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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreNormnahe Diabetes-Werte nicht um jeden Preis
Begleiterkrankungen rücken in den Fokus
Das glukozentrische Weltbild der Diabetologie wankt schon länger. Weitere Risikofaktoren, also Begleitkrankheiten wie Bluthochdruck und hohe Blutfette sind in den letzten Jahren stärker in den Blick gerückt. Die Blutzuckersenkung ist und bleibt wichtig, steht aber im Kontext weiterer Therapieziele und ist nicht auf einen bestimmten Wert fixiert. Alle Therapieziele werden individuell vereinbart. Weiterhin umfasst das Paradigma der heutigen Diabetes-Therapie das Vermeiden von Unterzuckerungen und von starker Gewichtszunahme. Das waren Kernbotschaften des Diabetologen Dr. Heinz-Jürgen Rüßmann aus Dinslaken.Show more
Erste Fixkombination aus Naproxen und Esomeprazol
Analgesie mit Magenschutz inklusive
Mit Vimovo® steht eine Tablette mit veränderter Wirkstofffreisetzung zur Verfügung, die magensaftresistent beschichtetes Naproxen und filmbeschichtetes Esomeprazol enthält. Indiziert ist die Fixkombination zur symptomatischen Behandlung von Arthrose oder rheumatoider Arthritis bei Patienten, bei denen das Risiko für eine Entstehung von gastrischen oder duodenalen Ulcera besteht, die durch nicht-steroidale Antirheumatika hervorgerufen werden können und bei denen eine Behandlung mit geringeren Naproxen-Dosen oder mit anderen NSAR nicht ausreicht. Ab dem 2. April soll das Produkt verfügbar sein.Show moreZwei Resolutionen und langfristige Versorgung
Kammerversammlung in Schleswig-Holstein
Die Kammerversammlung der Apothekerkammer Schleswig-Holstein hat in ihrer Sitzung am 14. März in Kiel zwei Resolutionen verabschiedet. Mit einer schlossen sich die Apotheker im nördlichsten Bundesland der ABDA-Forderung nach mehr Honorar für die Apotheken an (siehe AZ 12, S. 8). Nach acht Jahren steigender Belastungen und Anforderungen sei ein Ausgleich unbedingt erforderlich. In der anderen Resolution ging es dagegen um die ABDA selbst. Der Geschäftsführende Vorstand der ABDA solle die begonnene Diskussion über die Funktionen des Deutschen Apothekertages und die Zusammensetzung der ABDA-Mitgliederversammlung fortsetzen.Show moreNebenwirkungen durch Mikronährstoffe begrenzen
Supplemente können die Krebstherapie optimieren
Eine auf die Krebstherapie ausgerichtete Supplementierung von Mikronährstoffen kann das Ansprechen auf die Grundbehandlung bessern. Ebenso können Nebenwirkungen minimiert und die Compliance für die belastende Chemo- oder Radiotherapie erhöht werden. Die verbliebene Lebensqualität steigt. Welche Mikronährstoffe in welcher Menge wann geeignet sind, das legten in ihrem Doppelvortrag Apotheker Uwe Gröber, Akademie und Zentrum für Mikronährstoffmedizin, Essen, und Dr. med. Peter Holzhauer vom onkologischen Kompetenzzentrum der Klinik Bad Trissl dar.Show moreDexamethason plus Setron plus Aprepitant
Übelkeit und Erbrechen unter Zytostatika zu verhindern, ist eine der wesentlichen Aufgaben im Nebenwirkungsmanagement bei Krebspatienten. Dabei gilt: Je höher die Emetogenität des Zytostatikums, umso höher das Risiko. Erhöht ist es außerdem bei Frauen, bei Menschen vor dem fünfzigsten Lebensjahr, bei Patienten, die bereits unter Zytostatika-induziertem Erbrechen gelitten haben, sowie, aus welchen Gründen auch immer, bei Patienten, die keinen oder wenig Alkohol konsumieren.
