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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreDemnächst funktionsunfähig?
Ist das ArzneimitteI-Informations-System" (AMIS) des Bundes bald funktionsunfähig? Show moreBlutgerinnungsmanagement
Von allen Operationen haben Hüft- und Kniegelenkseingriffe, vor allem der Einsatz von Endoprothesen, das höchste Risiko für eine venöse Thrombose. Ohne Prophylaxe würden 40 bis 60 Prozent dieser Patienten eine Thrombose erleiden, wie Prof. Dr. Edelgard Lindhoff-Last von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt ausführte.
Show moreCalcium und Vitamin D zur Osteoporose-Vorbeugung
Die Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung, die durch eine niedrige Knochenmasse und eine mikroarchitektonische Verschlechterung des Knochengewebes charakterisiert ist. Da gerade bei Älteren ein Sturz mit Knochenbrüchen oft das Ende der Selbstständigkeit bedeutet, ist es umso wichtiger, einer Osteoporose aktiv zu begegnen, sagte Prof. Dr. med. Johannes Pfeilschifter vom Alfried Krupp Krankenhaus, Steele. Wobei "aktiv" bedeutet: aktive Vorbeugung, aktive Therapie und aktive körperliche Betätigung.
Show moreKalk
Kalkstein ist neben Sandstein das häufigste Sedimentgestein der Erde und besteht ganz überwiegend aus Calciumcarbonat, einer Verbindung, die auch in Kalksandsteinen und Mergeln enthalten ist. Da Calcium auch in zahlreichen Mineralien der magmatischen Gesteine vorkommt, ist es das fünfthäufigste Element der Erdkruste (Tab. 1). Es spielt zudem in Organismen eine wichtige Rolle, wo es zu den Mengenelementen zählt; beim Menschen z. B. steht es gewichtsmäßig an fünfter Stelle, direkt nach den vier Grundelementen (O, C, N, H). Auf den biogenen Ursprung der meisten Kalksteine deuten die Bezeichnungen Muschelkalk und Korallenkalk hin.
Show moreAnzag klagt über schwierige Marktbedingungen
FRANKFURT (ks). Die Andreae-Noris Zahn AG (Anzag) ringt mit den Auswirkungen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG). Sinkende Arzneimittelpreise, ein unmittelbarer Sparbeitrag von 200 Millionen Euro an die gesetzlichen Krankenkassen und eine Zunahme des Direktgeschäfts setzen dem Pharmagroßhändler zu.
Show moreRheumatiker in der Apotheke
Die Behandlung der rheumatoiden Arthritis erfordert eine lebenslange komplexe Kombinationstherapie und stellt besondere Anforderungen an den Apotheker. Was bei der Betreuung betroffener Patienten zu beachten ist, erläuterte Dr. Eric Martin aus Marktheidenfeld.
Show moreApotheker und Ärzte beraten im Team
STUTTGART (rb). Die KKH Allianz gab in der letzten Woche bekannt, dass ihre Versicherten, vor allem chronisch Kranke, künftig ihre Arzneimitteltherapie durch das ATIS-Team an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) überprüfen lassen können. ATIS steht für Arzneimittelinformationssystem. Die DAZ sprach mit Dr. Gesine Picksak, Fachapothekerin für Klinische Pharmazie, die dem ATIS-Team an der MHH angehört.Show moreNeuer Therapieansatz bei Herzinsuffizienz
Derzeit wird ein neuer Ansatz zur Therapie der systolischen Herzinsuffizienz verfolgt. Mithilfe von Myosin-Aktivatoren soll die Kontraktionskraft des Herzmuskels erhöht werden. Der positiv inotrope Myosin-Aktivator Omecamtiv Mecarbil wird bereits in ersten klinischen Studien eingesetzt.Show moreApBetrO: "Apotheke light" durch die Hintertür?
BERLIN (ks). Der Kabinettsentwurf für die neue Apothekenbetriebsordnung hat bei vielen Apothekerinnen und Apothekern für Erleichterung gesorgt. Die zunächst vorgesehenen Privilegierungen für Filialverbünde sind größtenteils vom Tisch – eine Ausnahme bildet der Notdienst. Der Präsident der Apothekerkammer Brandenburg, Jürgen Kögel, ist allerdings noch immer skeptisch. Er fürchtet, dass sich auch bei diesem Entwurf die "Apotheke light" noch durch die Hintertür schleichen könnte.Show moreBahr: Versicherte an Kassenüberschüssen beteiligen
DÜSSELDORF (lk). Angesichts milliardenschwerer Finanzpolster der gesetzlichen Krankenversicherung hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) erneut dazu aufgefordert, Versicherte und Beitragszahler in Form von Prämienauszahlungen daran zu beteiligen: "Sieben Krankenkassen zahlen bereits Prämien. Wesentlich mehr könnten das tun", sagte Bahr beim Gesundheitspolitischen Jahresauftakt der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (ApoBank) in Düsseldorf.
Show moreHilfen bei Arthrosen
Bei der Arthrose handelt es sich um eine heterogene Gruppe verschiedener Erkrankungen mit sehr unterschiedlichen Ursachen, die aber ein einheitliches klinisches Bild aufweisen, so Prof. Dr. Bernd Swoboda, Erlangen. Arthrosen werden, im Gegensatz zu den entzündlichen Gelenkerkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis, als degenerative Erkrankung bezeichnet. Sie sind gekennzeichnet durch Knorpelverlust, Veränderungen des Knochens, eine reaktive Synovitis, Schwellungen und Schmerzen im Gelenk.
