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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreJeder Vierte stirbt an Krebs
In Deutschland starben im Jahr 2010 218.889 Menschen an den Folgen einer Krebserkrankung, davon 118.202 Männer und 100.687 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar mitgeteilt hat, war Krebs damit bei einem Viertel aller Todesfälle (858.768) die Todesursache. Show moreAktiv gegen Aids
Auch am letzten Welt-Aids-Tag haben engagierte Pharmaziestudenten in Heidelberg wieder Aktionen für einen guten Zweck durchgeführt. Am 1. Dezember 2011 informierten sie ihre Kommilitonen während der Mittagszeit in der Mensa über Aids und sammelten an ihrem Informationsstand Geld für die Aids-Hilfe.
Pro Protest-Initiative
Zum Beitrag "Das Minus steigt bedrohlich", AZ Nr. 5 vom 30. Januar 2012, S. 8Show moreBahr setzt bei Hausarztverträgen auf Regionalität
STUTTGART (jz). Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will weiterhin eine freie Arzt- und Krankenkassenwahl. Er setzt sich aber ebenso für Vielfältigkeit und Regionalität im Gesundheitssystem ein und beobachtet die Erfahrungen der in Baden-Württemberg praktizierten AOK-Hausarzt- und Facharztverträge "mit großem Interesse". Dies betonte der Minister am 1. Februar im Anschluss an einen "Informations- und Lernbesuch" in einer Hausarztpraxis in Stuttgart.
Show moreFrühe Nutzenbewertung
Thomas Müller-Bohn | Mit dem AMNOG wurde Anfang 2011 neben den großen Belastungen für die Apotheken auch die frühe Nutzenbewertung für Arzneimittel eingeführt. Damit wird erstmals in die Preisbildung innovativer Arzneimittel eingegriffen. Im Gegensatz zu den sofort wirksamen Maßnahmen im Apothekenbereich wird der Eingriff in den Arzneimittelmarkt erst nach einer längeren Vorlaufzeit Konsequenzen haben. Doch die können für alle Beteiligten beträchtlich sein. Vor der Preisverhandlung steht eine Bewertung des Zusatznutzens des neuen Arzneimittels gegenüber einer etablierten Vergleichstherapie. Die folgende Zwischenbilanz beschreibt, was bisher geschah, welche Knackpunkte des Verfahrens sich abzeichnen und warum die frühe Nutzenbewertung nicht wird klären können, ob ein neues Arzneimittel ein "Me-too"-Produkt ist oder nicht.
Show moreWarum der Mittelfinger "auf der Leitung steht"
Jeder Körperteil besitzt im Gehirn einen eigenen Nervenzellbereich – im Kopf ist also eine komplette Karte des Körpers gespeichert. Die Bedeutung dieser Karten ist noch weitgehend unklar. Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben nun ein wenig Licht ins Dunkel gebracht.Show moreEröffnung Pharmacon Davos: Vom Vertrauens- zum Legitimationsverlust
DAVOS (du). Die berufliche Situation ist für viele Apotheker nicht zufriedenstellend. Viele verschaffen sich in Internetforen Luft, Anlass für die Präsidentin der Bundesapothekerkammer, Erika Fink, in ihrer Eröffnungsansprache zum Pharmacon Davos 2012 in Analogie zum "Wutbürger" den Begriff "Wutapotheker" ins Spiel zu bringen und nach Antworten auf folgende Fragen zu suchen: Was läuft schief? Wie konnte es so weit kommen? Ist der Prozess umkehrbar? Und wollen wir das überhaupt?
