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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreMedikations-Check und "Arzneimittel-Sicherheits-Tüte"
Klinische Pharmazie in der Apothekenpraxis
Wenn am 1. Juni die neue Apothekenbetriebsordnung in Kraft tritt, gehört das Medikationsmanagement offiziell zu den pharmazeutischen Tätigkeiten in allen deutschen Apotheken. Dabei handelt es sich um eine anspruchsvolle Tätigkeit, die über die bloße Information und Beratung weit hinausgeht. Laut Verordnungstext umfasst das Medikationsmanagement die wiederholte Analyse der gesamten Medikation des Patienten, einschließlich der Selbstmedikation, mit dem Ziel, die Arzneimitteltherapiesicherheit und die Therapietreue zu verbessern, indem arzneimittelbezogene Probleme erkannt und gelöst werden. Es liegt jetzt an den Apothekern, die ihnen zukommende Funktion mit Leben zu erfüllen. Wie dies in der Praxis aussehen kann, zeigt der folgende Beitrag.
EditorialLiebe Leserinnen, liebe Leser! In diesem Monat haben wir in der UniDAZ-Rubrik ein Thema für Sie ausgesucht, das an der Schnittstelle von Universität und Praxis angesiedelt ist. Es soll Ihnen einen Weg aufzeigen, wie sich Ihr im Studium erworbenes Wissen zur klinischen Pharmazie konkret in die Praxis umsetzen lässt. In den USA, einem Vorreiterland bei der Entwicklung innovativer Konzepte zur Pharmazeutischen Betreuung, ist die sogenannte "Brown Bag" schon seit einiger Zeit ein Erfolg. Seit Kurzem beginnt das zugrunde liegende Konzept unter dem Namen "Arzneimittel-Sicherheits-Tüte" auch hierzulande Fuß zu fassen. Was sich dahinter verbirgt und wie das Modell funktioniert, erläutert eine Apothekerin, die bereits seit einigen Monaten selbst Erfahrungen mit der "Arzneimittel-Sicherheits-Tüte" gesammelt hat. Übrigens: Alle, die Lust dazu haben, können auch selbst aktiv an UniDAZ mitwirken. Sei es auf unserer Homepage www.unidaz.de oder im nächsten UniDAZ-Magazin, das zu Beginn des Wintersemesters im Oktober 2012 erscheint. Wenn Sie Ideen haben oder vielleicht sogar selbst als Autor(in) tätig werden möchten, schreiben Sie einfach eine Mail an redaktion@unidaz.de. Wir freuen uns über Kritik, Verbesserungsvorschläge oder auch Lob. Apropos Lob: Falls Sie Ihren Freunden und Kollegen zeigen wollen, dass Sie ein UniDAZ-Fan sind, dann klicken Sie auf den "Gefällt mir"-Button der UniDAZ-Facebook-Seite. Viel Vergnügen und eine interessante Lektüre wünscht Ihre UniDAZ-Redaktion |
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Kann man etwas tun, um einer Demenz vorzubeugen?
