
Opioide und Magenmotilität
Motilitätshemmung ist mehr als nur ein Darmproblem
DAZ-Interview mit Henning Blume |Die Behandlung mit Opioiden ist durch eine besonders belastende Nebenwirkung gekennzeichnet, die Obstipation. Doch nicht nur die Darmmotilität wird unter der Therapie beeinträchtigt, sondern auch die des Magens. Diese Nebenwirkung ist viel zu wenig bekannt ist und findet daher meist keine Beachtung. Werden Schmerztherapeuten darauf hingewiesen, ruft das immer wieder einen Aha-Effekt hervor. Prof. Dr. Henning Blume, Oberursel, war maßgeblich an der Erforschung der Interaktionen zwischen Magenmotilität und Arzneimittelwirkungen beteiligt und hat jetzt für seine Aufklärung den Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2012 erhalten (s. a. DAZ 2012; Nr. 12, S. 158).