Die Emetogenität des Zytostatikums ist entscheidend
Erbrechen und Übelkeit können antizipatorisch, akut und verzögert auftreten. Gegen das akute und verzögerte Erbrechen stehen inzwischen wirksame Antiemetika zur Verfügung, die in Abhängigkeit von der Emetogenität des bzw. der Zytostatika nach einem Stufenschema zum Einsatz kommen. Basis der medikamentösen Prophylaxe ist jeweils Dexamethason, das in Risikostufe 3 mit Palonosetron, in Risikostufe 4 mit einem Setron und dem Neurokinin-1-Rezeptorantagonist Aprepitant kombiniert wird. Ein hohes Risiko von über 90% für Übelkeit und Erbrechen besteht beispielsweise bei hochdosiertem Cyclophosphamid, Dacarbazin, Carmustin oder Cisplatin, also "vor allem bei Zytostatika, die die DNA unmittelbar verändern", erläuterte Prof. Dr. Klaus Mohr. 30 bis 90% der Patienten entwickeln diese Nebenwirkungen unter niedrig dosiertem Cyclophosphamid, Carbo- oder Oxaliplatin, aber auch unter dem Topoisomerasehemmer Irinotecan und dem Antikörper Alemtuzumab. Bei Zytostatika mit niedrigem mitogenem Potenzial finden sich keine platinierenden Substanzen mehr und mit Mitomycin nur noch eine DNA-alkylierende Substanz. Dagegen finden sich mehr Zytostatika mit Mikrotubulus-Interferenz (Docetaxel, Paclitaxel) sowie Antikörper wie Panitumumab und Trastuzumab. Minimal ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient erbricht, beispielsweise unter Vincaalkaloiden, Cladribin und Fludarabin oder auch unter den Antikörpern Bevacizumab und Cetuximab.
Gut untersucht: Setrone und Aprepitant
Die Wirkprinzipien der eingesetzten Substanzen sind verschieden. Während der Mechanismus für die antiemetische Wirkung der Glucocorticoide nicht endgültig geklärt ist, liegt er bei Setronen und Aprepitant detailliert auf dem Tisch:
Setrone sind 5-HT3-Rezeptorantagonisten, die ihre Wirkung vor allem über eine Blockade der 5-HT3-Rezeptoren im Magen-Darm-Trakt entfalten und das Früherbrechen erfolgreich verhindern. Palonosetron ist dabei mit einer Halbwertszeit von 40 Stunden das Setron mit der längsten Wirkungsdauer. Zum Vergleich: Die Halbwertszeit von Ondansetron liegt bei drei Stunden, von Granisetron bei neun Stunden.
Der Neurokinin-1-Rezeptorantagonist Aprepitant blockiert NK1-Rezeptoren vor allem im Nucleus tractus solitarii und ist wirksam gegen das verzögerte Erbrechen. Er wird in Kombination mit Dexamethason und Setronen appliziert. Mohr verwies auf die Gefahr von CYP-Interaktionen. Wird Aprepitant eingesetzt, sollte Dexamethason, das als Basismedikation agiert, reduziert werden.
Weniger wirksam: D2-Antagonisten und Cannabinoide
Weniger wirksame Ansätze sind D2-Antagonisten wie Alizaprid und Metoclopramid oder auch das Neuroleptikum Olanzapin, das ebenfalls den D2-Rezeptor blockiert. Cannabinoide sind möglich, in Deutschland aber nicht zugelassen. Gegen antizipatorisches Erbrechen kann eine Verhaltenstherapie helfen oder ein Benzodiazepin.
Mohr betonte, dass sich mit diesem Regime Erbrechen wirksam behandeln lässt. "Es gibt aber keine Korrelation zwischen der Wirkung auf das Erbrechen und der Wirkung auf die Übelkeit. Das muss erst noch erforscht werden.
bf
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DAZ 2012, Nr. 12, S. 60
DAZ 2012, Nr. 12, S. 60, 22.03.2012
Rezept-Prämien bleiben umstritten
Müssen Apotheken schärfere Wettbewerbsregeln hinnehmen als Jahrmarktsverkäufer?