Angehörige und Betroffene achtsam begleiten
Da die Ursachen einer Demenz nicht bekannt sind, ist auch eine Primärprävention nicht möglich. Aber wir wissen um Risiko- und Schutzfaktoren und können daher die Demenzschwelle in die eine oder andere Richtung verschieben. Dr. Jens Schneider, Apotheker und 1. Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Augsburg zeigte, wie Apotheker für Betroffene und Angehörige einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können, mit den Problemen der Pflege und Betreuung im häuslichen Umfeld fertigzuwerden.Show moreDie App für Ihre Apotheke
Neu von apotheken.de: die ApothekenApp fürs iPhone
Benjamin Wessinger | Ihre Apotheke auf dem iPhone Ihres Kunden, Ihres Patienten: mit der neu entwickelten ApothekenApp kann er immer und überall auf die Leistungen Ihrer Apotheke zugreifen: Medikamente vorbestellen, Notdienst-Apotheken abfragen, Service-Leistungen nutzen, Gesundheitsnachrichten abrufen und vieles mehr. Apotheken, die beim Internetportal apotheken.de teilnehmen, haben mit der ApothekenApp die Möglichkeit, sich mit dieser App zu präsentieren, ohne selbst aufwändig und teuer eine App erstellen lassen zu müssen.Show moreBundestagsabgeordnete: Ja zum Versand, nein zu Pick up
Antrag der Linksfraktion zur Einschränkung des Arzneimittelversandhandels im Bundestag
BERLIN (jz). Der Versandhandel mit Arzneimitteln ist für Union, SPD, Grüne und FDP mittlerweile eine feste Institution unserer Arzneimittelversorgung. Ein Ärgernis sind für sie hingegen Pick-up-Stellen von Versandapotheken. So lesen sich jedenfalls die Reden der Bundestagabgeordneten zu einem Antrag der Linksfraktion, den Versandhandel auf rezeptfreie Arzneimittel zu begrenzen. Dieser Antrag stand am 10. Mai auf der Tagesordnung des Bundestages – eine mündliche Debatte fand allerdings nicht statt. Stattdessen wurden die vorbereiteten Reden der Abgeordneten zu Protokoll gegeben und der Antrag an die zuständigen Bundestagsausschüsse überwiesen.Show more
Eine Schmerzpatientin
Impfpass-Check am beliebtesten
Präventionsleistungen der Apotheken – eine Analyse
Apothekenkunden haben großes Interesse an einem Impfpass-Check in Apotheken. Dies ergab eine Befragung von Kunden in Apotheken, initiiert vom Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG).Show moreBehring-Nachlass jetzt online
Internet-Datenbank "behring-digital" verfügbar
MARBURG (ral). Am 3. Mai wurde die Internet-Datenbank "behring-digital" in Marburg der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Datenbank wurde im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts zur "Erschließung, Digitalisierung und Bereitstellung des Nachlasses Emil von Behrings im Internet" am Institut für Geschichte der Pharmazie Marburg und in der Emil-von-Behring-Bibliothek – Arbeitsstelle für Geschichte der Medizin der Philipps-Universität Marburg erarbeitet.Show moreSchwachstelle bei MRSA entdeckt
Multiresistente Staphylococcus-aureus-Keime (MRSA) sind ein großes Problem in Krankenhäusern. Würzburger Forscher haben nun die Struktur eines Bakterienenzyms charakterisiert und Hinweise darauf gefunden, warum die Keime auf eine Hemmung dieses Enzyms anfälliger reagieren als andere Bakterienarten.Show moreSchriftliche Beratungsbefugnis für nicht Approbierte
Neuerung der Apothekenbetriebsordnung
(daz). Die Steigerung der Beratungsqualität ist eines der zentralen Themen der neuen Apothekenbetriebsordnung. Die bisherigen Veröffentlichungen der pharmazeutischen Fachpresse beschäftigten sich nahezu ausschließlich mit der Frage, wie beraten werden muss, dabei gibt es auch in der Frage, wer beraten darf eine grundlegende Neuerung, nämlich die Pflicht zur Erteilung einer schriftlichen Beratungsbefugnis, wenn nicht approbierte Angehörige des pharmazeutischen Personals Informations- und Beratungsaufgaben übernehmen sollen. Damit Sie bei der Beratung künftig nicht nur inhaltlich sondern auch personalrechtlich auf der sicheren Seite sind, hat der Deutsche Apotheker Verlag ein Formular entwickelt, das alle erforderlichen Punkte enthält.Show more... wohl nichts mehr heilig
Zum Beitrag "Homöopathie bei Borreliose – Plädoyer für eine unkonventionelle therapeutische Option" von M. Wiesenauer, DAZ Nr. 18, S. 66: Show more"Herzensangelegenheit 50+"
Apotheker als Präventionsmanager
Bei 33% aller Apothekenkunden, die an der Apotheken-Aktion "Herzensangelegenheit 50+" teilnahmen, konnten die beeinflussbaren Risiken, die zu einem Herzinfarkt führen können, verbessert werden. Dieses Ergebnis zeigt, wie positiv sich Apotheken im Bereich Prävention positionieren können, so Silvia Grote vom Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG), die diese aktuellen Ergebnisse auf dem Bayerischen Apothekertag in Augsburg vorstellte.Show moreEuropäisches Arzneibuch
Bekanntmachung zum Europäischen Arzneibuch, 7. Ausgabe, 2. Nachtrag, Amtliche deutsche Ausgabe*Show moreSativex® zur Behandlung der Spastik
In den aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) wird der Endocannabinoidsystem-Modulator Sativex ® als wichtige Therapieoption bei MS-induzierter Spastik empfohlen, wie Almirall Pharma jetzt mitteilte.Show more
Mehr Prävention!
