeilen gesorgt [1]. Wie sind diese Todesfälle und schwere nicht-letale Blutungen unter dem neuen Antikoagulans zu bewerten? Wird damit möglicherweise eine hoffnungsvolle neue Alternative zu den Cumarinen infrage gestellt? Prof. Dr. Thomas Herdegen vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie der Universität Kiel gibt Antworten auf diese Fragen und nimmt eine Bewertung der oralen Antikoagulanzien-Therapie vor.Show moreArzneimittel für Schwangere
www.embryotox.de informiert aktuell und ausführlich
Für die meisten Arzneimittel gibt es keine wissenschaftlich gesicherten Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft. Dennoch müssen viele Krankheiten auch in der Schwangerschaft wirkungsvoll behandelt werden, um das Leben von Mutter und Kind nicht zu gefährden. Dazu gehören Diabetes mellitus, Asthma bronchiale und Epilepsie.Show moreIlona Müller – 30-jähriges Dienstjubiläum
Am 1. Januar 2012 feierte Frau Ilona Müller ihr 30-jähriges Jubiläum in unserer Apotheke. Das ist eine sehr lange Zeit und damit hat sie auch die abwechslungsreiche Geschichte der Philipps-Apotheke, die vor 34 Jahren eröffnet wurde, in all ihren Höhen und Tiefen miterlebt.Show moreRabattverträge bleiben geheim
Präsident des Bundeskartellamts gegen Offenlegung
BERLIN (lk). Das Bundeskartellamt hat die Geheimhaltung der Arzneimittel-Rabattverträge zwischen Herstellern und Krankenkassen gerechtfertigt und lehnt eine Offenlegung ab: "Es geht um die Kalkulation der einzelnen Unternehmen und somit letztlich um Geschäfts-geheimnisse", sagte Andreas Mundt, der Präsident der Wettbewerbsbehörde, zur Begründung im Interview mit dem "Deutschen Ärzteblatt".Show moreCOPD und Emphysem
Neue Erkenntnisse zur Pathophysiologie
Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (chronic obstructive pulmonary disease, COPD) ist eine progrediente Erkrankung, deren Pathophysiologie noch nicht komplett verstanden ist und daher weiter erforscht wird. Eine im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie beschäftigte sich mit dem Zusammenhang zwischen Obstruktionen in den kleinen Atemwegen und der Ausbildung eines Lungenemphysems, eine der wichtigsten Komplikationen der Erkrankung.Show moreNur noch 29 Prozent rauchen
Repräsentativstudien der GfK Marktforschung zeigen, dass seit Inkrafttreten der Nichtraucherschutzgesetze der Anteil der Nichtraucher von 64,8 Prozent im Januar 2007 auf 71,0 Prozent im Dezember 2011 gestiegen und der Anteil der Raucher von 35,1 Prozent auf 29,0 Prozent gefallen ist. Show moreUnzulässiger Arzneiversand
Apotheker müssen erkennbar verantwortlich sein
BERLIN (jz). Der Bestellvorgang eines Unternehmens, das Arzneimittel versendet, muss nach außen deutlich machen, dass der beteiligte Apotheker alleiniger Verantwortlicher ist. Dies entschied das Landgericht Wiesbaden, das damit einer Klage der Wettbewerbszentrale gegen einen Shop-Betreiber stattgab. Die Wettbewerbszentrale hatte gerügt, dass die mit ihm kooperierende Apotheke lediglich auf dem im Warenpaket des Unternehmens enthaltenen Lieferschein erkennbar war. (Landgericht Wiesbaden, Urteil vom 7. Dezember 2011, Az. 11 O 29/11 – nicht rechtskräftig)Show moreInterview mit dem Vorstand
"Gehälter anpassen heißt Personalmangel bekämpfen"
2011 stand zunächst ganz unter dem Eindruck des Spargesetzes AMNOG. Zum Herbst gab das ABDA-KBV-Modell neue Hoffnung, und ab Mitte Oktober drehte sich in der Berufspolitik alles um den Entwurf der neuen Apothekenbetriebsordnung. Worauf müssen sich die Apothekenangestellten im kommenden Jahr einstellen? Für die DAZ sprach Dr. Sigrid Joachimsthaler mit den ADEXA-Vorsitzenden Barbara Neusetzer und Tanja Kratt.Show moreMetabolisches Syndrom
Pathophysiologische Grundlagen und rationale Empfehlungen zur Ernährungstherapie
Alexander Ströhle, Nicolai Worm | "Wohlstandssyndrom" – so lautet die prägnante Bezeichnung für ein Phänomen, das in den 1950er Jahren erstmals skizziert und im Jahr 1981 als "metabolisches Syndrom" (MetS) näher beschrieben wurde [66 – 68]. Dabei handelt es sich um eine vieldimensionale Störung des Stoffwechselgeschehens, charakterisiert durch abdominale Adipositas, Insulinresistenz, gestörte Nüchternglucose, Dyslipoproteinämie und Hypertonie. Eng mit dem metabolischen Syndrom assoziiert sind Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und nicht-alkoholische Fettleber [144 – 145] (siehe Abb. 1). Damit verbunden ist ein erhöhtes Mortalitätsrisiko: Auch ohne Diabetesmanifestation steigt das relative Risiko für tödliche und nicht kardiovaskuläre Ereignisse beim metabolischen Syndrom bereits um etwa das Zweifache an [56]; das metabolische Syndrom wurde deshalb nicht zu Unrecht als "tödliches Quartett" [93] bezeichnet. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Tatsache, dass in den westlichen Industrienationen 20 bis 40% der Bevölkerung vom metabolischen Syndrom betroffen sind [67; 126], wird die große gesundheitspolitische Relevanz dieser modernen Epidemie deutlich. Ausgehend von den pathophysiologischen Grundlagen des metabolischen Syndroms beschreibt dieser Beitrag, inwieweit eine gezielte Lebensstilintervention das Krankheitsgeschehen positiv beeinflussen kann.Show moreHändler: Weniger schädlich als Tabakzigarette
Streit um elektrische Zigaretten hält an
BERLIN (jz). E-Zigaretten-Händler wehren sich gegen die Warnungen vor ihrem Produkt, der elektrischen Zigarette: Ziel der Warnungen sei eine Image-Schädigung, obwohl E-Zigaretten "erheblich weniger schädlich" seien als Tabakzigaretten, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbands des E-Zigarettenhandels.Show moreRechtliches
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