GKV sieht neue Kostenlawine bei Arzneimitteln
Verordnungstrend zu teureren Präparaten
Berlin (lk). Seit Jahresbeginn nutzen die gesetzlichen Krankenkassen die monatlichen Vorabmeldungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) über die Ausgabenentwicklung im Arzneimittelmarkt für politische PR-Zwecke. Mit Blick auf die Diskussion über Milliarden-Überschüsse der Kassen warnt der GKV-Spitzenverband regelmäßig zu Monatsbeginn vor kräftig steigenden Ausgaben und davor, die Reserven anzutasten. Doch bei genauer Betrachtung ergibt sich ein anderes Bild. Die Apotheker tragen keine Schuld. Aber es gibt einen Trend zu teureren Verordnungen.