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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreWeniger Salz für verarbeitete Lebensmittel
Nach einer gemeinsamen Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), des Max Rubner-Instituts (MRI) und des Robert Koch-Instituts (RKI) nimmt die Mehrheit der Deutschen zu viel Salz auf. Problematisch ist insbesondere der Salzgehalt verarbeiteter Lebensmittel.Show moreApothekenumsatz zum Jahresende stabilisiert
BERLIN (lk). Zum Jahresende 2011 hat sich der Umsatz des Apothekenmarktes nach schweren Einbrüchen im Sommer wieder stabilisiert. Im Gesamtjahr 2011 schrumpfte der Umsatz (ApU) aber um knapp ein Prozent. Das geht aus aktuellen Zahlen von IMS Health hervor.
Show moreGrünen-Anfrage zu Rezeptdatenhandel
BERLIN (jz). In die Problematik um den Rezeptdatenhandel der Gesellschaft für Datenverarbeitung (GFD) schaltet sich nun auch die Politik ein: Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer verlangt in einer schriftlichen Anfrage von der Bundesregierung eine schnelle Aufklärung – insbesondere zur Frage, weshalb die Öffentlichkeit nicht bereits im Dezember von den Behörden informiert wurde.
Show moreForderungen mit Mut vortragen
Am 15. Februar hielt die Tarifgemeinschaft der Apothekenleiter (TGL) Nordrhein ihre Jahreshauptversammlung in Düsseldorf ab. Zentrales Thema: Die wirtschaftliche Situation der Apotheke, die damit verbundene Perspektive für Tarifverhandlungen und die Frage nach Planungssicherheit. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die überfällige Anpassung des Fixaufschlags und die im nächsten Jahr anstehende Überprüfung des Apothekenabschlags. Der Apotheken-Wirtschaftsexperte Uwe Hüsgen, Essen, hielt hierzu einen richtungweisenden Vortrag.
Show moreBei Stress werden Hepatitisviren munter
Wirkstoffe, die die Immunabwehr unterdrücken und gleichzeitig Virusinfekte in Schach halten, wären ideale Arzneistoffe für Empfänger von Organtransplantaten. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum wiesen nun für bestimmte Substanzen mit einem solchen Wirkprofil allerdings nach, dass sie die Zellen in einen Stresszustand versetzten, der die Vermehrung von Hepatitis-B-Viren begünstigt.Show more30.000 Euro Ordnungsgeld
BERLIN (jz). Apotheker, die ohne Vertrag ein Heim mit Arzneimitteln beliefern, müssen damit rechnen, zur Rechenschaft gezogen zu werden. Ein Apotheker aus Rheinland-Pfalz, dem ein solches Vorgehen gerichtlich untersagt worden war, setzte diese Praxis dennoch fort. Dafür wurde gegen ihn ein Ordnungsgeld in Höhe von 30.000 Euro festgesetzt. (Oberlandesgericht Koblenz, Beschluss vom 1. Juni 2011, Az. 9 W 388/10)Show moreRisikofaktoren für Autoimmunerkrankungen
Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kamen, haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko für einen Typ-1-Diabetes als Kinder, die spontan entbunden wurden. Eine Erklärung sehen die Forscher in der Tatsache, dass eine Entbindung per Kaiserschnitt die Zusammensetzung der kindlichen Darmflora verändert und damit die Entwicklung von Autoimmunität begünstigt.Show moreMehr Todesfälle durch Behandlungsfehler
BERLIN (jz). Die offizielle Zahl der Todesfälle durch ärztliche Behandlungsfehler oder mangelhafte Medizinprodukte stieg im Jahr 2010 auf 1634. Das sind 445 Fälle mehr als noch im Jahr zuvor (1189). Im Jahr 2000 wurden 562 Fälle gemeldet. Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Maria Klein-Schmeink. Sie nimmt Bezug auf Daten des Statistischen Bundesamts.
Show moreStrategien gegen die Sucht
BERLIN (ks). Millionen Menschen in Deutschland sind abhängig von Alkohol, Tabak, Arzneimitteln, illegalen Drogen, dem Internet oder Glücksspielen. Vor allem riskantes Konsumverhalten – wie etwa das Rauschtrinken – nimmt zu. Die Bundesregierung stellt bei ihrer jüngst verabschiedeten "Nationalen Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik" die Aufklärung und Beratung in den Mittelpunkt. Bei der Arzneimittelsucht setzt sie dabei auf die Unterstützung von Apothekern und Ärzten.Show moreFür Phytos werben
BONN (hb). Obwohl pflanzliche Präparate in Deutschland bei den Patienten hoch im Kurs stehen, haben sowohl die Pharmaunternehmen als auch die Angehörigen der Heilberufe seit vielen Jahren schwer damit zu kämpfen, ihren Stellenwert auch gesundheitspolitisch zu erhalten. Die Gesellschaft für Phytotherapie (GPT) und die Kooperation Phytopharmaka haben hierzu einige neue Initiativen auf den Weg gebracht.Show moreErstattungsbeträge für neue Arzneimittel
BERLIN (ks). Die Schiedsstelle, die bei Streitigkeiten zwischen GKV-Spitzenverband und Arzneimittelherstellern zum Erstattungsbetrag zurate gezogen wird, hat ihre erste Entscheidung bekannt gegeben. Die bislang zwischen Kassen und Herstellerverbänden ungeklärte Frage, welche europäischen Länder für den Preisvergleich herangezogen werden sollen, wird den Vertragspartnern darin erneut zugespielt. Allerdings mit gewissen Vorgaben für die anstehenden Nachverhandlungen.Show moreArzneimittelherstellung in Indien
BERLIN (as). Am 10. Februar trafen sich in Neu Delhi Vertreter der indischen Regierung und der europäischen Union zu Verhandlungen über ein indisch-europäisches Freihandelsabkommen. Währenddessen protestierten mehrere hundert an Aids erkrankte Menschen und Mitarbeiter der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" gegen die im Rahmen des Freihandelsabkommens geplante Ausweitung des indischen Patentrechts für Arzneimittel.Show moreIn der Zukunft ohne Spritze?
Das Unternehmen MicroChips arbeitet an einem implantierbaren Chip, der Patienten die tägliche Routine der Medikamenteneinnahmen abnehmen soll. Dazu enthält die in den Körper eingebettete Elektronik Wirkstoffreservoirs, die nach Bedarf geleert werden können. Das System wurde erfolgreich mit Teriparatid an acht Osteoporosepatientinnen in Dänemark getestet und die Ergebnisse nun erstmals veröffentlicht .Show moreBAI nicht besser als BMI
Zur Einschätzung, ob Normal- oder Übergewicht vorliegt, wurde bislang hauptsächlich der Body Mass Index (BMI) herangezogen. Seit vergangenem Jahr gibt es eine weitere Methode, mit der sich der Körperfettanteil berechnen lässt: Der Body Adiposity Index (BAI). Wie deutsche Forscher nun schreiben, hat er gegenüber dem BMI allerdings keine Vorteile. So lässt sich anhand des BAI z. B. das Diabetesrisiko nicht besser abschätzen als mit dem BMI.Show moreRechtliches
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