Show morePKV zum Tod von Dr. Klaus Theo Schröder
Dr. Klaus Theo Schröder, ist im Alter von 64 Jahren gestorben. Schröder war von 2001 bis 2009 beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit. Am 1. Januar 2011 wurde Schröder der neue Ombudsmann für den Verband der privaten Krankenversicherung (PKV). Zum Tod von Dr. Klaus Theo Schröder erklärt der Vorsitzende des PKV-Verbandes Reinhold Schulte: Show moreSollen wir länger arbeiten? Wollen wir länger arbeiten?
Der demografische Wandel wird überwiegend als Bedrohung gesehen. "Zusammenbruch der Sozialsysteme" als Zukunftsaussicht, die Diskussion über unser Gesundheitssystem wird meist unter dem Gesichtspunkt "Kostenfaktor" geführt. Doch Prof. Dr. Axel Börsch-Supan vom Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, München, stellt eine Gegenhypothese auf: Gesunde gewonnene Jahre sind eine Ressource, die eine höhere Erwerbstätigkeit ohne größere Einbußen an Lebensqualität ermöglicht.
Show moreEDV-gestütztes Arbeitszeitkonto
In den letzten Jahren sind sie wie Unkraut aus dem Boden geschossen, die EDV-Lösungen für den Einsatz des Personals. Auch im Apothekenbereich versuchen nun einige Apothekeninhaber, solche Systeme einzuführen. Ihnen wird versprochen, dass sie effektiver, günstiger und reibungsloser die Arbeits- und Urlaubspläne für ihre Mitarbeiter gestalten können. Dabei kommt es immer wieder zu Beschwerden von Mitarbeitern, die sich im Hinblick auf Krankheits-, Urlaubs- und Feiertage um ihre rechtmäßigen Ansprüche gebracht fühlen.
Show moreGrünes Licht für ApBetrO
BERLIN (lk). Die vom Bundeskabinett verabschiedete Novelle zur Apothekenbetriebsordnung stößt in weiten Teilen auf die Zustimmung des Präsidenten der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Heinz-Günter Wolf: "Die vom Kabinett beschlossene ApBetrO ist ganz eindeutig besser als der vorherige Entwurf. Denn die ungleiche Behandlung von Filialapotheken und Einzelapotheken ist jetzt endgültig ausgeräumt und das ist auch gut so. Wir freuen uns, dass unsere Argumente verstanden wurden und dass die Politik entsprechend reagiert hat", sagte Wolf im DAZ-Interview.Show moreViel Zuspruch für neue ApothekenRente
BERLIN (ada/adexa). Die vom Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) und der Apothekengewerkschaft Adexa zum 1. Januar 2012 vereinbarte tarifliche Altersvorsorge hat Arbeitgeber wie Mitarbeiter offenbar überzeugen können. Wie die Tarifpartner mitteilten, waren Ende 2011 schon mehr als 18.000 Verträge für die von ihnen empfohlene ApothekenRente abgeschlossen.Show moreIllegaler Rezeptdatenhandel?
STUTTGART (diz). Dem Magazin "Der Spiegel" zufolge (Ausgabe vom 13. Februar) sind Datenschützer einem Skandal auf der Spur. Haben Unternehmen der Apothekerverbände wie der Verrechnungsstelle der Süddeutschen Apotheken (VSA) und die Pharmafakt GFD (Gesellschaft für Datenverarbeitung) jahrelang illegal mit Rezeptinformationen gehandelt? Ein Insider hat nun ausgepackt. Laut Spiegel-Bericht habe die GFD Daten in unverschlüsselter Form gesammelt.Show moreRheuma bei Kindern
Wie Funktionseinschränkungen vermieden werden
In Deutschland leiden etwa 25.000 Kinder und Jugendliche unter rheumatischen Erkrankungen. Auch wenn die Zahl im Vergleich zu betroffenen Erwachsenen gering erscheint, sind mehr Kinder und Jugendliche davon betroffen als von Malignomen oder Diabetes mellitus. Hilfe finden sie in 56 kinderrheumatologischen Versorgungseinheiten, so zum Beispiel dem Deutschen Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie in Garmisch-Partenkirchen. Dessen Chefarzt Prof. Dr. Johannes-Peter Haas berichtete im Rahmen des Pharmacon Davos über die Fortschritte in der Behandlung junger Rheumapatienten.Show morePflanzliche Antirheumatika
Fast alle Rheumatiker wenden (auch) pflanzliche Antiphlogistika an. Sie werden gegen alle rheumatischen und Gelenkbeschwerden eingesetzt, ob nun degenerativ, entzündlich oder extraartikulär sowie bei vielen anderen Schmerzen. Prof. Dr. Oliver Werz, Jena, nahm Teufelskralle, Brennnessel, Weidenrinde und Co. kritisch unter die Lupe.
Show moreNeu auf dem Markt: Rilpivirin
Rilpivirin (Edurant®) ist ein weiterer nicht-nukleosidischer Reverse-Transkriptase-Hemmer für die Behandlung von Infektionen mit dem humanen Immundefizienz-Virus Typ 1 (HIV-1). Er ist in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen für die Behandlung von HIV-1-Infektionen bei nicht vorbehandelten Erwachsenen mit einer Viruslast von maximal 100.000 RNA-Kopien pro Milliliter vorgesehen.
Show moreRechtliches
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