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Ulipristal in der Therapie von Uterusmyomen wirksam
Als Esmya® wird Ulipristalacetat von der PregLem Holding SA zur präoperativen Behandlung von Myomen im Uterus bei Frauen im gebärfähigen Alter entwickelt. Es unterdrückt das Progesteron-abhängige Wachstum der Myome. Der CHMP hatte erst kürzlich eine positive Stellungnahme zu Ulipristal für diese Indikation erteilt. Bisher wird Ulipristal als Notfallkontrazeptivum (ellaOne® , HRA Pharma) nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr bzw. Versagen der Kontrazeption eingesetzt.Show moreAusgezeichnete Beratung
SINDELFINGEN (tesalys/ral). Die unabhängige Prüfgesellschaft Tesalys AG & Co. KG hat die Apotheke im Breuningerland Sindelfingen als eine der besten Apotheken Deutschlands ausgezeichnet. Im Prüfverfahren erreichte die Apotheke 93 von 100 möglichen Punkten. Ein solches Spitzenergebnis erzielen nur zehn Prozent aller von Tesalys deutschlandweit geprüften Apotheken, heißt es in einer Pressemitteilung.Show moreRabatt auf UVP führt in die Irre
BERLIN (ks). Ein Apotheker, der auf einer Internetseite mit 60 Prozent Rabatt auf OTC-Arzneimittel und Kosmetikprodukte geworben hat, ist von der Wettbewerbszentrale verklagt worden. Erst durch genauere Suche war zu erfahren, dass dieser Rabatt auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers gewährt wurde – die Wettbewerbszentrale sah hierin eine Irreführung der Verbraucher. Der Apotheker wurde zur Unterlassung verurteilt. (Landgericht Köln, Anerkenntnisurteil vom 19. Januar 2012, Az. 33 O 390/11)
Show moreAdd-on-Therapie der Epilepsie
Lacosamid (Vimpat®) ist auf der Basis von drei Zulassungsstudien für die Add-on-Therapie der fokalen Epilepsie mit und ohne sekundäre Generalisierung zugelassen. In einer nicht-interventionellen Beobachtungsstudie wird das Antiepileptikum nun unter Praxisbedingungen geprüft. Eine Interimsanalyse weist darauf hin, dass die zusätzliche Gabe von Lacosamid die Anfallsfrequenz auch im klinischen Alltag sicher und verträglich reduziert. Am meisten scheinen Patienten zu profitieren, die Lacosamid schon früh, idealerweise bereits nach der ersten Monotherapie, erhalten.Show moreUnisex-Tarife
Bei der gesetzlichen Rente bekommen Frauen und Männer seit jeher – trotz statistisch verschiedener Lebenserwartung und damit auch unterschiedlicher Dauer des Leistungsbezugs – die gleichen Rentenleistungen, wenn sie vergleichbare Rentenzeiten und -beiträge (ausschlaggebend ist die Zahl der erreichten Entgeltpunkte in der Renteninformation). gesammelt haben. Seit 2006 gilt dies auch für die staatlich geförderte Riester-Rente. Nun müssen die meisten privaten Versicherungen spätestens bis zum Jahresende mit den Unisex-Tarifen nachziehen. Bei Neuverträgen zur tariflichen Altersvorsorge ist das bereits jetzt ein wichtiges Auswahlkriterium!
Show moreStereochemie
Arzneistoffe bestehen aus dreidimensionalen Molekülen. Der Bereich der Chemie, der sich mit dem räumlichen Aufbau der Moleküle befasst, wird als Stereochemie bezeichnet, abgeleitet von griech. στερεος (stereos) = starr, fest, hart. Das heißt aber nicht, dass sich die Stereochemie nur mit starren Molekülen beschäftigt. Man unterscheidet die statische und die dynamische Stereochemie, und die Letztere ist bei der Synthese, den Wirkmechanismen und der Metabolisierung von Arzneistoffen von großer Bedeutung. Den höchsten Stellenwert bei der räumlichen Betrachtung von Wirkstoffen besitzt die Chiralität.
Show moreErstmals Histon-Mutation bei Glioblastomen entdeckt
Glioblastome gelten als besonders aggressive Hirntumoren. Bei Kindern mit dieser Erkrankung entdeckten Heidelberger Wissenschaftler nun Genveränderungen, die sich auf die Funktion der DNA-Verpackungsproteine auswirken.Show moreNeue Wirkstoffe gegen Krebs
Derzeit sind zahlreiche neue Wirkstoffe gegen Krebs im Zulassungsverfahren oder stehen vor der Markteinführung. Das berichtete der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa). Die neuen Präparate sind zur Behandlung von Tumoren der Brust, Lunge, Schilddrüse, Haut, Niere und Knochen sowie gegen verschiedene Leukämien und Lymphome entwickelt worden.Show moreNeue Strategien in der Onkologie
Mithilfe neuer Zytostatika sollen Signalwege beeinflusst werden, die bei onkologischen Erkrankungen eine Rolle spielen. Eine der Schlüsselstellen in den Transduktionswegen ist der MRN-Komplex, der über wichtige zelluläre Vorgänge wie etwa Apoptose, Alterung und Reparatur entscheidet.Show moreRechtliches
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