Spahn wittert Betrug bei "Vorteil24"
Unterschiedliche Umsatzsteuersätze und ihre Folgen
Berlin (ks). Für Jens Spahn, den gesundheitspolitischen Sprecher der Unionsfraktion, ist die umsatzsteuerliche Behandlung von aus dem Ausland nach Deutschland versendeten Arzneimittel noch immer Thema. Erst kürzlich hatte er sich ans Bundesfinanzministerium gewandt, um zu erfahren, wie sichergestellt wird, dass tatsächlich der deutsche Steuersatz von 19 Prozent zur Anwendung kommt (siehe DAZ 2012, Nr. 21, S. 28). Befriedigt hat ihn die Antwort nicht. Nun hat er mit einem zweiten Schreiben nachgehakt. Im Fokus steht dabei für ihn das Apotheken-Pick-up-Modell "Vorteil24" der holländischen Montanus-Apotheke.
