ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreHonorar: Apothekern winken 200 Millionen Euro
"16. AMG-Novelle" bietet Möglichkeiten für Neuregelungen
Berlin (lk/ks). Die schwarz-gelbe Regierungskoalition will den Apothekern nach Informationen der AZ rund 200 Millionen Euro zusätzliches Honorar zukommen lassen: Eine entsprechende Initiative der Koalitionsfraktionen soll über den Gesundheitsausschuss des Bundestages in die derzeit laufenden Beratungen zur Änderung der arzneimittelrechtlichen Vorschriften ("16. AMG-Novelle") eingespeist werden.Show more"Kuschel-Calls" – Kundenbindung in der Apotheke
Unerwartete Telefonanrufe als Sprungbrett zur langfristigen Kundenbeziehung
Zu den größten Stärken der Apotheke gehören gewiss die Kundennähe und der persönliche Kontakt zum Kunden. Dabei wird das Telefon viel zu selten eingesetzt, um die Kundenbindung nach dem Apothekenbesuch zu erhöhen. Der Aufwand lohnt sich zumindest im Stammkundenbereich – zum Beispiel durch die sogenannten "Kuschel-Calls", mit denen der Apotheker die Kundenbeziehung pflegt.Show moreRestarzneimittel aus Heimen für Nicht-Krankenversicherte
Bahr diskutiert auf DAZ.online: Ich habe das rechtlich klären lassen
Berlin (lk). Am 19. April besuchte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) auf einer Wahlkampftour in Bad Segeberg die "Praxis ohne Grenzen". Dort behandelt der Arzt Dr. Uwe Denker nicht krankenversicherte Patienten kostenlos. Zudem erhalten sie von ihm Arzneimittel-Musterpackungen. Diese reichen aber nicht aus – und so erbat der Mediziner Hilfe im Bundesgesundheitsministerium (BMG). Nun besuchte Bahr Dr. Denker in seiner Praxis. Nach einem einstündigen Gespräch – auch mit Apothekern und Herstellern – sprach sich der Minister dafür aus, nicht eingesetzte Alt- und Restarzneimittel aus Pflegeheimen an die betroffenen Patienten abzugeben. Das provozierte Nachfragen: Auf welcher Rechtsgrundlage könnte dies geschehen? Auch DAZ.online fragte nach.Show moreApotheker entern Piratenpartei
Gesundheitspolitisches Parteiprogramm bietet Chancen für Gestaltung
Stuttgart (as). Die elektronische Gesundheitskarte ablehnen, die Kammerpflicht abschaffen und eine transparente Information über das Gesundheitswesen bereitstellen – das sind die drei einzigen gesundheitspolitischen Forderungen der Piratenpartei, die bisher auf Landes- oder Bundesparteitagen abgestimmt wurden. Daneben klaffen gewaltige gesundheitspolitische Lücken in den Wahl- und Grundsatzprogrammen der Partei.Show moreEinen Kindergarten müssen auch "nahe wohnende" Eigentümer dulden
Deutlicher Rohgewinnrückgang im Jahr 2011
Daten der Treuhand Hannover präsentiert
ROSTOCK (tmb). Die Umsätze der Apotheken im Osten Deutschlands sind im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um 0,1% gesunken, die GKV-Umsätze sogar um 0,4%. Im Jahr 2010 waren dagegen noch deutliche Umsatzanstiege gegenüber 2009 verzeichnet worden. Der Rohgewinn ging im Osten auf 23,6% vom Nettoumsatz zurück (Vorjahr: 24,1%), im Westen auf 25,8% (Vorjahr: 26,3%). Diese Zahlen der Steuerberatungsgesellschaft Treuhand Hannover stellte Torsten Eimicke am 18. April bei der Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Rostock vor.Show moreViva Vita-Kooperationsapotheke droht Zwangsgeld
Zuzahlungserstattung: Wettbewerbszentrale kämpft weiter
Berlin (lk). Mit einem Zwangsgeld will die Wettbewerbszentrale die Durchsetzung eines Urteils gegen die Cottbusser EU-Versandapotheke erzwingen, die mit dem Zuzahlungsclub Viva Vita kooperiert. Einen entsprechenden Antrag auf Verhängung eines Zwangsgeldes in "angemessener Höhe" hat die Wettbewerbszentrale jetzt beim Landgericht Cottbus gestellt. Parallel dazu prüft die Wettbewerbszentrale, mit einer Abmahnung direkt gegen den Zuzahlungsclub Viva Vita vorzugehen.Show moreApBetrO voraussichtlich ab Juni wirksam
Berlin (diz). Die neue Apothekenbetriebsordnung tritt voraussichtlich am 1. Juni in Kraft – diese Aussage machte Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, auf dem Euroforum-Kongress am 20. April in Berlin. Laut Bundesgesundheitsministerium wird sich das Bundeskabinett am 9. Mai abschließend mit der Verordnung beschäftigen.Show moreRilpivirin: IQWiG sieht nur beim Monopräparat Vorteil
Ergebnis der frühen Nutzenbewertung