Bayerischer Apothekertag und WIPIG-Präventionskongress
R. Berger, P. Ditzel, C. Kusnick | Politik, Fortbildung, Fachmesse und Geselligkeit – das Konzept des Bayerischen Apothekertags ist auch in diesem Jahr aufgegangen. Rund 700 Apothekerinnen, Apotheker, Pharmaziestudierende und PTA konnten die Veranstalter in Augsburg vom 11. bis 13. Mai begrüßen. Die Bayerische Landesapothekerkammer, der Bayerische Apothekerverband und das Wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG) gemeinsam mit der PZ boten ein abwechslungsreiches Programm. Im Mittelpunkt der Fortbildung stand die Prävention und der Nutzen, den Patienten, das Gesundheitswesen, aber auch die Apotheken davon haben.Show more
Geriatrische Pharmazie
Biologische und pharmakologische Grundlagen
Markus Zieglmeier | Im Alter verändern sich mit den Strukturen des menschlichen Körpers auch die Wirkungen vieler Arzneimittel. Im Vordergrund stehen dabei eine erhöhte Empfindlichkeit gegen Arzneimittelwirkungen und pharmakokinetische Veränderungen, die meist verstärkte und verlängerte Wirkungen zur Folge haben. In der Geriatrie wird versucht, diesen Gegebenheiten durch Anpassung der Dosierungen, der Arzneimittelauswahl (weit über die Vorgaben der PRISCUS-Liste hinaus) und durch gezieltes Monitoring Rechnung zu tragen. Neben seinen logistischen Aufgaben, etwa in der Versorgung von Senioren- und Pflegeheimen, kann der Apotheker als Klinischer Pharmazeut hier einen wesentlichen Beitrag für die Lebensqualität alter Menschen leisten. Dies könnte in Zukunft ein wesentliches Kriterium für die Auswahl der versorgenden Apotheke durch Heimleitungen werden.Show moreBalance – bewegter Genuss
Prävention durch mehr Bewegung und richtige Ernährung
Apotheker Dr. Chalid Ashry, Reinhardshagen bei Kassel, entwickelte ein apothekenexklusives Sport- und Ernährungsprogramm. Es kann Kunden und Patienten dazu motivieren, sich mehr zu bewegen und besser zu ernähren.Show more"Fit für fünf km"
Wie man eine Laufgruppe für Apothekenkunden von 10 bis 75 organisiert
Gäbe es eine "Wunderpille Bewegung" – die Apotheker könnten sich vor Umsätzen kaum noch retten. So wird gerne gespottet und auch Jutta Doebel, Apothekerin aus Erftstadt, wählte diesen Wunschtraum aller Bewegungsmuffel als Einstieg in ihren Bericht aus der Apothekenpraxis: Wie motiviere ich Menschen aller Altersgruppen, Gesunde und körperlich Beeinträchtigte, regelmäßig zu laufen?Show moreRechtliches
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