BERLIN (ks). Ist die "easyRezept-Prämie" von einem Euro pro Rx- Arzneimittel berufsrechtswidrig? Die Berufsgerichte für Heilberufe am Verwaltungsgericht Mainz und dem Landgericht Nürnberg-Fürth haben hierzu bekanntlich eine unterschiedliche Auffassung. Nun liegen die Entscheidungsgründe der Anfang Februar ergangenen Urteile vor. Während man in Bayern meint, dass für Apotheker im Wettbewerb schärfere Maßstäbe gelten müssen als für Gebrauchtwagenhändler, hält man das berufsrechtliche Vorgehen der Kammer in Rheinland-Pfalz für eine unverhältnismäßige Beschränkung der Berufsausübungsfreiheit.Show moreBei Muskelverspannungen hilft Flupirtin
Spannungskopfschmerzen sind die häufigste Kopfschmerzerkrankung überhaupt. Bei ihrer Behandlung sollten muskulär bedingte Ursachen stärker als bislang berücksichtigt werden, denn sie erfordern eine andere Behandlungsstrategie.Show more
Pharmakotherapie älterer Patienten
Vorsicht bei Nieren- und Leberinsuffizienz
Bei der Pharmakotherapie älterer Patienten sind eine verringerte Organfunktion sowie pharmakokinetische und pharmakodynamische Besonderheiten zu berücksichtigen, die zu einem verstärkten oder abgeschwächten Effekt des Arzneimittels führen können. Mit diesen Problemen wird auch der Offizinapotheker konfrontiert, da Dr. Andrea Liekweg, Sankt Augustin, zufolge jeder zehnte Kunde von einer Organinsuffizienz betroffen sein kann.Show morePharmazeut/in aus Leidenschaft
Ehrenpreis für Professor Henning Blume
Professor Dr. rer. nat. Henning Blume wurde am 17. März 2012 auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/Main mit dem Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises ausgezeichnet.Show moreProGenerika steigt aus securPharm aus
Rückschlag für Initiative zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit
BERLIN (lk). Rückschlag für securPharm: Der Branchenverband ProGenerika ist aus der gemeinsamen Initiative der Verbände der Arzneimittelhersteller, des Großhandels und der Apotheker zur Verbesserung der Fälschungssicherheit von Arzneimitteln wieder ausgestiegen. ProGenerika verzichtete auf die Mitgliedschaft bei der inzwischen erfolgten Vereinsgründung von securPharm.Show moreTarifliche Altersvorsorge
Keine Frage des Ob, sondern des Wie
Die Versicherungsbranche hat kein allzu gutes Image – und ist daran sicherlich nicht ganz unschuldig. Trotzdem würde es niemandem einfallen, statt der Kfz-Police eine Vorsorge über den häuslichen Sparstrumpf zu fordern – oder anstatt einer privaten Haftpflichtversicherung jeden Tag einen Euro beiseite zu legen. Wo es aber um die betriebliche Altersvorsorge geht, werden Vorbehalte immer noch lautstark geäußert. Dabei haben es die überwiegend weiblichen Apothekenangestellten ganz besonders nötig, sich für das Alter zusätzlich abzusichern.Show moreAlliance Boots steigt in Krebsforschung ein
Gründung einer Informations-Datenbank
BRÜSSEL (al). Boots ist in Deutschland als britische Apothekenkette bekannt. Doch betätigt sich die Alliance Boots Gruppe vor allem als Großhändler und bietet apothekenpflichtige und -übliche Produkte an. Mit über 115.500 Mitarbeitern bedient Alliance Boots Kunden und Partner in mehr als 25 Ländern. Nun tritt das Unternehmen in eine neue Phase ein und wird zusammen mit einer großen europäischen Gesundheitsorganisation eine Informations-Datenbank für die Krebsforschung gründen.Show moreNichts geht über Körpersprache
Mit Krebspatienten in der Apotheke kommunizieren
"Die Ärzte haben gestern neue Metastasen entdeckt", sagt der Stammkunde bei seinem Besuch in der Apotheke. Dieser Satz löst Gefühle wie Hilflosigkeit, Trauer und Hoffnung auf eine mögliche Fehldiagnose aus. Wie kann ein Beratungsgespräch in solch einer Situation ablaufen, wenn man als Apotheker gleichzeitig Arzneimittelfachmann, nüchterner Naturwissenschaftler und sachlicher Ratgeber ist? Peter E. Brandt, Theologe und Kommunikationstrainer, führte viele Beispiele vor, wie Apothekenmitarbeiter mit Betroffenen und ihren Angehörigen umgehen können.Show moreFortbildung auf der Interpharm
DAZ-Redaktion | Wer neuestes Wissen didaktisch gut aufbereitet sucht, wer sich mit hervorragenden Vorträgen fortbilden will, wer dies kompakt an einem Wochenende tun und dazu noch sein Punktekonto auffüllen möchte, kommt an der Fortbildung auf der Interpharm nicht vorbei. Die Interpharm 2012, die vom 9. bis 11. März in Frankfurt stattfand, setzte hier wieder Maßstäbe. Wenn Sie die Vorträge nacharbeiten möchten oder wenn Sie nicht dabei sein konnten: Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie unsere Berichte über die wissenschaftlichen Vorträge und Seminare.Show moreCYP2C19-Genotyp und Clopidogrel
Gentests vor einer Clopidogrel-Therapie?