BERLIN (ks). Der Wirkstoff Rilpivirin zur Behandlung HIV-positiver Patienten durchläuft zurzeit das Verfahren der frühen Nutzenbewertung. Zugelassen ist er sowohl als Mono- als auch als Kombinationspräparat. Am 16. April hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die Ergebnisse seiner Dossierbewertung vorgelegt. Es sieht lediglich für das Monopräparat Belege für einen Zusatznutzen – und das auch nur für Männer.Show moreMedikamentenabhängigkeit: "Apotheken in der Pflicht"
Jahrbuch der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen erschienen
BERLIN (as). Alkohol, Tabak und Medikamente – diese legalen Drogen sind laut aktuellem Jahrbuch der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) die größten Probleme des Suchtmittelkonsums. Die DHS fordert daher, bei Alkohol und Tabak Präventionsmaßnahmen wie Preiserhöhungen und Werbeeinschränkungen effektiver durchzusetzen. Im Bereich der Medikamentenabhängigkeit sieht sie auch die Apotheker in der Pflicht: Diese müssten besonders bei Schlaf- und Schmerzmitteln sowie bei Nasensprays intensiv beraten.Show moreIndometacin kann Pankreatitis verhindern
Hilfe bei akuter Bauchspeicheldrüsenentzündung
Dass nicht-steroidale Antirheumatika das Auftreten einer Post-ERCP-Pankreatitis verhindern können, wurde in der Vergangenheit schon am Beispiel Diclofenac gezeigt. Jetzt belegt eine Studie, dass auch die einmalige rektale Applikation von Indometacin einer Pankreatitis vorbeugen kann.Show moreLicht und Schatten einer Trastuzumab-Therapie
Brustkrebs-Mortalität sinkt, kardiales Risiko steigt
Frauen mit HER2-Rezeptor-positivem Brustkrebs haben größere Überlebenschancen, wenn sie mit dem gegen HER2 gerichteten monoklonalen Antikörper Trastuzumab (Herceptin®) behandelt werden. Doch dieser Benefit hat seinen Preis: Trastuzumab ist kardiotoxisch. Das erfordert eine sorgfältige Nutzen-RisikoAbwägung.Show moreErmittlungen halten sich in Grenzen
Arzneimittelkriminalität in Baden-Württemberg
BERLIN (jz/ks). Nur wenige baden-württembergische Staatsanwaltschaften haben seit 2007 wegen gefälschter oder illegal in Umlauf gebrachter Arzneimittel ermittelt. Das erklärte Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) in ihrer Stellungnahme zu einem Antrag von sechs CDU-Landtagsabgeordneten. Diese hatten einen Bericht eingefordert, weil "die Einspeisung gefälschter Arzneimittel in den regulären Verkauf über Großhändler und Apotheken […] besorgniserregende Ausmaße" annehme.Show more
Ins Gespräch kommen
Tipps zur Kommunikation zwischen Apotheker und Patient
Verena Stahl | Apotheker sprechen täglich mit zahlreichen Patienten, welche mit vielfältigen Fragen unterschiedlicher Themengebiete und Situationen zu ihnen kommen. Doch wird wirklich"mit" oder nur "zum" Patienten gesprochen? Erfolgt das Zusammentragen von Informationen vielschichtig oder lediglich durch Interpretation des Rezeptes? Wird das pharmazeutische Wissen anschließend vermittelt oder übermittelt?Show moreArzneimittel-Check durch Ärzte in Nordrhein
AOK und KV-Nordrhein erweitern Hausärztevertrag
STUTTGART (du). Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein hat sich im Rahmen eines aktualisierten Hausärztevertrags mit der AOK Rheinland/Hamburg auf einen bezahlten Arzneimittel-Check durch Ärzte geeinigt. Das Wissen der Apotheker ist bei diesem Projekt nicht gefragt, allerdings wurde es zur Festlegung der Vorauswahlkriterien durchaus benötigt.Show moreMTM für Arzt und Patient
Was sich hinter einem Medication Therapy Management verbirgt
Monika Alter, Isabel Waltering, Olaf Rose und Hartmut Derendorf | Das Medication Therapy Management stellt eine besondere Form der intensiven pharmazeutischen Betreuung dar. Es beinhaltet das direkte Einbringen des Apothekers in die Arzneimitteltherapie des Patienten unabhängig von der Arzneimittelabgabe und bietet dadurch die Möglichkeit, sich durch Patientenorientierung und Beratungsstärke zu profilieren und den eigenen Beruf von der Logistik loszulösen. Im Ausland haben sich für diese Betreuungsform bereits eigene Vergütungsmodelle etabliert, die so Unabhängigkeit vom Packungsverkauf ermöglichen. Der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick über die Definition des Medication Therapy Managements und die derzeitige Situation international und in Deutschland.Show moreWas der PKA-Nachwuchs im Beruf wirklich braucht
Die neue Ausbildungsordnung
Die Novellierung der Ausbildungsordnung für PKA ist jetzt "in trockenen Tüchern". Unter aktiver Mitarbeit von ADEXA wurde sie – nach fast zwanzig Jahren Geltung – an die aktuellen und künftigen Aufgaben der Berufsgruppe angepasst und kann voraussichtlich zum 1. August 2012 in Kraft treten.Show moreRechtliches
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