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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreCYP2C19-Genotyp und Clopidogrel
Gentests vor einer Clopidogrel-Therapie?
Im März 2010 veröffentlichte die FDA eine Boxed Warning zur Sicherheit von Clopidogrel, in der auf ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse bei CYP2C19 Langsam-Metabolisierern hingewiesen wird. Seitdem wird der Nutzen von Tests zur Bestimmung des CYP2C19-Genotyps kontrovers diskutiert. Den Ausgaben für einen teuren Gentests steht die Rate kardiovaskulärer Ereignisse gegenüber, die durch eine Anpassung der Therapie gesenkt werden könnte. Eine aktuelle Metaanalyse kommt nun zu dem Schluss, dass keine Empfehlung für eine routinemäßige Durchführung dieser Gentests ausgesprochen werden kann.Show moreGünther Bartels: Mit Schwung und Elan für Kammer und Versorgungswerk engagiert
Am 22. März 2012 vollendet Apotheker Günther Bartels, Bielefeld, sein 65. Lebensjahr. Die Gremien der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) und des Versorgungswerkes der AKWL gratulieren dem Jubilar. Er bringt seit mehr als 30 Jahren die Kammer und ihr Versorgungswerk sowie die Gremien der Apothekerschaft auf Bundesebene in vielen zentralen wirtschaftlichen, organisatorischen, sozialen und rechtlichen Fragen nach vorne, ohne dabei jemals seine pharmazeutischen Wurzeln zu verleugnen.Show moreInsulintherapie bei Typ-2-Diabetes
Individuell gestalten – Hypoglykämien senken
Insuline können auch bei Patienten mit einem Typ-2-Diabetes notwendig werden, nämlich immer dann, wenn das angestrebte Therapieziel für die Stoffwechsellage anders nicht zu erreichen ist. Über die Details der Insulintherapie muss individuell entschieden werden, auch nach den Wünschen und Fähigkeiten des Patienten, so Dr. Matthias Kaltheuner, niedergelassener Diabetologe in Leverkusen.Show more"There was never a better time to be a pharmacist”
EPSA Annual Reception im Europäischen Parlament
Bereits zum dritten Mal in Folge lud die Europäische Vereinigung der Pharmaziestudierenden (EPSA) Partner, Politiker und Studierende zu einer Veranstaltung im Europäischen Parlament ein. Dieses Jahr kamen fast 150 Gäste aus ganz Europa im drittgrößten Saal der Institution zusammen und referierten und diskutierten zum Thema "Active and Healthy Ageing".Show moreHelmut Hardt zum 85. Geburtstag
Sehr herzlich gratulieren wir Helmut Hardt, der bei guter Gesundheit seinen 85. Geburtstag feiern kann! Wir würdigen aus diesem Anlass wiederum gern unseren um den Berufsstand sehr verdienten Träger der Ehrennadeln der Bayerischen und der Deutschen Apotheker, der am 28. März 1927 in Neustadt/Oberschlesien geboren, der nach Pharmaziestudium in Passau und München 1954 seine Approbation erhielt und der nach zehnjähriger praktischer Berufserfahrung in Deggendorf im Jahr 1964 in die Dienste des Bayerischen Apothekerhauses trat. Show moreHomöopathie beim geriatrischen Patienten
Die Alternative oder Ergänzung zur Schulmedizin
Dr. Markus Wiesenauer, Kernen, stellte in einem dreistündigen Seminar ein ganzes Arsenal von Homöopathika für ältere Patienten vor. Er bezeichnete die Homöopathie als "personalisierte Medizin", denn ihr Gründer Hahnemann habe schon vor über 200 Jahren praktiziert, was heute zunehmend von der Schulmedizin gefordert wird: jeden Patienten individuell zu therapieren. Die Auswahl des jeweiligen Mittels beruht auf Erfahrungen, die großenteils ebenso alt sind wie die Homöopathie selbst.Show moreG-BA: Pirfenidon hat nicht quantifizierbaren Zusatznutzen
G-BA folgt IQWiG-Empfehlung nicht
BERLIN (ks). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 15. März seinen ersten Beschluss über die Nutzenbewertung eines neuen Orphan Drug gefasst. Darin stellt er fest, dass Pirfenidon (Esbriet® von InterMune) einen "nicht quantifizierbaren Zusatznutzen" hat. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) war in seiner vorangegangenen Bewertung zu einem anderen Ergebnis gekommen. Dies lag an der zunächst herangezogenen Vergleichstherapie. Doch im G-BA hat man nach der Anhörung seine Meinung zur maßgeblichen Vergleichstherapie geändert. In der Industrie reagierte man hierauf erleichtert.Show moreTafamidis besteht frühe Nutzenbewertung
IQWiG: Zusatznutzen gilt mit Zulassung als belegt
BERLIN (ks). Das IQWiG hat zum zweiten Mal im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eine Dossierbewertung für ein neues Arzneimittel gegen eine seltene Erkrankung abgeschlossen. Darin räumt das Kölner Institut ein, dass der Zusatznutzen von Orphan Drugs mit der Zulassung als belegt gilt. Just am gleichen Tag, hatte der G-BA entgegen der IQWiG-Empfehlung den Zusatznutzen für das erste Orphan Drug in der frühen Nutzenbewertung – Pirfenidon – bestätigt.Show more"Kleine" Analgetika – große Gefahren?
