Medikations-Check und "Arzneimittel-Sicherheits-Tüte"
Klinische Pharmazie in der Apothekenpraxis
Wenn am 1. Juni die neue Apothekenbetriebsordnung in Kraft tritt, gehört das Medikationsmanagement offiziell zu den pharmazeutischen Tätigkeiten in allen deutschen Apotheken. Dabei handelt es sich um eine anspruchsvolle Tätigkeit, die über die bloße Information und Beratung weit hinausgeht. Laut Verordnungstext umfasst das Medikationsmanagement die wiederholte Analyse der gesamten Medikation des Patienten, einschließlich der Selbstmedikation, mit dem Ziel, die Arzneimitteltherapiesicherheit und die Therapietreue zu verbessern, indem arzneimittelbezogene Probleme erkannt und gelöst werden. Es liegt jetzt an den Apothekern, die ihnen zukommende Funktion mit Leben zu erfüllen. Wie dies in der Praxis aussehen kann, zeigt der folgende Beitrag.
EditorialLiebe Leserinnen, liebe Leser! In diesem Monat haben wir in der UniDAZ-Rubrik ein Thema für Sie ausgesucht, das an der Schnittstelle von Universität und Praxis angesiedelt ist. Es soll Ihnen einen Weg aufzeigen, wie sich Ihr im Studium erworbenes Wissen zur klinischen Pharmazie konkret in die Praxis umsetzen lässt. In den USA, einem Vorreiterland bei der Entwicklung innovativer Konzepte zur Pharmazeutischen Betreuung, ist die sogenannte "Brown Bag" schon seit einiger Zeit ein Erfolg. Seit Kurzem beginnt das zugrunde liegende Konzept unter dem Namen "Arzneimittel-Sicherheits-Tüte" auch hierzulande Fuß zu fassen. Was sich dahinter verbirgt und wie das Modell funktioniert, erläutert eine Apothekerin, die bereits seit einigen Monaten selbst Erfahrungen mit der "Arzneimittel-Sicherheits-Tüte" gesammelt hat. Übrigens: Alle, die Lust dazu haben, können auch selbst aktiv an UniDAZ mitwirken. Sei es auf unserer Homepage www.unidaz.de oder im nächsten UniDAZ-Magazin, das zu Beginn des Wintersemesters im Oktober 2012 erscheint. Wenn Sie Ideen haben oder vielleicht sogar selbst als Autor(in) tätig werden möchten, schreiben Sie einfach eine Mail an redaktion@unidaz.de. Wir freuen uns über Kritik, Verbesserungsvorschläge oder auch Lob. Apropos Lob: Falls Sie Ihren Freunden und Kollegen zeigen wollen, dass Sie ein UniDAZ-Fan sind, dann klicken Sie auf den "Gefällt mir"-Button der UniDAZ-Facebook-Seite. Viel Vergnügen und eine interessante Lektüre wünscht Ihre UniDAZ-Redaktion |