Im März 2010 veröffentlichte die FDA eine Boxed Warning zur Sicherheit von Clopidogrel, in der auf ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse bei CYP2C19 Langsam-Metabolisierern hingewiesen wird. Seitdem wird der Nutzen von Tests zur Bestimmung des CYP2C19-Genotyps kontrovers diskutiert. Den Ausgaben für einen teuren Gentests steht die Rate kardiovaskulärer Ereignisse gegenüber, die durch eine Anpassung der Therapie gesenkt werden könnte. Eine aktuelle Metaanalyse kommt nun zu dem Schluss, dass keine Empfehlung für eine routinemäßige Durchführung dieser Gentests ausgesprochen werden kann.Show moreGünther Bartels: Mit Schwung und Elan für Kammer und Versorgungswerk engagiert
Am 22. März 2012 vollendet Apotheker Günther Bartels, Bielefeld, sein 65. Lebensjahr. Die Gremien der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) und des Versorgungswerkes der AKWL gratulieren dem Jubilar. Er bringt seit mehr als 30 Jahren die Kammer und ihr Versorgungswerk sowie die Gremien der Apothekerschaft auf Bundesebene in vielen zentralen wirtschaftlichen, organisatorischen, sozialen und rechtlichen Fragen nach vorne, ohne dabei jemals seine pharmazeutischen Wurzeln zu verleugnen.Show moreInsulintherapie bei Typ-2-Diabetes
Individuell gestalten – Hypoglykämien senken
Insuline können auch bei Patienten mit einem Typ-2-Diabetes notwendig werden, nämlich immer dann, wenn das angestrebte Therapieziel für die Stoffwechsellage anders nicht zu erreichen ist. Über die Details der Insulintherapie muss individuell entschieden werden, auch nach den Wünschen und Fähigkeiten des Patienten, so Dr. Matthias Kaltheuner, niedergelassener Diabetologe in Leverkusen.Show more"There was never a better time to be a pharmacist”
EPSA Annual Reception im Europäischen Parlament
Bereits zum dritten Mal in Folge lud die Europäische Vereinigung der Pharmaziestudierenden (EPSA) Partner, Politiker und Studierende zu einer Veranstaltung im Europäischen Parlament ein. Dieses Jahr kamen fast 150 Gäste aus ganz Europa im drittgrößten Saal der Institution zusammen und referierten und diskutierten zum Thema "Active and Healthy Ageing".Show moreHelmut Hardt zum 85. Geburtstag
Sehr herzlich gratulieren wir Helmut Hardt, der bei guter Gesundheit seinen 85. Geburtstag feiern kann! Wir würdigen aus diesem Anlass wiederum gern unseren um den Berufsstand sehr verdienten Träger der Ehrennadeln der Bayerischen und der Deutschen Apotheker, der am 28. März 1927 in Neustadt/Oberschlesien geboren, der nach Pharmaziestudium in Passau und München 1954 seine Approbation erhielt und der nach zehnjähriger praktischer Berufserfahrung in Deggendorf im Jahr 1964 in die Dienste des Bayerischen Apothekerhauses trat. Show moreHomöopathie beim geriatrischen Patienten
Die Alternative oder Ergänzung zur Schulmedizin
Dr. Markus Wiesenauer, Kernen, stellte in einem dreistündigen Seminar ein ganzes Arsenal von Homöopathika für ältere Patienten vor. Er bezeichnete die Homöopathie als "personalisierte Medizin", denn ihr Gründer Hahnemann habe schon vor über 200 Jahren praktiziert, was heute zunehmend von der Schulmedizin gefordert wird: jeden Patienten individuell zu therapieren. Die Auswahl des jeweiligen Mittels beruht auf Erfahrungen, die großenteils ebenso alt sind wie die Homöopathie selbst.Show moreG-BA: Pirfenidon hat nicht quantifizierbaren Zusatznutzen
G-BA folgt IQWiG-Empfehlung nicht
BERLIN (ks). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 15. März seinen ersten Beschluss über die Nutzenbewertung eines neuen Orphan Drug gefasst. Darin stellt er fest, dass Pirfenidon (Esbriet® von InterMune) einen "nicht quantifizierbaren Zusatznutzen" hat. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) war in seiner vorangegangenen Bewertung zu einem anderen Ergebnis gekommen. Dies lag an der zunächst herangezogenen Vergleichstherapie. Doch im G-BA hat man nach der Anhörung seine Meinung zur maßgeblichen Vergleichstherapie geändert. In der Industrie reagierte man hierauf erleichtert.Show moreTafamidis besteht frühe Nutzenbewertung
IQWiG: Zusatznutzen gilt mit Zulassung als belegt
BERLIN (ks). Das IQWiG hat zum zweiten Mal im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eine Dossierbewertung für ein neues Arzneimittel gegen eine seltene Erkrankung abgeschlossen. Darin räumt das Kölner Institut ein, dass der Zusatznutzen von Orphan Drugs mit der Zulassung als belegt gilt. Just am gleichen Tag, hatte der G-BA entgegen der IQWiG-Empfehlung den Zusatznutzen für das erste Orphan Drug in der frühen Nutzenbewertung – Pirfenidon – bestätigt.Show moreRechtliches
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