Diskussionsrunde offenbart unvereinbare Gegensätze
Bei der Diskussionsveranstaltung konzentrierte Prof. Dr. Dr. Kay Brune seine Kritik an Paracetamol überwiegend auf die Toxizität, auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch. Ein Kriterium, das nach Gesetzestext eine Unterstellung unter die Verschreibungspflicht rechtfertigen könnte. Dass nicht alle Patienten Analgetika im Rahmen der Selbstmedikation bestimmungsgemäß einnehmen, war einer der wenigen Konsenspunkte zwischen Brune und seinem Kontrahenten, dem Kieler Pharmakologen Prof. Dr. Thomas Herdegen. Dieser stufte Paracetamol als wirksam und sicher ein – teils anhand derselben Studien – und betonte die Anwendungsvorteile bei bestimmten Patientengruppen. Die Moderation der Diskussion hatte Dr. Doris Uhl, Stuttgart, übernommen.Show moredpv-Mitgliederversammlung
Erfolgreiche Arbeit auch im 2. Jahrzehnt fortsetzen
Die Interpharm ist nach wie vor ein Magnet für Apotheker und Apothekerinnen aus ganz Deutschland und zugleich eine gute Gelegenheit, die jährliche Mitgliederversammlung des Deutschen Pharmazeutinnen Verbandes (dpv) durchzuführen. In diesem Jahr war es eine besondere Veranstaltung, denn die Wahl des Vorstandes stand auf dem Programm.Show more13 Prozent weniger Herzinfarkte
Seit Einführung der Nichtraucherschutzgesetze ging die Zahl der Krankenhausaufnahmen wegen Angina pectoris und akuten Herzinfarktes um rund 13 Prozent zurück. Das hat aktuell eine Studie der DAK-Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem IFT-Nord gezeigt, für die Krankenhausdaten von mehr als 3,5 Millionen Versicherten ausgewertet wurden. Show more
Vom Sinn und Unsinn von Zuzahlungen
Verbände sehen keine positive Steuerungswirkung
BERLIN (ks). Angesichts der Finanzüberschüsse der gesetzlichen Krankenkassen und im Gesundheitsfonds mangelt es nicht an öffentlichkeitswirksamen Forderungen. Gerufen wird etwa nach einer Abschaffung der Praxisgebühr, Beitragssatzsenkungen oder einer Reduzierung des Steuerzuschusses. Der Verband demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VDPP) will die Patientenzuzahlungen abgeschafft wissen. Allerdings macht er dabei deutlich, dass diese ein grundsätzliches Problem seien – sie zu streichen müsse unabhängig von der Finanzlage der Kassen Ziel sein.Show moreNeue Wirkstoffe: Nur neu oder auch ein Fortschritt?
Wirkliche Innovationen verbessern die Therapie
Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz und Prof. Dr. Dieter Steinhilber von der Goethe-Universität Frankfurt stellten in ihrem Doppelvortrag neue Wirkstoffe vor, die bald den Arzneimittelbestand bereichern könnten. Neben neuen onkologischen Wirkstoffen sind das auch Wirkstoffe zur Behandlung der überaktiven Blase, zur Therapie der Mukoviszidose und zur antiepileptischen Therapie.Show moreApoBank muss zahlen
Vereinbarter Schuldenschnitt zwischen Griechenland und privaten Gläubigern
BERLIN (lk). Der zwischen Griechenland und seinen privaten Gläubigern vereinbarte Schuldenschnitt trifft auch die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (ApoBank). Die ApoBank hält laut Geschäftsbericht 100 Millionen Euro sogenannter CDS-Kreditsicherungen in ihrer Bilanz. Diese werden jetzt fällig.Show moreSteigende Fallzahl
Sturzrisiko nimmt unter psychotropen Arzneimitteln und Antihypertonika zu
Ein Drittel der Senioren über 65 Jahre und die Hälfte der über 80-Jährigen fallen statistisch gesehen einmal pro Jahr. Denn altersbedingt nehmen Gangunsicherheit, Muskelschwäche, kognitive und Seheinschränkungen zu. Generell steigt das Sturzrisiko aber unter einer Polymedikation. Welche Arzneimittel relevant sind und warum Vitamin D den Patienten auf den Beinen hält, erläuterte Prof. Dr. Wolfgang von Renteln-Kruse aus Hamburg.Show more"peel it, boil it, cook it or forget it!"
Reiseberatung in der Apotheke
Loperamid-Kapseln, DEET-haltiges Insektenschutzmittel und Hepatitis-Impfungen – typische Themen für eine Reiseberatung in der Apotheke. Doch schnell gerät man an die Grenzen des eigenen Wissens, wenn Gesundheitstipps zum Urlaub in tropischen Ländern gefragt sind. Wer sich für eine aktive Reiseberatung fit machen wollte, hatte auf der Interpharm die Möglichkeit, seine Kenntnisse zu vertiefen: Dr. med. Christian Schönfeld vom Institut für Tropenmedizin der Charité Berlin informierte praxisnah und anschaulich über häufige Reisekrankheiten, Impfungen und Malaria-Prophylaxe.Show moreIndividualisierte Therapie – Fortschritt oder Masche?
Die Zukunft liegt in der stratifizierten Therapie
Elf Jahre nach der Entschlüsselung des menschlichen Genoms finden das Wissen über genetische Besonderheiten und daraus resultierende therapeutische Konsequenzen nur zögernd Eingang in den medizinischen Alltag. Die Berücksichtigung der individuellen genetischen Ausstattung könnte zu einer stratifizierten Therapie führen. Wie diese aussehen kann, schilderte Prof. Dr. Theodor Dingermann, Frankfurt.Show moreOrgan des "guten Geschmacks"
Die Leber aus Sicht der anthroposophischen Medizin
Die Anthroposophie spricht jedem Organ stoffliche, lebendige, beseelte und durchgeistete Eigenschaften zu. Prof. Dr. Volker Fintelmann aus Hamburg zeigte, wie die Leber die Gesundheit des Menschen beeinflussen und wie ein leberkranker Patient im Sinne der Anthroposophie behandelt werden kann.Show moreRechtzeitig gegensteuern!
Weit verbreitetes Problem: Mangelernährung im Alter
Mangelernährung ist bei betagten und hochbetagten Menschen ein weit verbreitetes Problem. Das sollte man bei der Beratung in der Apotheke stets im Hinterkopf haben, denn es kann für gesundheitliche Probleme mitverantwortlich sein und zudem eine Arzneimitteltherapie ungünstig beeinflussen. Alleine auf seine Augen kann man sich dabei allerdings nicht verlassen – denn auch normal- oder übergewichtige Senioren können mangelernährt sein, wie Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Gonder auf der Interpharm betonte.Show morePriscus-Liste versus Forta-Klassifikation
Wie die Arzneimitteltherapie im Alter sicherer werden kann
Heute schon benötigen die über 65-Jährigen 80% der Medikamente. Ihr Anteil wird steigen, doch die Evidenz für den Einsatz der Medikamente in dieser Altersgruppe ist schlecht. Mit Listen wie der Priscus-Liste und der Forta-Klassifikation will man die Therapie sicherer machen. Prof. Dr. Petra Thürmann, Wuppertal, federführend an der Priscus-Liste beteiligt, und Prof. Dr. Martin Wehling, Mannheim, der die Forta-Klassifikation mit entwickelt hat, diskutierten unter der Moderation von DAZ-Herausgeber Dr. Klaus G. Brauer, welchen Beitrag solche Listen leisten können.Show moreFestzuschlag jetzt anpassen!
BERLIN (tgl/daz). Der Vorstand der Tarifgemeinschaft der Apothekenleiter Nordrhein (TGL) wandte sich in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, den Festzuschlag auf verschreibungspflichtige Arzneimittel (8,10 Euro) unverzüglich anzupassen. Die TGL macht die Forderung u. a. an den gestiegenen Personalkosten fest. Hier das Schreiben im Wortlaut:Show moreRechtliches
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